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Gemeinsam für die Würde des menschlichen Lebens9. Juli 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischof Stefan Oster trifft Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht
Passau (kath.net/pbp) Der Schutz des menschlichen Lebens – und seine Bedrohung, besonders am Anfang und am Ende – darum ging es kürzlich in Passau bei einer Begegnung von Bischof Stefan Oster mit Alexandra Maria Linder, der Vorsitzenden des Bundesverbandes Lebensrecht. In einer Zeit, in der etwa bei den Themen Schwangerschaftsabbruch, Leihmutterschaft und assistierter Suizid erneut um die Aufhebung von gesetzlichen Grenzen gerungen wird, bekräftigten beide Gesprächspartner ihre Bereitschaft, für den Schutz des Lebens nachhaltig einzutreten.
Bischof Oster betonte in dem Gespräch, wie wichtig es sei, das Bewusstsein für den Schutz des Lebens in allen Phasen zu verdeutlichen. „Das Leben ist ein Geschenk und muss von der Zeugung bis zum natürlichen Tod geschützt werden“, sagte Bischof Oster. „Wir stehen in der Verantwortung, besonders die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen – ungeborene Kinder, kranke und alte Menschen.“ 
Alexandra Maria Linder unterstützte diese Ansicht nachdrücklich und wies auf die aktuellen Herausforderungen hin, denen sich der Lebensschutz gegenübersieht. „Wir erleben viele Bestrebungen, den Wert des menschlichen Lebens zu relativieren. Es ist daher wichtig, dass wir als Gesellschaft für die Menschenwürde und das Lebensrecht jedes Einzelnen eintreten und Lebensoasen schaffen“, erklärte Linder.
Beide Gesprächspartner betonten die Notwendigkeit einer intensiven Aufklärungsarbeit. Inhalt des Gesprächs war zudem die Frage nach den Initiativen, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen. In einer veränderten Zeit bedarf es neuer Wege, über das Thema zu informieren, Schwangeren in schwierigen Lebenssituationen beizustehen und ihnen Alternativen zu Abtreibungen aufzuzeigen. Auch die Begleitung von Sterbenden und die Palliativmedizin am Lebensende sollten verstärkt im Fokus stehen, um Menschen ein würdevolles und humanes Sterben zu gewährleisten.
Das Treffen zwischen Bischof Oster und Alexandra Maria Linder endete mit einer Zusage des Bischofs, am zweiten Kongress Leben.Würde von 09.–11. Mai 2025 im Kongresszentrum Schönblick/Schwäbisch Gmünd die Schirmherrschaft zu übernehmen und einen inhaltlichen Beitrag zu leisten. Auch die Organisation „Marsch für das Leben“ in Berlin und Köln unter Federführung von Alexandra Linder war Gesprächsthema. Bischof Stefan bedankte sich ausdrücklich bei ihr – und bei allen, die dem Marsch für das Leben Stimme und Gesicht geben.
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Lesermeinungen| | nazareth 10. Juli 2024 | | | |
Bischof Oster ist ein Leuchtstern am Firmament des deutschen Kirchenhimmels |  1
| | | | | ThomasR 10. Juli 2024 | | | | Gemeinsam für die Erneurung der Priesterausblidung in Passau da seit 2022 in Passau keine Priesterausbildung angeboten wird
(Priestersemianr mit Tradition von über 300 Jahren wurde 2022 durch Bischof Oster geschlossen, ähnlich Freising 1968)
ist es eher eine Vorstellung/ein Traum von Neubeginn www.youtube.com/watch?v=njaCIH5_XdQ |  0
| | | | | Johannes14,6 9. Juli 2024 | | | | Bisher gab es in Deutschland die Zustimmungs - Regelung das heißt der Organspendeausweis des potentiellen Spenders oder sein mutmaßlicher Wille nach Auskunft der Angehörigen waren maßgeblich, es musste eine ZUSTIMMUNG vorliegen oder eingeholt werden.
Mit der Neuregelung ist JEDER automatisch Organspender, es sei denn, er hat seinen Widerspruch erklärt
(Registrierung). Davon verspricht man sich mehr Organe zu bekommen und acht Werbung dafür.
Über die Schattenseiten wird nicht gesprochen, die sollte man aber zur Kenntnis nehmen, um zu einer Entscheidung zu kommen, finde ich.
Das Sterben ist doch ein wichtiger Abschnitt des Lebens, und ein Hirntoter ist eben ein Sterbender, aber noch nicht tot nach der klassischen Definition.
Österreich hat bereits die Widerspruchsregelung, sollte man in die Situation kommen, gilt österr. Recht, man muß sich in Ö vorab registrieren lassen, um zu widersprechen. Gleiches gilt mW für viele EU - Länder. |  1
| | | | | MutigSein 9. Juli 2024 | | | | -Johannes14,6- ja das mit „am Leben erhalten wegen Organspende“ Ist uns schon auch im Umfeld begegnet. Der Enkel unserer Nachbarn ist vor einigen Jahren unverschuldet bei einem Motorrad Unfall zu Tode gekommen. Er hatte ganz bewusst einen Organspende Ausweis. Da viele Organe durch den Unfall unversehrt waren, haben die Ärzte ihn länger künstlich am Leben gehalten um die Transplantationen vorzubereiten. Für die Familie unfassbare schwere Zeit zu wissen der Sohn / Enkel ist tot aber darf noch nicht Sterben. Aber es war sein Wille. Ich für meinen Teil werde sofort Widerspruch einlegen denn ich spende nichts. |  0
| | | | | Johannes14,6 9. Juli 2024 | | | | Wieder zeigt Bischof Oster, daß er als einer der wenigen Bischöfe in Deutschland für den Lebensschutz ansprechbar ist, gut, daß er bereit ist, die Schirmherrschaft für eine BVL Tagung zu übernehmen.
Auch der Forderung, Menschen sollten in Würde sterben, kann man nur zustimmen.
In dem Zusammenhang würde ich gerne fragen, ob den Bischöfen in D bewusst ist, daß mit der geplanten Widerspruchslösung zur Organspende praktisch ein Zwang verbunden ist, und bei der Organentnahme der Sterbeprozess unterbrochen und gestört wird. Denn transplantationsfähig sind nur Organe von Lebenden. (Durch Beatmung etc werden die Funktionen solange aufrechterhalten) |  2
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