Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

Pro-Abtreibungsorganisationen und Lebensschützer investieren hohe Summen in US-Wahlkampf

14. Juli 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Positionen der Demokraten und Republikaner unterscheiden sich in der Abtreibungsfrage deutlich.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Vor den Wahlen im November erhöhen sowohl Lebensschutzgruppen als auch Pro-Abtreibungsorganisationen ihre Ausgaben.

Eine Pro-Abtreibungskoalition, die sich „Abortion Access Now“ (dt. „Zugang zu Abtreibungen jetzt“) nennt, besteht aus neun Organisationen, darunter die linke Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), das Center for Reproductive Rights (CRR) und die Planned Parenthood Federation of America (PPFA), der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA. Die Gruppe hat angekündigt, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 100 Millionen zu investieren, um ein „Recht auf Abtreibung“ im Rechtssystem der USA zu verankern. Die Kampagne soll auf verschiedenen Ebenen ansetzen und sowohl Lobbyarbeit bei Politikern als auch die Unterstützung von Basisbewegungen und Werbekampagnen enthalten.


Die Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof im Juni 2022 habe dazu geführt, dass Politiker „extreme Abtreibungsverbote“ beschlossen und „veraltete und schädliche Gesetze“ durchgesetzt hätten, behauptet „Abortion Access Now“ in einer Stellungnahme. Die Abtreibungsgegner hätten die Abtreibung bereits in 21 Bundesstaaten verboten oder stark eingeschränkt, was „verheerende Folgen“ habe. Sie würden nicht aufgeben, bis sie den USA ein landesweites Abtreibungsverbot „aufgezwungen“ hätten.

Die Wahlkomitees der Demokratischen Abgeordneten zum Repräsentantenhaus und zum Senat werden die Abtreibungspolitik ihrer Partei in den nächsten Monaten ebenfalls bewerben.

Die Wahlkampforganisation von US-Präsident Joe Biden wird einen Schwerpunkt auf Abtreibung setzen. Hier seien die inhaltlichen Unterschiede zwischen dem amtierenden Präsidenten und seinem Herausforderer Donald Trump besonders deutlich, sagt Jen O’Malley Dillon, Vorsitzende von Bidens Wahlkampforganisation.

Planned Parenthood Votes, der politische Arm der Planned Parenthood Federation of America, will 40 Millionen US-Dollar für Pro-Abtreibungswerbung ausgeben und die Republikanische Partei wegen ihrer Lebensschutzpolitik als „extrem“ darstellen. Lokale Teilorganisationen von Planned Parenthood werden in ihren Bundesstaaten eigenständige Kampagnen durchführen, um ein „Recht auf Abtreibung“ in den Verfassungen der Bundesstaaten zu installieren.

Die Lebensschutzbewegung wird ihnen das Feld nicht kampflos überlassen. Susan B. Anthony Pro-Life America wird 92 Millionen US-Dollar investieren, um möglichst viele Wähler in den wahlentscheidenden Bundesstaaten wie Arizona, North Carolina, Pennsylvania, Wisconsin, Michigan und Ohio zu erreichen.

Für Marjorie Dannenfelser, die Präsidentin von Susan B. Anthony Pro-Life America, ist der Lebensschutz das Menschenrechtsthema unserer Zeit und ein wesentliches Thema im Wahlkampf 2024. Sie möchte erreichen, dass der nächste US-Präsident ein Lebensschützer ist und der Senat den Lebensschutz mehrheitlich unterstützt.

Bei der Wahl im November wird nicht nur der US-Präsident sondern auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  3. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  4. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  5. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  6. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  7. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  8. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  9. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  10. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  13. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  14. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz