Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Transgenderpersonen im Ordensleben/Geweihten Leben? US-Bischöfe bereiten eine Stellungnahme vor

20. Juni 2024 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Paprocki: „Die Lehre der Kirche, wie Papst Franziskus klar zum Ausdruck gebracht hat, ist, dass die Genderideologie nicht mit unserem katholischen Glauben vereinbar ist.“


Washington DC (kath.net/pl) Ein Ausschuss der US-amerikanischen Bischofskonferenz plant, sich mit der Frage zu befassen, ob Menschen, die sich als Transgender identifizieren, in der katholischen Kirche ein geweihtes Leben (also ein Leben im Orden, als Eremit oder Geweihte Jungfrau) führen können. Auf Ersuchen mehrerer Bischöfe hofft der Ausschuss für kanonische Angelegenheiten und Kirchenführung, bis Herbst ein Dokument zu dieser Frage vorlegen zu können, sagte Bischof Thomas Paprocki (Springfield), der Vorsitzende dieses Ausschusses, dem „National Catholic Register“. Die Frage tauchte im Mai auf, als sich ein Eremit in der Diözese Lexington, Kentucky, öffentlich als Transgender zu erkennen gegeben hatte.


Paprocki rechnet damit, dass solche Fragen künftig „wahrscheinlich häufiger vorkommen“ werden, deshalb beschäftigen sich die Bischöfe damit. „Deshalb versuchen wir hier, Orientierung zu geben.“

Paprocki wurde vom „National Catholic Register“ nach seiner Einschätzung des Falles des Transgender-Einsiedlers gefragt. Er werde diesen Fall nicht kommentieren, da er mit dem Fall im Einzelnen zu wenig vertraut sei, antwortete der Bischof. Doch fragte Paprocki allgemeiner gefasst: „Nun, ein Einsiedler lebt allein, aber dennoch hat diese Person Gott gelobt, gemäß der Bibel und den Lehren der Kirche zu leben. Ich weiß nicht, wie diese Person in das geweihte Leben aufgenommen werden könnte, wenn sie diese Lehren abgelehnt hat.“

Der US-Bischof wies außerdem darauf hin, dass auch Papst Franziskus das, was er „Gender-Ideologie“ nenne, verurteilt habe. „Eine Transgender-Person leugnet im Grunde einige grundlegende Lehren der Kirche, die eigentlich auf die Bibel zurückgehen. In der Genesis heißt es, Gott habe sie als Mann und Frau erschaffen. In dieser Hinsicht hat Papst Franziskus in seiner Lehre dazu sehr nachdrücklich gepredigt. „Die Lehre der Kirche, wie Papst Franziskus klar zum Ausdruck gebracht hat, ist, dass die Genderideologie nicht mit unserem katholischen Glauben vereinbar ist.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Noli timere 24. Juni 2024 
 

Allein schon die Debatte ist überflüssig!


0
 
 greti 22. Juni 2024 
 

Ja, ja

die Transmänner und Transfrauen werden in Kürze nicht nur die Klöster füllen, sondern sogar geschlossenen wieder auferstehen lassen.

Wenn ein Kloster berühmt werden will, nimmt es problemlos einen Transtyp auf und wird sich wundern, in der Folge wie eine Primel einzugehen.


0
 
 elmar69 21. Juni 2024 
 

Kommt auf den Einzelfall an

Man sollte eine Aufnahme in einen Orden nicht grundsätzlich ausschließen, der jeweilige Mensch muss mit seiner Persönlichkeit allerdings zum Ordensleben passen.

Die linke Gesichtshälfte in der Illustration zeigt sicherlich auch nicht ein für Ordensfrauen typisches Outfit.


0
 
 modernchrist 20. Juni 2024 
 

Als Eremit kann ein Transmann ja leben,

denn das Ablehnen der kirchlichen Lehre hat zwar zu seiner Transition geführt, was aber jetzt schwerlich rückgängig gemacht werden kann. Dies kann man ihm jetzt nicht mehr vorwerfen. Gott liebt den Sünder!
Völlig anders ist es bei Frauen, die nach einer Transition zum Mann plötzlich in Priesterseminar wollen. Diese Frau bleibt Frau bis in die letzte Zelle hinein, auch wenn sie sich einen Penis konstruieren ließ! Ist er aus ihrem eigenen Fleisch, so ist es ein weiblicher Penis. Als Priester kann nur ein Cis-Mann, also ein als Mann geborener Mann geweiht werden. Nur er hat männliche Chromosomen und ist ein wirklicher Mann, so wie Jesus ein wirklicher Mann/ Sohn einer Frau, war, der beschnitten wurde. Nur ein cis-Mann kann Christus repräsentieren. Deshalb wird es in Kürze wieder Genitalprüfungen geben müssen.


0
 
 Mariat 20. Juni 2024 

Man muss nicht in einen Orden eintreten aus Liebe zu Gott...

dies geht auch in der Welt.
Die Möglichkeit als Oblate im Verbund mit einem Kloster - aber in der Welt lebend.
Man nimmt am Arbeitsleben teil, wie andere auch - aber verborgen von der Welt, lebt man Gehorsam, Keuschheit und Armut.


2
 
 Marienrose 20. Juni 2024 
 

Darauf warte ich schon lange,

dass Transgender-Personen ins Priesteramt oder in Orden
drängen. Soviel ich weiß, sollen sogar Geburtsurkunden
nachträglich umgeändert werden.
Wer schützt dann das Priestertum und die Orden?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. Grösse
  9. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  10. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  11. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  12. „Warum ich katholisch bin“
  13. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz