Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica

Egal, ob es gerade die Mode des Tages ist

11. Mai 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vertreter des Königs von Jordanien lobt Papst Benedikt XVI. - "Courage, seinem Gewissen zu folgen und es auszusprechen, egal, ob es gerade die Mode des Tages ist"


Amman (kath.net/Zenit.org)
Religionen dürften nicht politisch manipuliert werden, denn das sei der „wahre Katalysator für Spannung und Spaltung“, bekräftigte Papst Benedikt XVI. gestern in Amman. „Die Muslime verehren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Und als an den einen Gott Glaubende wissen wir, dass die menschliche Vernunft selbst Gabe Gottes ist.“

Religion schütze die Gesellschaft vor den „Auswüchsen eines ungezügelten Ego“ und stelle sicher, „dass Freiheit Hand in Hand mit der Wahrheit ausgeübt wird“.


Religionsfreiheit sei nicht nur eine Frage des Kultes, sondern meine et wa auch das Recht von Minderheiten auf volle Beteiligung am Arbeitsmarkt.

Viele islamische Religionsführer hätten an dieser Stelle auf eine formale Entschuldigung des Papstes für seine Regensburger Rede 2007 gehofft, berichtete Arab News heute. „Was der Papst gesagt hat, war keine Entschuldigung“, stellte Hammam Said fest, Vorsteher der Muslim-Bruderschaft in Jordanien und Professor der „University of Jordan“. „Wir erwarteten, dass er sich klar entschuldigen würde“, so Scheich Yusef Abu Hussein, Mufti aus Karak, gegenüber AFP nach der Rede des Papstes.

Sowohl AFP als auch Reuters würdigten in diesem Zusammenhang die Geste von Dr. Prinz Mohammed Bin Ghazi Bin Talal, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Stiftung Ali Al-Beit für Islamisches Denken und Mitunterzeichner des Briefes der 138 islamischen Gelehrten an den Papst: „Dem Ratgeber des jordanischen Königs Abdallahs war es doch genug für ein versöhnliches Entgegenkommen“, berichteten die genannten Nachrichtenagenturen.

„Ich möchte Eurer Heiligkeit für das Bedauern danken, dass Sie nach der Regensburger Rede äußerten", sagte Prinz Ghazi gegenüber Papst Benedikt XVI. Und er verneigte sich vor dessen „Courage, seinem Gewissen zu folgen und es auszusprechen, egal, ob es gerade die Mode des Tages ist".

„Freundlicher geht es kaum“, kommentierte Spiegel online. „Der Papst scheint am Hofe der Haschemiten respektierter zu sein als in weiten Landstriche nördlich der Alpen.“

KathTube: Benedikt besucht die Moschee in Jordanien





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jordanien

  1. Neue Kirche für tausend Gläubige
  2. Abdallah II. schützt christliche und muslimische heiligen Stätten
  3. Jordanischer König: Der Kampf gegen IS geht alle an
  4. Kirche in Jordanien nimmt Gaza-Flüchtlinge auf
  5. Jordanischer Bischof: Papstbesuch stärkt christliche Präsenz
  6. UN-Experte lobt religiöse Koexistenz in Jordanien
  7. Neue Kirche im jordanischen Aqaba
  8. Jordanien: Christen fürchten 'Arabischen Winter'
  9. Abschied von Jordanien
  10. 'Es geschah in Bethanien jenseits des Jordan'






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz