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Erstmals Internationaler Eucharistischer Kongress in Ecuador

10. September 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Schlüsselmomente im Leben der Kirche: Die Kraft von Eucharistischen Kongressen im Laufe der Geschichte ist nicht zu unterschätzen.


Quito (kath.net / pk) Im Juli 2024 fand erstmals seit 83 Jahren der erste Nationale Eucharistische Kongress in den USA statt – nun folgt Ecuador nach: Von 8. bis 15. September wird der 53. Internationale Eucharistische Kongress in Quito abgehalten. Es ist das erste Mal, dass ein Andenstaat einen Eucharistischen Kongress veranstaltet, meldet der „National Catholic Register“ und es fällt zusammen mit dem 150-Jahr-Jubiläum der Weihe von Ecuador an das Heiligste Herz Jesu (1874).

Der erste internationale Eucharistische Kongress wurde 1881 in Frankreich abgehalten; seither gab es durchschnittlich alle ein bis fünf Jahre einen, mit Ausnahme der Kriegsjahre. Motto des Kongresses lautet heuer „Brüderlichkeit zur Heilung der Welt“. „Die Eucharistie ruft uns, als Kinder des gleichen Vaters gemeinsam am Tisch des Leibes und Blutes Christi zu sitzen“, heißt es in einem Grundlagenpapier zu dem Kongress.


Die Entstehung des ersten Kongresses 1881 ist bemerkenswert, berichtet das „Register“. Organisiert wurde dieser von der Französin Marie-Marthe-Baptistine Tamisier, unterstützt von Bischof Louis Gaston de Ségur sowie von Papst Leo XIII. Sie wünschten sich ein Treffen, wo „die Quelle und der Höhepunkt“ des christlichen Lebens verehrt werden sollte.

Dem Kongress voraus gingen zahlreiche Pilgerreisen, zu denen Tamisier die französischen Gläubigen ermutigte, darunter Avignon, Ars, Douai, Paris und Paray-le-Monial. „Nachdem sie miterlebt hatte, wie 60 Mitglieder des französischen Parlaments in der Kapelle der heiligen Margarete Maria Alacoque in Paray-le-Monial vor dem Allerheiligsten knieten und gelobten, sich der laizistischen Politik der französischen Regierung zu widersetzen, war Tamisier von der Kraft des Glaubens an die Eucharistie überzeugt und verwirklichte 1881 ihren Traum“, heißt es in dem Artikel.

„Im Laufe der Jahre wurden internationale eucharistische Kongresse Schlüsselmomente im Leben der Kirche, die den mystischen Leib Christi in der Eucharistie versammelten. Sie sind gekennzeichnet durch große Messen unter freiem Himmel, eucharistische Prozessionen durch die Straßen der Städte, intensive katechetische Veranstaltungen und die öffentliche Anbetung des Allerheiligsten Sakraments.“


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