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| ![]() Die Gebote: Weg der Heilung und der Gemeinschaft mit Christusvor 9 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung Leo XIV.: die Einladung zur Beziehung mit Gott. Die Liebe als Ursprung: die Voraussetzung menschlicher Gerechtigkeit. Die Liebe Christi, der Geist der Wahrheit und die Einheit der Kirche. Von Armin Schwibach Rom (kath.net/as) Beim traditionellen Gebet des Regina Caeli am sechsten Sonntag der Osterzeit legte Papst Leo XIV. die Worte Christi aus dem Johannesevangelium aus, die Jesus während des Letzten Abendmahls an seine Jünger gerichtet hatte. Ausgangspunkt der Katechese waren jene Verse, in denen Christus Brot und Wein „zum lebendigen Zeichen seiner Liebe“ macht und spricht: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ (Joh 14,15). Der Papst führte aus, diese Worte befreiten von einem Missverständnis, nämlich von der Vorstellung, „dass wir geliebt werden, wenn wir die Gebote halten“. Eine solche Sichtweise würde bedeuten, dass „unsere Gerechtigkeit dann die Voraussetzung für die Liebe Gottes ist“. Dagegen liege die Wirklichkeit des Evangeliums gerade darin, dass „die Liebe Gottes die Voraussetzung für unsere Gerechtigkeit“ sei. Wirklich nach dem Willen Gottes halte der Mensch die Gebote dann, wenn er „seine Liebe zu uns“ erkenne, „so wie Christus sie der Welt offenbart“. Die Worte Jesu seien daher „eine Einladung zu einer Beziehung, keine Drohung oder eine zweifelhafte Bedingung“. Leo XIV. betonte, dass der Herr gebiete, „einander zu lieben, wie er uns geliebt hat“ (vgl. Joh 13,34). Es sei die Liebe Jesu, die im Menschen die Liebe entstehen lasse. Christus selbst bilde „das Maß, den Maßstab wahrer Liebe: der ewig treuen, reinen und bedingungslosen Liebe“. Diese Liebe kenne „weder ‚aber‘ noch ‚vielleicht‘“, sie verschenke sich, ohne besitzen zu wollen, und schenke Leben, ohne etwas im Gegenzug zu verlangen. Weil Gott uns zuerst liebe, könne auch der Mensch lieben. Und wer Gott wirklich liebe, liebe auch den Nächsten wirklich. Der Papst verglich dies mit dem Leben selbst: „Nur wer es empfangen hat, kann leben, und so kann nur der lieben, der geliebt wurde“. Die Gebote des Herrn seien deshalb „eine Lebensordnung, die uns von falschen Formen der Liebe heilt“. Sie bildeten „einen geistlichen Weg, der zum Heil führt“. Weiter sprach der Papst über die Gegenwart Gottes in den Prüfungen des menschlichen Lebens. Weil der Herr liebe, lasse er den Menschen in den Prüfungen des Lebens nicht allein. Christus verspreche den „Parakleten“, den Beistand, den „Geist der Wahrheit“ (Joh 14,17). Dieser Geist sei ein Geschenk, „das die Welt nicht empfangen kann, solange sie im Bösen verharrt, das den Armen unterdrückt, den Schwachen ausschließt und den Unschuldigen tötet“. Wer dagegen „die Liebe, die Jesus für alle empfindet, beantwortet“, finde im Heiligen Geist „einen Verbündeten, der niemals im Stich lässt“. In Erinnerung an die Worte Christi hob Leo XIV. hervor: „Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.“ Der Papst erläuterte weiter, dass der Mensch dadurch „immer und überall“ Gott bezeugen könne, „der Liebe ist“. Dieses Wort bezeichne keine Idee des menschlichen Verstandes, sondern „die Wirklichkeit des göttlichen Lebens, durch das alle Dinge aus dem Nichts erschaffen und vom Tod erlöst wurden“. Leo XIV. wandte sich dann der Gemeinschaft mit Christus zu. Indem Jesus „uns die wahre und ewige Liebe schenkt“, lasse er die Gläubigen an seiner Identität als geliebter Sohn teilhaben: „Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch“ (Joh 14,20). Diese Lebensgemeinschaft widerlege den „Ankläger“, also den Widersacher des Parakleten, „den Geist, der unserem Beistand entgegensteht“. Während der Heilige Geist die Kraft der Wahrheit sei, wolle dieser Ankläger „den Menschen gegen Gott und die Menschen gegeneinander aufbringen“. Der Papst erinnerte dabei an das Wort Jesu über den Teufel als den „Vater der Lüge“ (Joh 8,44), der den Menschen gegen Gott und die Menschen gegeneinander aufbringen will. Genau darin zeige sich das Gegenteil dessen, was Christus tue, wenn er „uns vom Bösen rettet und uns als ein Volk von Brüdern und Schwestern in der Kirche vereint“.
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