Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  4. Kirche im Verfall
  5. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  6. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung

Papst vor 5.000 Chorsängern: Musik fördert Harmonie und Freude

9. Juni 2024 in Kultur, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Internationales Chortreffen im Vatikan - Franziskus Kunst der Musik verfügt über eine universale und unmittelbare Sprache, die ohne große Erklärungen auskommt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Chöre leisten nach Worten von Papst Franziskus einen unerlässlichen Dienst für die Kirche. "Ihr seid Hüter eines jahrhundertealten Schatzes an Kunst, Schönheit und Spiritualität", sagte er am Samstagmorgen vor rund 5.000 Teilnehmenden des Vierten Internationalen Chortreffens im Vatikan. "Lasst nicht zu, dass die Mentalität der Welt diesen Schatz mit Eigeninteresse, Ehrgeiz, Eifersucht und Spaltung verunreinigt." Chormusik sei vielmehr ein Sinnbild für Harmonie, Gemeinschaft und Freude, so der Papst weiter.

"Die Musik erzeugt Harmonie, indem sie alle erreicht, indem sie den Leidenden Trost spendet, den Entmutigten neuen Enthusiasmus verleiht und in allen Menschen wunderbare Werte wie Schönheit und Poesie aufblühen lässt, die das harmonische Licht Gottes widerspiegeln." Die Kunst der Musik verfüge über eine universale und unmittelbare Sprache, die keine Übersetzungen oder große Erklärungen benötige. Musik erziehe zum Zuhören und zur Aufmerksamkeit, sie erhebe Gefühle und Gedanken. "Sie führt so die Menschen aus dem Wirbel der Hektik, des Lärms und einer rein materiellen Sicht des Lebens heraus und hilft ihnen, sich selbst und ihre Umgebung tiefgründiger zu betrachten."


Wie bei den Instrumenten eines Orchesters oder den Stimmen eines Chors ließen sich mit Musik Spaltungen und Gegensätze leichter überwinden, um falsche Töne zu erkennen und Dissonanzen zu korrigieren. Diese seien für die Dynamik von Kompositionen auch nützlich, "sofern sie in ein geschicktes harmonisches Gefüge eingebunden sind", so das Kirchenoberhaupt.

Gemeinsames Musizieren sei vergleichbar mit dem Umgang in Kirche und Welt: "Genau wie in der Kirche und im Leben, wo ein jeder dazu gerufen ist, seinen Teil zum Wohl der ganzen Gemeinschaft beizutragen, so dass sich in der ganzen Welt ein Loblied zu Gott erhebt", sagte der Papst.

Spontanes Eingehen auf Kinder

Vor der Audienz waren einige Kinder spontan zum Papst nach vorne gekommen - sichtlich zu seiner Freude. Er segnete sie und schenkte ihnen Süßigkeiten. "Wir müssen uns um Kinder kümmern, denn sie sind die Zukunft, sie sind Hoffnung, aber sie sind auch das Zeugnis von Spontaneität, Unschuld und Versprechen", sagte Franziskus. Schon Jesus habe den Kindern Vorrang eingeräumt.

Man müsse aus der Spontaneität dieser Kinder lernen, so der Papst. "Sie kamen nicht wegen der Süßigkeiten - dann merkten sie, dass es Süßigkeiten gab - aber sie kamen, weil sie gerne kamen", schmunzelte er. "Vergessen wir nicht die Lektion, die sie uns heute gegeben haben."

Am IV. Internationalen Chortreffen, das am Freitag begann und am Sonntag endet, nehmen Chöre aus ganz Europa, sowie aus Mexiko, Guatemala, Angola, den Philippinen, Korea und China teil. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind laut Mitorganisator Riccardo Rossi etwa 100 Teilnehmer gekommen. Auf dem Programm standen Vorträge und Workshops zum Thema Chorleitung und Psalmgesang - gehalten u.a. vom früheren Präsident der Österreichischen Kirchenmusikkommission, Franz Karl Praßl, - sowie ein Chorkonzert am frühen Samstagabend in der vatikanischen Audienzhalle. Das Treffen endet am Sonntag mit einer Messe im Petersdom, die Kardinal Mauro Gambetti leiten wird, sowie dem Mittagsgebet des Papstes auf dem Petersplatz.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  9. Kirche im Verfall
  10. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  13. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  14. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz