Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Der Mathematiker hinter der sichtbaren Welt

9. Jänner 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vernunft und Glaube sind ein perfektes Paar: Bischof Robert Barron sprach in seiner Neujahrspredigt über die Prämissen der Wissenschaft. Von Petra Knapp.


Saint Paul (kath.net) „Wenn der Himmel nur ein chaotisches Durcheinander wäre, irgendein Wirrwarr, ohne jegliche Struktur, Harmonie und Verstehbarkeit, dann könnte kein Wissenschaftler seine Arbeit machen.“ Das sagte der US-amerikanische Bischof Robert Barron in seiner Neujahrspredigt, die er auf „Word on Fire“ veröffentlichte.

„Der Wissenschaftler setzt voraus, dass es eine Struktur der Verstehbarkeit“, meinte er. Jede Wissenschaft stütze sich auf diese Annahme der Verstehbarkeit. „Ich denke, die Geschichte der drei Magier hat einiges zu sagen“, erklärte der Bischof von Winona-Rochester in seiner Predigt am 1. Januar.

Die Magier seien Sterndeuter gewesen, und schon damals gab es eine durchaus gut entwickelte Astronomie. „Man kann das nicht machen, wenn du nicht voraussetzt, dass es eine grundlegende Verstehbarkeit und Vernunft dessen gibt, was ich erforsche.“


Wenn nun das Universum bestimmte Strukturen und Muster aufweist, stelle sich die einfache Frage: „Woher kommt das? Warum ist das so? Wie erklärst du dir das, wenn man es nicht zurückführt auf irgendeine große Intelligenz, welche diese Begreifbarkeit ins Leben gerufen hat.“

Barron zitierte den ungarisch-amerikanischen Physiker und Nobelpreisträger Eugene Wigner (1902-1995), der in einem Artikel aus dem Jahr 1960 beschreibt, dass die Grundlage der Physik eine unglaublich komplexe Mathematik sei. Je tiefer er in die Physik eintauche, desto mehr mathematische Ordnung entdecke er.

Wigner verwende in diesem Artikel sehr häufig das Wort „Wunder“ oder „wundersam“, erzählt Barron. Der Titel des Artikels lautete „Die unangemessene Wirksamkeit der Mathematik in den physikalischen Wissenschaften“ („The unreasonable effectiveness of mathematics in the physical sciences“).

Die Frage stelle sich, warum das so sei. „Ist das alles nur ein dummer Zufall?“ Eine viel vernünftigere Erklärung sei, „dass deswegen so viel Mathematik in der Materie ist, weil derjenige, der die Materie erfunden hat, ein Mathematiker ist“, sagte Barron. „Wenn du den Himmel und die Gestirne betrachtest, dann siehst du nicht Chaos oder Zufall, sondern Ordnung und Harmonie!“

Die drei Magier seien gleichsam „Theologen“ gewesen, bemerkte Barron. Ihre Wissenschaft habe sie nicht weg geführt vom Glauben, sondern tiefer hineingeführt. Sie hätten den Mathematiker gesucht, welcher die sichtbare Welt gegründet hat.

VIDEO :  Science Points to God - Word on Fire Sermon https://www.wordonfire.org/videos/sermons/science-points-to-god/


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz