Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Franziskus mahnt Forum in Davos: KI muss dem Menschen dienen

25. Jänner 2025 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst-Botschaft an Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums wurde von Kurienkardinal Turkson verlesen


Vatikanstadt/Davos (kath.net/KAP) Papst Franziskus (Archivfoto) hat sich mit mahnenden Worten zur Künstlichen Intelligenz an die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos gewandt. In einer am Donnerstag am Tagungsort in der Schweiz vorgetragenen Botschaft erklärte der Papst, KI sei letztlich eine Nachahmung menschlicher Intelligenz. Sie müsse im Dienst der Menschheit eingesetzt werden. Die Botschaft wurde vom ghanaischen Kardinal Peter Turkson, dem Kanzler der renommierten Päpstlichen Wissenschaftsakademien, vorgetragen. Er stellte sich anschließend den Fragen der Teilnehmer.


In seiner Botschaft betonte der Papst, die Kirche unterstütze Fortschritte in Wissenschaft und Technologie. Sie gehörten zur Zusammenarbeit der Menschen mit der Schöpfung Gottes. Allerdings ahme KI die menschliche Intelligenz nach und bringe dadurch einmalige Probleme und Herausforderungen mit sich.

"KI kann den Menschen übertreffen"

Anders als viele andere menschliche Erfindungen sei KI in der Lage, Neues zu erfinden und dabei die Fähigkeiten des Menschen zu übertreffen. Dies verändere auch den Einfluss der Menschheit auf die Welt. KI werfe daher fundamentale Fragen zur ethischen Verantwortung auf.

Der Papst betonte, allein Menschen seien in der Lage, nicht nur zwischen Alternativen zu wählen, sondern verantwortlich Entscheidungen zu treffen. Wenn KI korrekt eingesetzt werde, könne sie dem Menschen helfen, seine Berufung zu Freiheit und Verantwortung zu erfüllen. So wie jeder technische Fortschritt müsse auch KI dem Bemühen um Gerechtigkeit und Menschlichkeit unterworfen werden.

Neben der Botschaft des Papstes standen am Donnerstag die erste Rede des argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei in Davos sowie eine Videobotschaft von US-Präsident Donald Trump auf dem Programm des Forums in Davos. Die Botschaft des Papstes wurde zeitgleich auch im Vatikan veröffentlicht.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz