Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

‚Die Menschen werden nicht in die Kirche gehen, weil Bischöfe grüne Positionen übernehmen‘

21. März 2025 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsche Bischöfe, allen voran Bischof Bätzing, agieren wie Politiker, kritisiert der katholische Journalist Mathias von Gersdorff. Darüber vergessen sie ihren eigentlichen Auftrag, die Verkündigung des Evangeliums.


Berlin (kath.net/jg)
Der katholische Journalist Mathias von Gersdorff hat in einem Video am 16. März den deutschen Bischöfen vorgeworfen, wesentliche Inhalte des katholischen Glaubens nicht zu verkündigen.

Er zieht als Beispiel den Pressenbericht von Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), zur Abschlusspressekonferenz der Frühjahrs-Vollversammlung 2025 der DBK heran.

Zunächst wirft er den Bischöfen, allen voran Bischof Bätzing, vor, wie Politiker zu agieren. Das sei nicht grundsätzlich falsch, da sich die Kirche immer wieder zu bestimmten politischen Fragen geäußert habe. Heute geschehe dies allerdings in einer völlig säkularisierten Weise.


Die beste Politik wäre es, über Jesus, die Zehn Gebote, über Sünde, über Moral, über Gott zu sprechen. Damit würde die Gesinnung der Menschen verändert, was wiederum Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik habe, ohne, dass sich die Bischöfe direkt in die Tagespolitik einmischen müssten.

Im Pressebericht zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung erscheine das Wort „Jesus“ genau null Mal, ebenso das Wort „Sünde“, die Zehn Gebote tauchen nicht auf, auch Moral komme nicht vor. Viele Worte würden hingegen für Themen wie Nachhaltigkeit, Ökologie, Klima und Migration verwendet. Das Wort „Gott“ komme zwar vor, werde aber immer in einem Kontext verwendet. Nie werde Gott als Person dargestellt, die beispielsweise die Einhaltung der Zehn Gebote von den Menschen erwarte.

Besonders linkskatholische Priester und Bischöfe hätten Angst, ein klares katholisches Bekenntnis abzulegen. Sie hätten Angst, bei bestimmten Themen die Lehre der Kirche unverkürzt zu vertreten. Bischof Bätzing habe sich klar gegen die AfD ausgesprochen, er stehe zwar für den Lebensschutz, in seinen Wortmeldungen werde aber klar, dass er sich hier nicht exponieren wolle, sagt Gersdorff.

Viele Leute würden merken, dass die Bischöfe Politik in einem rein parteipolitischen Kontext und ohne Bezug auf das Evangelium machen und würden sich deshalb abwenden. „Die Menschen werden nicht in die Kirche gehen, weil irgendwelche Bischöfe plötzlich grüne Positionen übernehmen“, sagt er wörtlich. Würden die Bischöfe sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren und über Jesus, die Bibel und die Gebote sprechen, hätten sie mehr Einfluss auf die Gesellschaft und auch mehr politischen Einfluss, meint Gersdorff.


Foto Mathias von Gersdorff: Screenshot YouTube

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz