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Christopher Tolkien vollendet Buch seines Vaters

6. April 2007 in Buchtipp, keine Lesermeinung
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J. R. R. Tolkien konnte ein wichtiges Buchprojekt nicht vollenden: Jetzt kommt "Die Kinder Hurins" in die Buchläden.


London (www.kath.net) „Die Kinder Hurins“ lautet der Titel eines unvollendeten Werkes von „Herr der Ringe“-Autor J. R. R. Tolkien. Sein Sohn Christopher hat es zu Ende geschrieben; am 17. April kommt es weltweit in die Buchläden.

„Die Kinder Hurins“ spielt im ersten Zeitalter von Tolkiens Fantasiewelt Mittelerde, noch vor dem großen Ringepos. J. R. R. Tolkien hinterließ bei seinem Tod 1973 zahlreiche Entwürfe zu dem Werk.


Christopher Tolkien, der heute 82-jährige literarische Nachlassverwalter seines Vaters und – ebenso wie er – Literaturprofessor in Oxford, sammelte und ordnete drei Jahrzehnte lang.

Mit der Veröffentlichung erfüllte er den Wunsch seines Vaters, der „Die Kinder Húrins“ als Einzelband veröffentlichen wollte. Dem tragischen Helden Túrin fühlte sich Tolkien besonders wesensverwandt. „Die Kinder Húrins“ in ihrer letztgültigen Form ist das wichtigste erzählerische Werk aus Mittelerde nach dem Abschluss des „Herrn der Ringe“.

In dem Buch kämpft der tapfere Túrin gegen die schreckliche Macht Morgoths. Sie breitet sich immer weiter nach Beleriand aus. Horden von Orks und der fürchterliche Drache Glaurung bedrohen seine Bewohner. Während Húrin von Morgoth gefangen gehalten wird, nimmt sein tapferer Sohn Túrin den Kampf gegen das Böse auf.


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