Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Vatikan: 'Manche sind unersättlich'

17. September 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wenn wir vor dem größten Ausdruck der Liebe für die Menschheit stehen, wie können wir streiten", fragte Kardinal Castrillon Hoyos zum ersten Jahrestag von "Summorum Pontificum".


Rom (kath.net) Anstatt dankbar zu sein über die Freigabe der alten Messe, verlangten manche Leute immer noch mehr, berichtete Kardinal Dario Castrillon Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission “Ecclesia Dei”. Die Kommission befasst sich mit dem alten Messritus. Das meldet CNS.

Einmal habe er einen Brief erhalten, in dem der Absender vorschlug, die Kirche Santa Maria Maggiore in Rom ausschließlich für den alten Ritus zu reservieren. „Solche Leute sind unersättlich, unglaublich.“ Das berichtete der Kardinal bei einer Konferenz am Mittwoch, wo der erste Jahrestag von “Summorum Pontificum” begangen wurde. Der Papst hat darin die Messe vor der Reform des Zweiten Vaticanums als „außerordentliche Form“ der römisch katholischen Messe allgemein freigegeben.


"Diese Menschen wissen nicht, wie viel Schaden sie anrichten”, sagte Castrillon Hoyos: Wenn der Vatikan ihre Forderungen nicht sofort erfülle, dann posten sie ihre Beschwerden direkt ins Internet.

Seit mehr als einem Jahr würden nun von der Kommission detaillierte Instruktionen vorbereitet, wie das päpstliche Dokument umzusetzen sei. Sie lägen dem Papst bereits vor, der noch endgültig über die Veröffentlichung entscheidet.

Das Dokument bietet allen Gläubigen, die das wünschen, einen leichteren Zugang zum außerordentlichen Ritus, da keine eigene Genehmigung des Bischofs mehr notwendig ist. Es war auch ein Schritt zur Versöhnung mit den Anhängern des exkommunizierten Erzbischofs Marcel Lefebvre, der die Reformen des Zweiten Vaticanums ablehnte. Diese Annäherung schien Ende Juni an der Ablehnung von Bernard Fellay, Generaloberer der Piusbruderschaft, gescheitert zu sein.

Der Streit um die Sprache – Latein oder die Muttersprachen – ist für Kardinal Castrillon Hoyos kein hinreichender Trennungsgrund: “Was ist wichtiger: Das Geheimnis, dass Gott Brot wird, oder die Sprache, in der wir das Geheimnis feiern? … Die Eucharistie sollte nie ein Punkt für Konflikt und Trennung werden.”

Die Messe – in welcher Sprache auch immer – müsse ein Gottesdienst sein, der von Liebe getragen ist, und “nie ein Schwert” gegen andere Christen. „Wenn wir vor dem größten Ausdruck der Liebe für die Menschheit stehen – der Eucharistie – wie können wir streiten?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Summorum Pontificum

  1. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  2. Traditionis custodes – Wächter der Tradition
  3. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  4. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  5. Traditionis custodes??? Und was für Wächter!
  6. Die Angst vor dem Sakralen, vor dem Heiligen
  7. Erzbistum New Orleans zeigt, wie man sich weiterhin um Gläubige kümmert
  8. Kardinal Burke kritisiert Schwachstellen in ‚Traditionis custodes’
  9. Die Gregorianische Messe und der Waldgänger
  10. Summorum Pontificum, Summorum Pontificum, Summorum Pontificum!!!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz