Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Pro-Abtreibungsorganisationen und Lebensschützer investieren hohe Summen in US-Wahlkampf

14. Juli 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Positionen der Demokraten und Republikaner unterscheiden sich in der Abtreibungsfrage deutlich.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Vor den Wahlen im November erhöhen sowohl Lebensschutzgruppen als auch Pro-Abtreibungsorganisationen ihre Ausgaben.

Eine Pro-Abtreibungskoalition, die sich „Abortion Access Now“ (dt. „Zugang zu Abtreibungen jetzt“) nennt, besteht aus neun Organisationen, darunter die linke Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), das Center for Reproductive Rights (CRR) und die Planned Parenthood Federation of America (PPFA), der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA. Die Gruppe hat angekündigt, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 100 Millionen zu investieren, um ein „Recht auf Abtreibung“ im Rechtssystem der USA zu verankern. Die Kampagne soll auf verschiedenen Ebenen ansetzen und sowohl Lobbyarbeit bei Politikern als auch die Unterstützung von Basisbewegungen und Werbekampagnen enthalten.


Die Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof im Juni 2022 habe dazu geführt, dass Politiker „extreme Abtreibungsverbote“ beschlossen und „veraltete und schädliche Gesetze“ durchgesetzt hätten, behauptet „Abortion Access Now“ in einer Stellungnahme. Die Abtreibungsgegner hätten die Abtreibung bereits in 21 Bundesstaaten verboten oder stark eingeschränkt, was „verheerende Folgen“ habe. Sie würden nicht aufgeben, bis sie den USA ein landesweites Abtreibungsverbot „aufgezwungen“ hätten.

Die Wahlkomitees der Demokratischen Abgeordneten zum Repräsentantenhaus und zum Senat werden die Abtreibungspolitik ihrer Partei in den nächsten Monaten ebenfalls bewerben.

Die Wahlkampforganisation von US-Präsident Joe Biden wird einen Schwerpunkt auf Abtreibung setzen. Hier seien die inhaltlichen Unterschiede zwischen dem amtierenden Präsidenten und seinem Herausforderer Donald Trump besonders deutlich, sagt Jen O’Malley Dillon, Vorsitzende von Bidens Wahlkampforganisation.

Planned Parenthood Votes, der politische Arm der Planned Parenthood Federation of America, will 40 Millionen US-Dollar für Pro-Abtreibungswerbung ausgeben und die Republikanische Partei wegen ihrer Lebensschutzpolitik als „extrem“ darstellen. Lokale Teilorganisationen von Planned Parenthood werden in ihren Bundesstaaten eigenständige Kampagnen durchführen, um ein „Recht auf Abtreibung“ in den Verfassungen der Bundesstaaten zu installieren.

Die Lebensschutzbewegung wird ihnen das Feld nicht kampflos überlassen. Susan B. Anthony Pro-Life America wird 92 Millionen US-Dollar investieren, um möglichst viele Wähler in den wahlentscheidenden Bundesstaaten wie Arizona, North Carolina, Pennsylvania, Wisconsin, Michigan und Ohio zu erreichen.

Für Marjorie Dannenfelser, die Präsidentin von Susan B. Anthony Pro-Life America, ist der Lebensschutz das Menschenrechtsthema unserer Zeit und ein wesentliches Thema im Wahlkampf 2024. Sie möchte erreichen, dass der nächste US-Präsident ein Lebensschützer ist und der Senat den Lebensschutz mehrheitlich unterstützt.

Bei der Wahl im November wird nicht nur der US-Präsident sondern auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz