Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  2. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  5. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  6. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  7. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  8. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  9. Dokumentationsstelle: Islamistischer Einfluss in Österreich nimmt zu
  10. Den tradierten Glauben demütig anbieten
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. Weißes Haus: FBI untersucht auf „Inlandsterrorismus und Hasskriminalität gegen Katholiken“
  13. "Ohne ihr heldenhaftes Handeln hätte es deutlich schlimmer kommen können"
  14. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  15. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"

Vatikan: 'Manche sind unersättlich'

17. September 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wenn wir vor dem größten Ausdruck der Liebe für die Menschheit stehen, wie können wir streiten", fragte Kardinal Castrillon Hoyos zum ersten Jahrestag von "Summorum Pontificum".


Rom (kath.net) Anstatt dankbar zu sein über die Freigabe der alten Messe, verlangten manche Leute immer noch mehr, berichtete Kardinal Dario Castrillon Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission “Ecclesia Dei”. Die Kommission befasst sich mit dem alten Messritus. Das meldet CNS.

Einmal habe er einen Brief erhalten, in dem der Absender vorschlug, die Kirche Santa Maria Maggiore in Rom ausschließlich für den alten Ritus zu reservieren. „Solche Leute sind unersättlich, unglaublich.“ Das berichtete der Kardinal bei einer Konferenz am Mittwoch, wo der erste Jahrestag von “Summorum Pontificum” begangen wurde. Der Papst hat darin die Messe vor der Reform des Zweiten Vaticanums als „außerordentliche Form“ der römisch katholischen Messe allgemein freigegeben.


"Diese Menschen wissen nicht, wie viel Schaden sie anrichten”, sagte Castrillon Hoyos: Wenn der Vatikan ihre Forderungen nicht sofort erfülle, dann posten sie ihre Beschwerden direkt ins Internet.

Seit mehr als einem Jahr würden nun von der Kommission detaillierte Instruktionen vorbereitet, wie das päpstliche Dokument umzusetzen sei. Sie lägen dem Papst bereits vor, der noch endgültig über die Veröffentlichung entscheidet.

Das Dokument bietet allen Gläubigen, die das wünschen, einen leichteren Zugang zum außerordentlichen Ritus, da keine eigene Genehmigung des Bischofs mehr notwendig ist. Es war auch ein Schritt zur Versöhnung mit den Anhängern des exkommunizierten Erzbischofs Marcel Lefebvre, der die Reformen des Zweiten Vaticanums ablehnte. Diese Annäherung schien Ende Juni an der Ablehnung von Bernard Fellay, Generaloberer der Piusbruderschaft, gescheitert zu sein.

Der Streit um die Sprache – Latein oder die Muttersprachen – ist für Kardinal Castrillon Hoyos kein hinreichender Trennungsgrund: “Was ist wichtiger: Das Geheimnis, dass Gott Brot wird, oder die Sprache, in der wir das Geheimnis feiern? … Die Eucharistie sollte nie ein Punkt für Konflikt und Trennung werden.”

Die Messe – in welcher Sprache auch immer – müsse ein Gottesdienst sein, der von Liebe getragen ist, und “nie ein Schwert” gegen andere Christen. „Wenn wir vor dem größten Ausdruck der Liebe für die Menschheit stehen – der Eucharistie – wie können wir streiten?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Summorum Pontificum

  1. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  2. Traditionis custodes – Wächter der Tradition
  3. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  4. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  5. Traditionis custodes??? Und was für Wächter!
  6. Die Angst vor dem Sakralen, vor dem Heiligen
  7. Erzbistum New Orleans zeigt, wie man sich weiterhin um Gläubige kümmert
  8. Kardinal Burke kritisiert Schwachstellen in ‚Traditionis custodes’
  9. Die Gregorianische Messe und der Waldgänger
  10. Summorum Pontificum, Summorum Pontificum, Summorum Pontificum!!!






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  5. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  6. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  7. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  8. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  9. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  10. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  11. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  12. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  13. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel
  14. Polen: Tschenstochau feiert "Schwarze Madonna" mit Friedensappell
  15. 'Alles, was künftig geschehen soll, ist für Gott bereits geschehen'

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz