Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

‚Die Menschen werden nicht in die Kirche gehen, weil Bischöfe grüne Positionen übernehmen‘

21. März 2025 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsche Bischöfe, allen voran Bischof Bätzing, agieren wie Politiker, kritisiert der katholische Journalist Mathias von Gersdorff. Darüber vergessen sie ihren eigentlichen Auftrag, die Verkündigung des Evangeliums.


Berlin (kath.net/jg)
Der katholische Journalist Mathias von Gersdorff hat in einem Video am 16. März den deutschen Bischöfen vorgeworfen, wesentliche Inhalte des katholischen Glaubens nicht zu verkündigen.

Er zieht als Beispiel den Pressenbericht von Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), zur Abschlusspressekonferenz der Frühjahrs-Vollversammlung 2025 der DBK heran.

Zunächst wirft er den Bischöfen, allen voran Bischof Bätzing, vor, wie Politiker zu agieren. Das sei nicht grundsätzlich falsch, da sich die Kirche immer wieder zu bestimmten politischen Fragen geäußert habe. Heute geschehe dies allerdings in einer völlig säkularisierten Weise.


Die beste Politik wäre es, über Jesus, die Zehn Gebote, über Sünde, über Moral, über Gott zu sprechen. Damit würde die Gesinnung der Menschen verändert, was wiederum Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik habe, ohne, dass sich die Bischöfe direkt in die Tagespolitik einmischen müssten.

Im Pressebericht zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung erscheine das Wort „Jesus“ genau null Mal, ebenso das Wort „Sünde“, die Zehn Gebote tauchen nicht auf, auch Moral komme nicht vor. Viele Worte würden hingegen für Themen wie Nachhaltigkeit, Ökologie, Klima und Migration verwendet. Das Wort „Gott“ komme zwar vor, werde aber immer in einem Kontext verwendet. Nie werde Gott als Person dargestellt, die beispielsweise die Einhaltung der Zehn Gebote von den Menschen erwarte.

Besonders linkskatholische Priester und Bischöfe hätten Angst, ein klares katholisches Bekenntnis abzulegen. Sie hätten Angst, bei bestimmten Themen die Lehre der Kirche unverkürzt zu vertreten. Bischof Bätzing habe sich klar gegen die AfD ausgesprochen, er stehe zwar für den Lebensschutz, in seinen Wortmeldungen werde aber klar, dass er sich hier nicht exponieren wolle, sagt Gersdorff.

Viele Leute würden merken, dass die Bischöfe Politik in einem rein parteipolitischen Kontext und ohne Bezug auf das Evangelium machen und würden sich deshalb abwenden. „Die Menschen werden nicht in die Kirche gehen, weil irgendwelche Bischöfe plötzlich grüne Positionen übernehmen“, sagt er wörtlich. Würden die Bischöfe sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren und über Jesus, die Bibel und die Gebote sprechen, hätten sie mehr Einfluss auf die Gesellschaft und auch mehr politischen Einfluss, meint Gersdorff.


Foto Mathias von Gersdorff: Screenshot YouTube

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz