Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

Die Neuheit, die die Weltgeschichte verändert

2. Februar 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Jesus ist das Heil. Jesus ist das Licht. Jesus ist ein Zeichen des Widerspruchs. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am vierten Sonntag im Jahreskreis, Fest der Darstellung des Herrn: „Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm.  Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe“.

Das Evangelium der heutigen Liturgie (Lk 2,22-40) berichtet von Maria und Josef, die das Jesuskind zum Tempel in Jerusalem bringen.

Nach dem Gesetz stellten sie ihn in der Wohnstatt Gottes dar, um daran zu erinnern, dass das Leben vom Herrn kommt. Während die Heilige Familie das tue, was im Volk Israel von Generation zu Generation immer getan worden sei, geschehe etwas, was noch nie zuvor geschehen sei.


Zwei alte Menschen, Simeon und Anna, „prophezeien über Jesus: Sie preisen Gott und sprechen von dem Kind zu denen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten“. Ihre bewegten Stimmen „erklingen zwischen den alten Steinen des Tempels und verkünden die Erfüllung der Erwartungen Israels“. Wahrhaftig, Gott sei inmitten seines Volkes gegenwärtig: „nicht weil er in vier Mauern wohnt, sondern weil er als Mensch unter den Menschen lebt. Im hohen Alter von Simeon und Anna geschieht die Neuheit, die die Weltgeschichte verändert“.

Maria und Josef ihrerseits „staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden“ (V. 33). Als Simeon das Kind in die Arme nehme, nenne er es in der Tat auf drei schöne Arten, über die man nachdenken sollte: „Jesus ist das Heil. Jesus ist das Licht. Jesus ist ein Zeichen des Widerspruchs“.

Dieses Kind sei vor allem das Heil. So sage Simeon im Gebet zu Gott: „Meine Augen haben das Heil gesehen, / das du vor allen Völkern bereitet hast“ (V. 30-31). Dies lasse uns immer wieder staunen: „das universale Heil konzentriert in einem allein! Ja, denn in Jesus wohnt die ganze Fülle Gottes“.

Zweiter Aspekt: Jesus sei „das Licht, das die Heiden erleuchtet“ (V. 32). Wie die Sonne, die über der Welt aufgehe, werde dieses Kind sie von der Finsternis des Bösen, des Schmerzes und des Todes erlösen: „Wie sehr brauchen auch wir heute dieses Licht!“.

Schließlich sei das von Simeon umarmte Kind ein Zeichen des Widerspruchs, „damit die Gedanken vieler Herzen offenbar werden“ (V. 35). Jesus offenbare das Kriterium für die Beurteilung der ganzen Geschichte und ihres Dramas, aber auch für das Leben eines jeden von uns. Dieses Kriterium sei die Liebe: „Wer liebt, lebt, wer hasst, stirbt“.

Erleuchtet von dieser Begegnung mit Jesus könnten wir uns dann fragen: „Ich, was erwarte ich in meinem Leben? Was ist meine große Hoffnung? Sehnt sich mein Herz danach, das Antlitz des Herrn zu sehen? Erwarte ich die Offenbarung seines Heilsplans für die Menschheit?“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Die große Täuschung
  13. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  14. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz