Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Der Mathematiker hinter der sichtbaren Welt

9. Jänner 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vernunft und Glaube sind ein perfektes Paar: Bischof Robert Barron sprach in seiner Neujahrspredigt über die Prämissen der Wissenschaft. Von Petra Knapp.


Saint Paul (kath.net) „Wenn der Himmel nur ein chaotisches Durcheinander wäre, irgendein Wirrwarr, ohne jegliche Struktur, Harmonie und Verstehbarkeit, dann könnte kein Wissenschaftler seine Arbeit machen.“ Das sagte der US-amerikanische Bischof Robert Barron in seiner Neujahrspredigt, die er auf „Word on Fire“ veröffentlichte.

„Der Wissenschaftler setzt voraus, dass es eine Struktur der Verstehbarkeit“, meinte er. Jede Wissenschaft stütze sich auf diese Annahme der Verstehbarkeit. „Ich denke, die Geschichte der drei Magier hat einiges zu sagen“, erklärte der Bischof von Winona-Rochester in seiner Predigt am 1. Januar.

Die Magier seien Sterndeuter gewesen, und schon damals gab es eine durchaus gut entwickelte Astronomie. „Man kann das nicht machen, wenn du nicht voraussetzt, dass es eine grundlegende Verstehbarkeit und Vernunft dessen gibt, was ich erforsche.“


Wenn nun das Universum bestimmte Strukturen und Muster aufweist, stelle sich die einfache Frage: „Woher kommt das? Warum ist das so? Wie erklärst du dir das, wenn man es nicht zurückführt auf irgendeine große Intelligenz, welche diese Begreifbarkeit ins Leben gerufen hat.“

Barron zitierte den ungarisch-amerikanischen Physiker und Nobelpreisträger Eugene Wigner (1902-1995), der in einem Artikel aus dem Jahr 1960 beschreibt, dass die Grundlage der Physik eine unglaublich komplexe Mathematik sei. Je tiefer er in die Physik eintauche, desto mehr mathematische Ordnung entdecke er.

Wigner verwende in diesem Artikel sehr häufig das Wort „Wunder“ oder „wundersam“, erzählt Barron. Der Titel des Artikels lautete „Die unangemessene Wirksamkeit der Mathematik in den physikalischen Wissenschaften“ („The unreasonable effectiveness of mathematics in the physical sciences“).

Die Frage stelle sich, warum das so sei. „Ist das alles nur ein dummer Zufall?“ Eine viel vernünftigere Erklärung sei, „dass deswegen so viel Mathematik in der Materie ist, weil derjenige, der die Materie erfunden hat, ein Mathematiker ist“, sagte Barron. „Wenn du den Himmel und die Gestirne betrachtest, dann siehst du nicht Chaos oder Zufall, sondern Ordnung und Harmonie!“

Die drei Magier seien gleichsam „Theologen“ gewesen, bemerkte Barron. Ihre Wissenschaft habe sie nicht weg geführt vom Glauben, sondern tiefer hineingeführt. Sie hätten den Mathematiker gesucht, welcher die sichtbare Welt gegründet hat.

VIDEOScience Points to God - Word on Fire Sermon https://www.wordonfire.org/videos/sermons/science-points-to-god/


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz