Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Cordileone: „Bitte um Gebete für Pelosis Bekehrung in Frage des menschlichen Lebens im Mutterleib“

12. Dezember 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


USA: Demokratische Politikerin Nancy Pelosi empfängt Hl. Kommunion trotz Verbot wegen ihrer starken Abtreibungsunterstützung - Sagt: „Ich habe trotzdem die Kommunion empfangen. Das ist sein [Cordileones] Problem, nicht meines.“


San Francisco (kath.net/pl) „Mein katholischer Glaube ist: Christus ist mein Erlöser. Das hat nichts mit den Bischöfen zu tun.“ Das vertrat Nancy Pelosy, die vieljährige demokratische Abgeordnete für San Francisco im US-Repräsentantenhaus, sie war von 2019 bis 2023 die Sprecherin des Hauses gewesen. Sie bezog sich mit dieser Äußerung auf ihren Ausschluss vom Kommunionempfang, den ihr zuständiger Bischof, Erzbischof Salvatore J. Cordileone (Link), wegen ihrer wiederholten massiven Unterstützung der Liberalisierung der Abtreibung in Wort und politischer Tat über sie verhängt hat. Nun sagte sie mit Bezug auf Cordileone: „Ich habe trotzdem die Kommunion empfangen. Das ist sein Problem, nicht meines.“ Pelosi hatte dies erst vor wenigen Tagen im Interview mit dem „National Catholic Reporter“ geäußert.

Am 10. Dezember 2024 veröffentlichte Erzbischof Salvatore J. Cordileone die folgende Stellungnahme auf der Website seiner Erzdiözese als Antwort auf die Kommentare der Abgeordneten Nancy Pelosi gegenüber dem National Catholic Reporter. kath.net dokumentiert seine Antwort in voller Länge – Arbeitsübersetzung © kath.net


„Nancy Pelosis jüngstes Interview mit dem National Catholic Reporter hat eine Reihe von Anfragen an mich ausgelöst, einen Kommentar dazu abzugeben. Zuallererst möchte ich meine Bitte um Gebete für die Bekehrung der Sprecherin in der Frage des menschlichen Lebens im Mutterleib erneuern, damit diese mit dem Respekt für die Menschenwürde übereinstimmt, den sie in so vielen anderen Zusammenhängen zeigt. Was mich betrifft, kommen mir sofort die Worte des Propheten Hesekiel in den Sinn: ‚Wenn die Gerechten ihr rechtschaffenes Leben aufgeben und Unrecht tut und ich sie zu Fall bringe, so werden sie sterben. Weil du sie nicht gewarnt hast, werden sie ihrer Sünde wegen sterben und an ihre gerechten Taten, die sie getan haben, wird man nicht mehr denken. Ihr Blut aber fordere ich aus deiner Hand zurück. Du aber, wenn du die Gerechten davor warnst zu sündigen und diese sündigen nicht, dann werden sie am Leben bleiben, weil sie gewarnt wurden, du aber hast dein Leben gerettet.‘ (Hes 3,20-21)

Als Seelsorger ist meine vorrangige Sorge und Hauptverantwortung die Rettung der Seelen. Und wie Hesekiel uns erinnert, hat ein Seelsorger, um seiner Berufung nachzukommen, die Pflicht, nicht nur zu lehren, zu trösten, zu heilen und zu vergeben, sondern auch, wenn nötig, zu korrigieren, zu ermahnen und zur Umkehr aufzurufen. Eine der wirksamsten Möglichkeiten für einen Seelsorger, diese Pflichten zu erfüllen, ist der Dialog, ein ehrlicher Dialog, bei dem jede Partei offen und ehrlich zuhört, versucht, die andere zu verstehen, und ehrlich zu sich selbst ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Art des Dialogs Missverständnisse ausräumen, Feindseligkeiten beilegen und neue Freundschaften knüpfen kann. Daher wiederhole ich eindringlich meine Bitte an Sprecherin Pelosi, diese Art des Dialogs zuzulassen. Ich bitte nicht nur um einen Dialog in Bereichen, in denen Uneinigkeit herrscht, wie etwa ob und wann es jemals moralisch zulässig sein kann, unschuldiges menschliches Leben zu töten, sondern auch in anderen kritischen Bereichen, in denen unsere Ansichten im Hinblick auf menschliches Leben und Menschenwürde übereinstimmen, insbesondere Bedrohungen der Religionsfreiheit auf internationaler Ebene und die Notlage der Einwanderer im Inland. Dies sollte kein Problem sein, da Katholiken keine Angst vor der Wahrheit haben.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz