Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Trump und illegale Abschiebungen - Ist der Papst schlecht informiert?

23. Jänner 2025 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Theologe Jonathan Morris übt bei FoxNews deutlich Kritik an Franziskus und seiner Trump-Kritik im Zusammenhang mit Abschiebung von illegalen Einwanderung. Doch selbst Biden ließ regelmäßig Illegale abschieben. Der Papst schwieg dazu


Washington D.C. (kath.net/rn)
Der katholische US-Theologe Jonathan Morris hat in einem Interview mit "Fox News" Kritik an Aussagen von Papst Franziskus im Zusammenhang mit den Migrations-Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump geübt.  "Falls das stimmt, ist es eine Schande", meinte Franziskus in einem Interview mit RSI (Schweiz) zu Plänen der Trump-Regierung, illegale Immigranten abzuschieben. "Das funktioniert nicht. Das ist nicht der Weg, um Probleme zu lösen."Aus dem Interview ging hervor, dass Franziskus offensichtlich auch keine Mühen unternommen, um Kontakt mit dem designierten US-Präsidenten aufzunehmen. Trump selber hatte am Montag mit einer "executive order" den Ausnahmezustand an der mexikanischen Grenze erklärt und inzwischen weitere Soldaten an die Grenze geschickt.


Morris und ein FoxNews-Kommentator wies die Behauptungen von Franziskus zurück. Gemäß der katholischen und christlichen Ethik haben Politiker nicht nur das Recht, sondern auch die Verantwortung und Pflicht", die Einwanderungsrate auf einem "nachhaltigen und sicheren Niveau" zu halten.

Hintergrund: Präsident Biden hatte in seiner Amtszeit zunächst versucht, die Grenzpolitik seines Amtsvorgängers Trump rückgängig zu machen. Die illegale Zuwanderung erreichte dann aber neue Höchststände. So sorgte Biden für Erleichterungen der legalen Einwanderung, aber sogar Biden ließ die Möglichkeit zur legalen Grenzschließung einzuführen, wenn die illegalen Immigrationen pro Woche mehr als 2.500 Personen betrugen. Außerdem schob auch die Biden-Regierung illegale venezolanische Migranten regelmäßig ab. Eine Kritik von Franziskus an den Maßnahmen von Biden gab es nicht.

In den USA selbst unterstützt eine große Mehrheit der US-Bürger die Abschiebung von illegalen Migranten. In der ersten Tagen der Amtszeit von Trump wurden übrigens  laut US-Medien nur einige hundert illegale Migranten aufgegriffen, darunter auch einige Verbrecher.

Ausschnitt mit englischen Untertiteln: Pope Francis condemns Trump's mass deportation plan as a 'disgrace'
Das Interview in voller Länge (italienisch):


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 23. Jänner 2025 
 

Wenn jeder Mensch der Welt sich seinen Wohnort frei wählen könnte,

würden sich hunderte Millionen oder sogar Milliarden Menschen in Bewegung setzen und in kürzester Zeit überall jegliche Ordnung zusammenbrechen - sowohl in den ausblutenden "Spenderländern" (in denen fast nur Frauen, Kinder und Alte zurückbleiben würden), als auch in den heillos überforderten aufnehmenden Staaten.
Aber es gibt nur ein einziges Land der Welt, das frenetisch eine gleich mehrfache Negativauslese beklatscht - und sich dann wundert, dass es auch deswegen auf allen Ebenen abschmiert und beim Wirtschaftswachstum mittlerweile auf dem letzten Platz aller Industriestaaten gelandet ist.


2
 
 Everard 23. Jänner 2025 
 

Es wird

Suggeriert als sei „Einwanderung“ geradezu ein angeborenes Recht jeder Person. Man kann dem Präsidenten nur danken, dass er alles daran setzt Ordnung wiedereinzuführen.


4
 
 modernchrist 23. Jänner 2025 
 

Er sollte lieber weniger reden und mehr

nachdenken. Das hat noch niemandem geschadet.
Zu allem und jedem seinen Senf aus dem Bauch heraus - er ist Theologe und Papst und sollte lieber mal sagen: "Dazu bin ich noch nicht ausreichend informiert und möchte nichts dazu sagen." Oder so ähnlich. Auch gilt: Schuster bleib bei deinen Leisten. Dann tritt man ökonomisch oder politisch nicht immer wieder stracks in Fettnäpfe!


5
 
 YouBayer 23. Jänner 2025 
 

Papst schlecht informiert?

Wenn ich mir die aktuellen Bilder und Videos anschaue, habe ich den Eindruck, dass der Papst sehr krank ist. Sein Äußeres, Aufgedunsen mit tiefhängenden Tränensäcken, lässt daher den Schluss zu, dass der Papst, z.m. in Teilen, nicht mehr Herr seiner sieben Sinne ist. Man muss es ihm nachsehen und für ihn beten.


2
 
 Uwe Lay 23. Jänner 2025 
 

Der doppelzüngige Papst

Am 17.Jänner 2025 hieß es auf Kath net noch:"Papst Franziskus: „Höhere Strafen für illegale Grenzübertritte in den Vatikan“ und jetzt verurteilt er den amerikanischen Präsidenten, da er illgal Eingewanderte repatriieren will! Von dem Vaticanstaat will der Papst die Illegalen fernhalten, aber in die USA und Westeuropa sollen sie unbegrenzt einwandern dürfen. Er weiß wohl, wie sehr eine solche Masseneinwanderung den "Gastländern" schadet.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  13. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  14. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  15. Menschenrecht auf Abtreibung?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz