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AUF-Partei wählt Dieter Burr zum neuen Bundesvorsitzenden

7. Jänner 2010 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Zwei Jahre nach ihrer Gründung hat die AUF-Partei auf ihrem Bundesparteitag in Fulda den Steuerberater Dieter Burr zum neuen Parteivorsitzenden gewählt


Fulda (kath.net)
Zwei Jahre nach ihrer Gründung hat die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland auf ihrem Bundesparteitag in Fulda am 4. und 5. Januar 2010 mit überwältigender Mehrheit den Steuerberater, Dipl.-FinW (FH) Dieter Burr (Weissach) zum neuen Parteivorsitzenden gewählt.

Burr gehörte bereits seit der Gründung als Bundesschatzmeister dem Parteipräsidium an. Als Stellvertreter wurden der Unternehmer Mathias Scheuschner aus Nürnberg und der Chemiker Dr. Markus Widenmeyer aus Schönaich gewählt. Der Bundesvorstand wird komplettiert durch den Siegener Rechtsanwalt Jürgen Schulz-Lützenbürger als Schatzmeister sowie den Beisitzern Dieter Steffen (Berlin) und Herbert Bojahr (Leopoldshöhe).


Burr, der sich für das große Vertrauen der Delegierten bedankte, nannte als Schwerpunkte seiner Arbeit für die nächsten zwei Jahre die Profilierung des Parteiprogramms und den Auf- und Ausbau der Landesverbände. „Viele, insbesondere junge Menschen, sind politisch desinteressiert oder suchen Veränderung bei Parteien des weit linken oder rechten Spektrums. Wir wissen, dass unser Staat und unsere freiheitliche Grundordnung auf den christlichen Werten gegründetist, und diese wollen wir mit einem aussagefähigen und unterscheidbarem Programm wieder neu ins Bewusstsein der Menschen bringen“, verdeutlichte Burr das Anliegen der Partei.

Die Teilnehmer des Parteitags würdigten den Einsatz von Dr. Peter Schneider und Roswitha Becker-Braun, die nicht wieder zur Wahl für das Präsidium antraten. Schneider hatte nach dem Rücktritt des Bundesvorsitzenden Dr. Walter Weiblen die Partei für ca. ein Jahr als Vorsitzender geführt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Parteitags lag in der Vorstellung und Diskussion der Zwischenergebnisse der Bundesprogrammkommission zu den Wurzeln und Grundlagen der Politik von AUF und zur Europa-Politik. Mit Planungen für die Landtagswahlen in NRW in 2010 und Baden-Württemberg in 2011 endete der Parteitag.

Foto: (c) AUF


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Lesermeinungen

 loyalbushie 7. Jänner 2010 

@ JonArason

Ich war früher selbst lange bei den REP und fühlte mich dieser Partei stets stark verbunden. Allerdings ist vor allem in letzter Zeit zu bemerken, dass in weiten Teilen der Partei eine sehr undifferenzierte, zum Teil untergriffige und stark auf das \"nationalhedonistische\" PI-Spektrum zugeschnittene Agitation gegen Einwanderer aus dem islamischen Kulturkreis im Vordergrund steht. Zur besten Zeit der Partei zwischen 1989 und 1992 hatte Schönhuber - der bis zu seiner radikalen Rechtswende 1994 noch auf einer politischen Linie mit Schlierer, Gärtner usw. war - zwar keinen Zweifel daran gelassen, dass Ausländerkriminalität und Asylmissbrauch nicht hinzunehmen seien, andererseits hat er ein sehr differenziertes Buch über die Türken geschrieben und zB das Recht muslimischer Mitbürgerinnen verteidigt, das Kopftuch zu tragen. Viele Zugewanderte haben mittlerweile einen deutschen Pass und sind trotzdem gläubige Muslime, deren Vorstellungen gerade in Gesellschafts- und Wertefragen kaum von konservativen Christen abweichen. Die Aussagen von REP oder PRO legen aber die Annahme nahe, nur ein Moslem, der sich von seinen religiösen Überzeugungen abgewendet hat, wäre ein guter Moslem. Vielfach wird einfach unhinterfragt die PI-Propaganda übernommen. Natürlich ist die Agitation der REP zB nicht annähernd so gehässig wie die der CM oder der NPD, aber Schäuble hat beispielsweise einen differenzierteren Zugang zu diesem Thema als die Rechten. Aber nur durch einen differenzierenden Zugang, der weitsichtig das Recht auf Religionsfreiheit gegen die Aufgabe des Staates abwägt, den sozialen Frieden zu erhalten, schießen sich Konservative nicht ins eigene Bein. Ich halte nichts davon, zuzulassen, dass brave deutsch-türkische Handwerksmeister den Linken überlassen werden, während sich Konservative für die Anliegen einer Alice Schwarzer stark machen. Und ich kenne nicht wenige gläubige Muslime, die sich für die SPD oder Linksaußenparteien engagieren, obwohl sie dort nicht hinpassen, nur weil die Konservativen bei ihnen den Eindruck erwecken, sie nicht im Land haben zu wollen. Noch schlimmer ist es, wenn Leute wie Frau Winter von der FPÖ versuchen, den Pöbel zu mobilisieren, indem sie die Überzeugungen vieler Zuwanderer durch Sprüche wie damals beim Neujahrstreffen verächtlich machen.

Es ist auch richtig, dass es unter Christen unterschiedliche Zugänge in Sozial- oder Umweltfragen gibt. Aber gerade auch auf diesem Gebiet kann eine Volkspartei nur dann sinnvolle Lösungen finden, wenn sich die Menschen in ihre entsprechenden Arbeitskreise einbringen, statt von außen Partikularinteressen zu verfolgen.

loyalbushie.wordpress.com


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 JonArason 7. Jänner 2010 
 

Verschiedene Sichtweisen

Sicher ist es legitim zu sagen: ich stärke als Christ die Union; der einzig richtige Weg ist es nicht. Denn auch in der Union sind bekennende Christen mittlerweile eine Minderheit. Und politische Willensbildung erfolgt nunmal dadurch, dass man Mehrheiten organisiert.
AUF ist an sich eine gute Idee - aber da die bisherigen christlichen Kleinstparteien (CM, PBC, Zentrum...) nicht willens sind, sich in ihr zusammenzuschließen, wird sie eine weitere Kleinstpartei bleiben. Ohnehin sind christliche Parteien problematisch: in manchen Bereichen, z.B. der Abtreibungs- oder Stammzellenpolitik, wird man sich leicht auf eine klare Linie einigen können. Wesentlich schwieriger ist es z.B. bei wirtschaftlichen Fragen: ist eine christliche Partei eher marktliberal, oder eher auf Arbeitnehmerrechte bedacht? Beides hat seine Berechtigung. Auch z.B. der \"Klimawandel\" oder der Umgang mit dem Islam wird von Christen ja sehr unterschiedlich bewertet.

Unfair finde ich \"loyalbushies\" Bemerkung gegenüber Parteien wie PRO NRW. Ihnen gleich wieder \"Fremdenfeindlichkeit\" oder \"Islamophobie\" zu unterstellen, ist eine Masche der Linken, auf die ein Christ nicht hereinfallen solle. Wer ernsthafte Probleme hinsichtlich der gecheiterten Integration anspricht, ist noch lange nicht fremdenfeindlich, sondern, wie es Jörg Haider mal formulierte, \"inländerfreundlich\".
Und eine funktionierende rechtsdemokratische Partei wie die FPÖ in Österreich oder die SVP in der Schweiz könnten wir in Deutschland schon lange gebrauchen.


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 loyalbushie 7. Jänner 2010 

Lieber die Union stärken!

Diese Süppchenkocherei bringt absolut nichts. Christen sollten gerade jetzt die Unionsparteien durch ihr aktives Engagement stärken und nicht durch die Bildung von Splitterparteien schwächen, die dann entweder - wie AUF, PBC usw. - ein Potenzial von höchstens 0,5% haben oder - wie Pro NRW, REP usw. - dem neuen Atheismus durch fremdenfeindliche und islamophobe Parolen die Steigbügel halten. Das Ausfransen am linken Rand hat dazu geführt, dass die SPD als demokratische linke Volkspartei geschwächt und die radikalen Linksparteien (Die Linke, Grüne) gestärkt wurden. Eine solche Entwicklung auf der anderen Seite des politischen Spektrums ist nicht wünschenswert. Außerdem steht die AUF - wie viele ihrer Funktionäre selbst sagen - sachpolitisch SPD und Grünen näher als der Union.

loyalbushie.wordpress.com


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