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„Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“

vor 3 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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„Vatican News“-Redakteur Pfr. Weresa erinnert bei Messe am Grab von Johannes Paul II. an das Beispiels des belgischen Königs Balduin, der 1990 vorübergehend zurücktrat, um Gesetz zur Abtreibungslegalisierung nicht unterzeichnen zu müssen.


Vatikan-Warschau (kath.net/pl) „Wir bitten um die Gnade des Glaubens im Alltag – darum, dass in all unseren menschlichen Bestimmungen Gottes Wahrheit stets den ersten Platz einnimmt.“ Das sagte der Priester Marek Weresa, Redakteur der polnischen Sektion von „Radio Vatikan“ und von „Vatican News“, in seiner Homilie in der Hl. Messe im Petersdom am Grab des heiligen Johannes Paul II. Jeden Donnerstagmorgen versammeln sich bemerkenswert viele polnische Pilger und Priester am Grab des polnischen Papstes und feiern die Messe, diesmal konzelebrierten 60 Priester. Über die Homilie berichtete „Vatican News“ im polnischsprachigen Auftritt.


Weresa führte anhand der Tageslesungen aus: Die Mitglieder des Sanhedrin ordneten Schweigen über Gottes Wahrheit an, dem die Apostel nicht zustimmen konnten, denn der Aufruf des heiligen Petrus ein Prinzip für uns. „Wenn menschliche Gesetze, Resolutionen, Vereinbarungen, Verordnungen und Entscheidungen von Gerichten und Kommissionen Gottes Gesetzen widersprechen, sind die Gläubigen aufgerufen, Gott zu gehorchen, selbst wenn uns unser Ungehorsam gegenüber menschlicher Autorität Erfolg, gesellschaftlichen Aufstieg, eine bedeutende Position oder gar den Ausschluss aus der Gesellschaft kostet oder einen Schlag für unseren Lebensunterhalt oder gar das Leben selbst [bedeutet]“, so Weresa. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott und sein Gesetz wichtiger sind; sie sind mächtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht.“

Der Priester erinnerte an das Beispiel des belgischen Königs Balduin, der 1990 vorübergehend zurücktrat, um das Gesetz zur Legalisierung von Abtreibung in seinem Land nicht unterzeichnen zu müssen. Pfr. Marek Weresa erinnerte daran, dass Papst Franziskus uns bei seinem Besuch in Belgien im Jahr 2024 ermutigte, dem Beispiel dieses Königs zu folgen, wenn andere Gesetze zur Legalisierung von Abtreibung verabschiedet werden. König Balduin war bereit, viel zu opfern, um gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Foto aus dieser Messfeier (c) Vatican News Polen / Pater Paweł Rytel-Andrianik

 


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Lesermeinungen

 Veritasvincit vor 21 Minuten 
 

König Balduin

Wäre es nicht mutiger gewesen vom König, nicht zurück zu treten und trotzdem das Gesetz nicht zu unterschreiben?


0
 
 Freude an der Kirche vor 2 Stunden 
 

Bravo!

Bleiben wir wie die Apostel Jesus/der Lehre seiner Kirche absolut treu. Koste es, was es wolle. Am Ende werden jene jubeln, welche heute in ihrem Leben nach Wahrheit und Gerechtigkeit dürsten bzw. die Wahrheit mutig verteidigen!


0
 

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