Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Kardinal Zen: Regierung in Peking will alles kontrollieren

3. Oktober 2006 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirche werde nicht von den Bischöfen geleitet, sondern von ausgesuchten Laien, die der Regierung als "Werkzeug" dienten, sagte der Kardinal von Hongkong in London.


London (www.kath.net) Nicht nur die Untergrundkirche wird in China verfolgt, sondern auch die staatlich kontrollierte „Patriotische Vereinigung”. Das sagte der Erzbischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, bei einem Vortrag in der Londoner Westminster Cathedral Hall, zu dem das internationale Hilfswerk „Kirche in Not“ eingeladen hatte.

Die Regierung in Peking wolle alles kontrollieren und überwache sowohl die staatlich nicht anerkannte, romtreue „Untergrundkirche“ als auch die „Patriotische Vereinigung“. Dies bedeutet, dass die Kirche nicht von den Bischöfen geleitet werde, sondern von ausgesuchten Laien, die der Regierung als „Werkzeug“ dienten, sagte Zen laut Bericht von „Christian Today“.

„Unsere Bischöfe werden dadurch gedemütigt”, ist Kardinal Zen. „Wenn sie wirklich begreifen würden, wie die katholische Kirche ist, würden sie keine Angst vor ihr haben.“ Die kommunistische Regierung habe Angst „vor jedem Kontakt, den sie nicht unter ihrer Kontrolle hat“.

Die Kirche in China sei jedoch eine so kleine Minderheit, meinte er. „Warum sollten sie also Angst haben?“ Die Beziehung zwischen der katholischen Kirche in Hongkong und der Regierung sei „sehr schwierig“ meinte er. „Aber verglichen mit Festlandchina geht es uns trotzdem sehr gut.“

Trotzdem sieht der Kardinal immer wieder Hoffnungszeichen. „Wir vertrauen der göttlichen Vorsehung“, sagte er. „Selbst nach einem halben Jahrhundert nehmen wir alles an, was kommt, weil es sicherlich von der göttlichen Vorsehung ist.“ Die Kirche habe einige Lektionen gelernt, betonte er.

„Wir müssen großzügiger sein und uns mehr um die Gesellschaft kümmern“, meinte der Kardinal. „So können wir unseren Glauben und unsere Kultur verteidigen, und so finden die Menschen wieder aus ihrem Säkularismus heraus.“ – „Ohne Gott gibt es keine Liebe, sondern nur Hass“, erklärte er.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. "Ein tragisches Unrecht"
  2. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  3. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  4. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  5. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  6. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  7. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  8. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  9. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  10. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz