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Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet

vor 8 Minuten in Chronik, keine Lesermeinung
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Gregory Moffitt, bekannt als YouTuber ‚Young Bob‘ wurde beim Marsch für das Leben in London verhaftet. Er vermutet, die Polizisten hätten zuvor gewusst, wer er sei, und nur auf eine Gelegenheit gewartet, um ihn festnehmen zu können.


London (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Ein 17-jähriger Christ ist während des Marsches für das Leben in London von der Polizei verhaftet worden, als er ein Transparent mit dem Bild Christi zurückgeholt hat, das ihm zuvor von Gegendemonstranten abgenommen worden war.

Gregory Moffitt, ein konservativer YouTuber mit dem Kanalnamen „Young Bob“ berichtete, dass er beim Marsch für das Leben mit einem Fan ein gemeinsames Foto aufnehmen wollte. Die beiden hielten dabei Moffitts Transparent mit einem Bild von Jesus.

Videoaufnahmen, die auf X veröffentlicht worden sind, zeigen, wie Moffitts Fan ein Schild eines Gegendemonstranten nach unten drückt, das dieser nahe vor ihm auf und ab bewegt. Ein anderer Gegendemonstrant entreißt den beiden daraufhin das Bild Christi. Moffitt folgt dem Dieb, der in die Menge flüchtet. 

Daraufhin greifen Polizisten ein und ziehen Moffitt weg von der Menge. Er wurde unter dem Vorwurf, einen Raufhandel angezettelt zu haben, verhaftet. Nachher sei er mehrere Stunden lang von der Polizei verhört worden, gibt Moffitt an. Er wurde anschließend wieder freigelassen, weil die Polizei darauf verzichtete, eine Anzeige zu erstatten.


In der Sendung „Outspoken“ sagte Moffitt gegenüber Moderator Dan Wootton, er sei überzeugt davon, dass die Polizisten bereits im Vorfeld gewusst hätten, wer er sei und nur auf eine Gelegenheit gewartet hätten, um ihn zu verhaften. Er habe einen Polizisten in sein Funkgerät sagen hören: „Was immer Du machst, verhafte diesen Mann.“

Es war dies Moffitts zweite Verhaftung bei einem Marsch für das Leben. Bei einer früheren Veranstaltung hatten ihn die Polizisten als „Young Bob“ angesprochen, was darauf schließen lässt, dass sie seine Präsenz im Internet kannten. „Die Leute kennen mich offensichtlich von meiner Online-Plattform und versuchen, mich zu verhaften, weil ich ein Rechter bin“, sagte er gegenüber Wootton.

In der Sendung übte er Kritik an den Gegendemonstranten, welche die katholische Messe gestört und Geistliche angeschrien hätten. Der Marsch für das Leben sei eine friedliche Veranstaltung und habe keinen unmittelbaren politischen Kontext. Die Teilnehmer seien Christen, die für die Heiligkeit des Lebens demonstrieren, sagte Moffitt. Den Angriff auf das Bild von Jesus bezeichnete er als Akt der Christophobie.

Die Plattform The Yarn bemerkte zu dem Video über den Vorfall, dass die Aufnahmen ernste Fragen über die Prioritäten des britischen Justizwesens aufwerfen. Mit ihrem Verhalten würden die Behörden das Misstrauen der Bevölkerung wecken. Dann würden sie überrascht reagieren, wenn die Menschen kein Vertrauen mehr zu den Institutionen hätten, welche die Einhaltung der Regeln durchsetzen.

 


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