Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. Zeitliche und ewige Zukunft
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

Sunshine

24. April 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wissenschaftler sollen die sterbende Sonne neu entzünden. Der neue Film von Danny Boyle lässt an Tiefgang vermissen. Von Franziskus v.Ritter-Groenesteyn.


München (www.kath.net) „Sunshine“, seit Freitag im Kino, ist der neueste Film von Danny Boyle. Der katholische Regisseur hat bereits sein Publikum mit dem religiös eingefärbten Kinderfilm „Millions“ zu verzaubern gewusst. Deshalb waren die Erwartungen an sein Science-Fiction Drama hoch.

Bei „Sunshine“ geht es vordergründig um ein Team von Wissenschaftlern und Astronauten, das in einem überdimensionalen Raumschiff von der Größe Manhattans – gegen die intensiven Sonnenstrahlen abgeschirmt durch einen gigantischen sonnenschirmartigen Hitzeschild – auf eine Reise mit ungewissem Ausgang geschickt wird.

Ihre Mission: Mit Hilfe einer Kettenraktion von allen nuklearen Bomben dieser Welt die sterbende Sonne, gleich einem kleinen Urknall, neu zu entzünden. Sie sind die letzte Hoffung der Menschheit, denn auf der Erde ist bereits der stellare Winter angebrochen.

Das erste Raumschiff, das man schon sieben Jahre zuvor auf die Reise geschickt hatte, war verschollen, das Schicksal der Besatzung ungewiss. Es verwundert daher nicht, dass die zweite Crew als sie das erste Schiff zufällig im Funkschatten des Merkur ortet, eine Rettungsaktion startet.

Doch dadurch kommt das Schiff vom vorgesehenen Kurs ab und löst damit eine Kettenreaktion aus, mit der niemand an Bord je gerechtnet hätte, und die nunmehr das gesamte Unternehmen bis in seine Wurzeln gefährden wird.

Auf einer tieferen Ebene hätte es mystisch werden können. Leider ist dies nur im Ansatz gegeben. Es geht um die Begegnung des Geschöpfes mit seinem Schöpfer. Ein Kernsatz religiöser Erkenntnis kreist wie ein kleiner Mond um eine übermächtige Schöpfersonne: „Wir sind nur Staub“.

Grandiose Bilder fangen dieses Phänomen in einer Weise ein, die einem unter die Haut gehen, sei es durch Bilder vom (Sternen-)Staub überzogenen Inneren des verschollenen Raumschiffs, sei es durch einen trudelnden, abgedrifteten Astronauten in seinem Gold-, einer Rüstung gleich, schimmernden Raumanzug, der den schützenden Schatten des Hitzeschilds verlässt und wie eine Sternschnuppe kurz im alles verzehrenden Feuer seines Schöpfergottes aufglüht, um darin im Licht vereint zu vergehen.

Angesichts dieser Sonne wird im Film die Frage formuliert – ob berechtigt oder nicht, sei dahingestellt – „Wer sind wir, dass wir das vom Schöpfer vorherbestimmte Ende aufheben wollen?“ Doch statt dieser Frage in Dialogen unter der Besatzung nachzugehen, sie sinnvoll aufzulösen, wird sie auf den Ausspruch eines dem Sternenkoller erlegenen Kapitäns des ersten Schiffes reduziert. Schade.

Auch ein weiterer Ausspruch des Kapitäns des zweiten Schiffes hätte es verdient vertieft zu werden: „ Dunkelheit verschluckt dich, aber Licht hüllt dich ein, bis du selbst zu Licht wirst.“ Wer denkt da nicht an Jesu Worte: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt ... wird das Licht des Lebens haben.“ Joh 8,12.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Film

  1. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  4. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  5. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  6. Dokumentation über Papst Benedikt XVI. gewinnt Emmy
  7. Die fünf beliebtesten katholischen Filme
  8. ‚Die Passion Christi: Auferstehung’ – Dreharbeiten sollen 2025 beginnen
  9. Mein Sohn – Jenseits des Himmels
  10. Der 'Teilzeiteinsiedler' in Norditalien






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  9. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  14. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  15. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz