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"Christdemokraten für das Leben" nach der Bundestagswahl: Lebensschutz muss wichtiges Anliegen sein26. Februar 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wahlergebnis zeigt Wunsch vieler nach konservativerer Neuausrichtung der Politik, was auch das Eintreten für Grundrechtsordnung und das Recht auf Leben beinhalte - CDU hat jetzt die Chance zu zeigen, dass ihr der Lebensschutz wichtiges Anliegen ist
CDL: Lebensschutz muss wichtiges Anliegen sein
Zum Ergebnis der Bundestagswahl nimmt Susanne Wenzel, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) wie folgt Stellung:
„Die CDU hat bei der Bundestagswahl am Sonntag als deutlich stärkste Partei abgeschnitten. Darüber freuen wir uns als Initiative der CDU/CSU-Parteien sehr. Dieses Ergebnis zeigt den Wunsch vieler Wähler nach einer konservativeren Neuausrichtung der Politik, was auch das Eintreten für die Grundrechtsordnung und dabei das wichtigste aller Grundrechte, das Recht auf Leben, beinhaltet. Dieses ist gerade an seinem Lebensanfang wie auch an seinem Lebensende besonderen Bedrohungen ausgesetzt, in den Phasen, in denen die Schutzbedürftigkeit hoch ist. Die CDU hat jetzt die Chance, zu zeigen, dass ihr der Schutz des Lebens, für den sie in ihrem Grundsatzprogramm eintritt, ein wichtiges Anliegen ist. 
Dass es bis zur Bundestagswahl am vergangenen Sonntag nicht mehr zu einer Abstimmung über die Legalisierung von Abtreibungen im Bundestag gekommen ist, ist vor allem dem Einsatz der Unionsfraktion zu verdanken. Dafür bedanken wir uns bei allen Unionsvertretern. Gleichzeitig hofft die CDL, dass die Unionsfraktion gerade in den nächsten Wochen bis zur Konstituierung des neuen Bundestags sehr wachsam ist, dass die rot-grüne Restregierung nicht doch noch einen Versuch unternimmt, dieses zweifelhafte „Prestigeobjekt“ radikaler Feministinnen auf den letzten Metern in den Bundestag zu bringen.
Die CDL erwartet vor allem, dass in den anstehenden Sondierungsgesprächen bereits klar wird, dass die Union wichtige Ministerien wie das Sozialministerium und das Familienministerium mit Ministern aus CDU und CSU besetzt. Insbesondere das Familienministerium wurde in der Ampel-Koalition für ideologische Projekte instrumentalisiert. Dies muss ein Ende haben. Es ist auch hier höchste Zeit für einen Politikwechsel, hin zu einer vernunft- und wertorientierten Familienpolitik. Die Wertschätzung für die klassische Familie aus Vater, Mutter, Kind muss erneuert werden.
Der langjährige Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende der CDL, Hubert Hüppe, hat nicht mehr für den Bundestag kandidiert. Die CDL bedankt sich für seinen jahrelangen unermüdlichen Einsatz im Bundestag für das Lebensrecht aller Menschen.“
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Lesermeinungen| | bücherwurm 27. Februar 2025 | |  | @modernchrist: Sie sprechen mir persönlich aus der Seele - DANKE! |  0
| | | | | modernchrist 27. Februar 2025 | | | | Ich finde es schade, wie negativ hier manche Kommentatoren die Neuanfänge und konservativen Politikversuche und -starte jetzt gleich beurteilen. Sind Sie alle Mitglied einer politischen Partei? Haben Sie sich bisher politisch eingebracht? Ich als aktives CDL-Mitglied fühle mich entmutigt, wenn ich so manches hier lese! Wir müssen unseren Einfluss eben ausbauen durch möglichst viele Mitglieder! Sind Sie Mitglied schon in einer Lebensrechtsorga? Treten Sie bitte ein! Für Christen gilt doch ganz besonders: Heute wieder umkehren, heute wieder noch aktiver werden! Wer soll denn christliche Politik machen, wenn die Katholiken sich hauptsächlich nur in Kirchengremien tummeln? |  0
| | | | | Uwe Lay 26. Februar 2025 | | | | blauäugige Illusionen! Von der CDU eine Lebensschutzpolitk zu erwarten, ist doch mehr als blauäugig. Der CDL dient doch nur dazu,die CDU als für conservative Christen wählbare Partei zu erscheinen, ohne daß die CDL einen Einfluß auf die Politik der CDU hätte.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  1
| | | | | Versusdeum 26. Februar 2025 | | | | Alles richtig, aber mit der SPD wird das nichts Wichtig ist es jetzt in der Tat, noch zu verhindern, dass eine geplatzte und auch noch abgewählt Ne... Regierung noch Fakten schafft, besonders mit einem immer noch möglichen Kindstötungsgesetz. Dazu könnte auch Merz beitragen, indem er Druck auf die SPD ausübt, doch dank "antifaschistischer Schutzwall II" ("Brandmauer") und einem kategorischen Ausschluss einer Koalition mit der AfD (die eine deutliche parlamentarische Mehrheit für eine konservative Politikwende hätte), haben die Spezialdemokraten alle Trümpfe in der Hand. |  2
| | | | | naiverkatholik 26. Februar 2025 | | | | Wenn CDU hier einknickt, werde ich Nichtwähler. Schutz des ungeborenen Kindes ist im Getümmel der anderen aktuellen Großthemen leider absolutes Randthema. In Wirklichkeit ist es hochbedeutsam. Wenn man hier den Schutz lockert, wird man ihn schnell an anderen Stellen auch lockern. Am Lebensende/Sterbehilfe knickt jetzt schon das Verfassungsgericht ein.
Falls CDU hier nachgibt, hilft nur Nichtwählen und außerparlamentarische Opposition. (Bitte in Kommentaren keine Ratschläge an mich zur unwählbaren AFD!) |  0
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