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Plakat mit Zeichnungen nackter Menschen im ORF-Betriebskindergarten

8. Jänner 2025 in Familie, 9 Lesermeinungen
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Als Eltern Kritik an dem Plakat übten, verloren ihre beiden Kinder die Betreuungsplätze im Kindergarten.


Wien (kath.net/jg)
Im Betriebskindergarten des öffentlich-rechtlichen Senders ORF in Wien wurde ein Plakat mit Zeichnungen nackter Menschen, darunter auch Transgender-Personen, aufgehängt. Die Eltern eines Kindes beschwerten sich bei der Leitung. Als Folge verloren beide Kinder der Familie ihren Platz im Kindergarten. Der Betreiberverein KIWI („Kinder in Wien“) rechtfertigt sich mit dem Argument, er setze sich für eine frühe Aufklärung ein, berichtet die Kronenzeitung.

Das Plakat hing am Gang des Betriebskindergartens. Darauf ist unter anderem ein Mann mit Brüsten unter der Dusche, daneben ein nackter Mann mit Kind ebenfalls in der Dusche gezeichnet. Auf dem Plakat war zu lesen: „Körper, nackt und hüllenlos, Vulva, Penis, Brüste, Pos. Du bestimmst für Dich, jawoll! Körper sind toll!“


Ein Kind fragte seinen Vater, was das für „komische Bilder“ seien. Am nächsten Tag zeigte der Sohn dem Vater das Plakat. Dieser konfrontierte die Kindergartenpädagogin mit den Darstellungen. Das Plakat wurde daraufhin abgenommen.

Die Eltern mussten daraufhin zu einem Gespräch mit der Regionalleitung und anschließend mit der Geschäftsleitung des Kindergartens. Die Geschäftsführung rechtfertigte das Plakat damit, dass sie sexuelle Aufklärung für 1- bis 6-jährige Kinder befürworte. Den Eltern erschien das „höchst unpassend“, wie die Mutter der Kronenzeitung erzählte.

Den Eltern wurde eine Kündigung für die Betreuungsplätze ihrer Kinder zunächst angedroht und dann ausgesprochen. Die beiden Kinder sind ein und vier Jahre alt. „Wir waren stets auf eine gute Lösung im Sinne der Kinder bedacht, aber weil wir es wagten, Kritik an den Praktiken der Frühsexualisierung zu äußern, wurden wir für alle Kiwi-Einrichtungen gesperrt, inklusive Hort“, sagten die Eltern gegenüber der Kronenzeitung.

Der Trägerverein KIWI gab dazu folgendes bekannt: „Ziel war, die Vielfalt der unterschiedlichen Körper zu thematisieren, um Offenheit, Selbstakzeptanz sowie ein positives Körpergefühl zu stärken. Es gab mehrere persönliche Gespräche mit der Familie, leider konnte die Vertrauensbasis nicht mehr hergestellt werden.“

 

Foto: Symbolbild

 


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