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‚Kamala Harris muss gestoppt werden’

29. Juli 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Harris Umgang mit einem katholischen Juristen während einer Anhörung sei nicht nur ein Fall antireligiöser Engstirnigkeit, sondern sogar verfassungswidrig gewesen, kritisiert Brian Burch von CatholicVote.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Brian Burch, der Präsident der katholischen Organisation CatholicVote, hat die Abneigung von Vizepräsidentin Kamala Harris gegenüber Katholiken kritisiert. Sie „hasst, was wir glauben“, sagte Burch wörtlich.

Er erinnerte an die Bestätigung des katholischen Juristen Brian Buescher als Bundesrichter durch den Senat. Buescher ist Mitglied der katholischen Laienbruderschaft „Knights of Columbus“, die ungefähr 2 Millionen Mitglieder hat. Er war von Donald Trump zum Richter nominiert worden. Bei der Anhörung fragte ihn die damalige Senatorin Kamala Harris, ob ihm bewusst sei, dass die Knights of Columbus „extreme Positionen“ in Fragen des Lebensschutzes und der Ehe einnehmen. Die Knights of Columbus vertreten keine anderen Positionen als die katholische Kirche, stellte Burch fest.


Harris fragte Buescher dann, ob er seine Mitgliedschaft bei den Knights of Columbus zurücklegen würde, falls er als Richter bestätigt würde. Das sei nicht nur ein Fall antireligiöser Engstirnigkeit, sondern verfassungswidrig, kommentierte Burch. Harris Vorstellung eines Katholiken sei offenbar jemand, der alle zentralen Überzeugungen seines Glaubens aufgebe.

Burch sprach dann Harris’ radikale Pro-Abtreibungspolitik an. Als sie Senatorin war, stimmte sie zu einhundert Prozent so, wie es Planned Parenthood, der größten Anbieter von Abtreibungen in den USA, für richtig hielt.

Schon 2015, als Harris noch Attorney General von Kalifornien war, habe ein Gesetz unterstützt, das Schwangerschaftskrisenzentren dazu verpflichten sollte, den von ihnen betreuten schwangeren Frauen mitzuteilen, wo sie Abtreibungen gratis bekommen könnten. Außerdem sollten sie Werbung für Abtreibungskliniken machen. Das Gesetz sei 2018 vom Obersten Gerichtshof aufgehoben worden, sagt Burch.

In den letzten drei Jahren als Vizepräsidentin habe sie zwei Aufgaben gehabt: Die Situation an der Südgrenze der USA zu klären und die Abtreibungspolitik von Joe Biden zu forcieren.

„Kamala Harris muss gestoppt werden“, sagte Burch abschließend.

 


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