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| ![]() Abtreibungen am Spital in Innsbruck: Petition fordert Rücknahmevor 2 Stunden in Prolife, keine Lesermeinung Verein "Jugend für das Leben" verurteilt politische Entscheidung und startet an Landeshauptmann Mattle gerichtete Unterschriftenaktion Innsbruck (kath.net/KAP) Nach der Einführung einer Möglichkeit zu Schwangerschaftsabbrüchen an der Innsbrucker Universitätsklinik mit 4. Mai verlangt der Verein "Jugend für das Leben" in einer Petition die Rücknahme dieser Entscheidung. Adressiert ist die Initiative an Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) und die Tiroler Landesregierung, insbesondere die an dieser Entscheidung federführende Volkspartei. Dass in Innsbruck ab nun "ungeborene Kinder durch Klinikärzte getötet werden" könnten, verurteilte der Vorsitzende des Vereins, Frederik Koller, "aufs Schärfste". Kritisiert wird außerdem, dass es im Vorfeld gegenteilige politische Zusicherungen gegeben habe, denen zufolge es keine Abtreibungen an Tiroler Krankenhäusern geben werde. Auch die Erklärung im ÖVP-Grundsatzprogramm "Wir lehnen den Schwangerschaftsabbruch ab" stehe den nunmehrigen Tatsachen entgegen, weshalb die Aussendung von einem "Wort- und Dammbruch" spricht. Eingeführt worden sei das Klinikangebot zur Abtreibung "still und heimlich, ohne weitere Debatte in der Regierung, hinter dem Rücken der Bevölkerung", mit einem äußerst kurzfristigen Start; Spitalsmitarbeiter seien laut deren Aussagen "durch eine automatisierte E-Mail" informiert worden. Die Petition argumentiert, dass öffentliche Gesundheitseinrichtungen eine "unterstützende, familienfreundliche Atmosphäre für Mütter" schaffen sollten und fordert eine stärkere Orientierung an einer "Willkommenskultur für jedes Kind". Es gelte, insbesondere die Vulnerablen und Schwachen der Gesellschaft zu schützen, durch umfassende Inklusionsmaßnahmen. Aus Sicht der Initiatoren ist die staatliche Bereitstellung von Infrastruktur für Abtreibung nicht Aufgabe der Politik, sondern vielmehr das "Hinarbeiten auf einen Zustand, wo das Ja zum Kind für jede Frau selbstverständlich ist". Hingegen folge der aktuelle Schritt einer "seit Jahren andauernden Kompromisspolitik" und einer "Abwärtsspirale", die am Ende zur gänzlichen Liberalisierung von Abtreibung führe. Bischof sieht Entscheid "problematisch" In der Vorwoche hatte sich bereits der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler "enttäuscht" gezeigt über die Entscheidung der Landespolitik. "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, und ein Abbruch keine Therapie. Aus diesem Grund finde ich es problematisch, öffentliche Gesundheitseinrichtungen für Abtreibungen zur Verfügung zu stellen", so der Bischof in einer Stellungnahme. Das Recht auf Selbstbestimmung dürfe nicht gegen das grundlegende Recht auf Leben ausgespielt werden. Auch Glettler pochte auf mehr Hilfen für Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt und darüber hinaus. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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