Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  4. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  9. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Kanada: Schulen verklagen TikTok & Co. wegen Suchtgefahr

7. Juni 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Soziale Medien wirken sich negativ aufs Lernen aus und führen zu Verhaltensauffälligkeiten, beklagen Schulvertreter und Lehrer.


Ottawa (kath.net / pk) Eine Reihe von Schulen in Kanada hat erstmals eine Sammelklage gegen Social-Media-Plattformen eingereicht. Das meldet Aleteia. Soziale Medien wie Meta, TikTok und Snapchat machten süchtig, lautet der Vorwurf. Das wirke sich negativ auf die Lernfähigkeit der Kinder aus und führe auch zur Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Problemen.

Die Klage wurde vom Ottawa Catholic School Board (OCSB) eingereicht, es schlossen sich allerdings bereits fast ein Dutzend weitere Schulen an, meldete CTV News Ottawa. Das Ergebnis könnte einen wichtigen Präzedenzfall für ähnliche Klagen in ganz Kanada schaffen.


Der Vorwurf der Schulvertreter lautet, es brauche „massive Ressourcen“, um den Schaden zu bekämpfen, den die „süchtig machenden Eigenschaften“ der sozialen Medien bei ihren Schülern angerichtet hätten. Die Schulen fordern 4,5 Milliarden kanadische Dollar als Entschädigung.

In einer Pressemitteilung der Kanzlei Neinstein LLP, die die Schulen vertritt, wird festgehalten, die Plattformen der sozialen Medien seien so konzipiert, dass eine Abhängigkeit entstehe. Dies beeinflusse die Art und Weise, wie Kinder denken, sich verhalten und lernen, negativ. Die Pädagogen seien alleine gelassen mit den Folgen, was zu massiven Störungen im Unterricht führe.

OCSB-Bildungsdirektor Thomas D'Amico erklärte, Lehrer müssten den Schülern „das Rüstzeug für die Zukunft“ mitgeben. „Wir sind uns jedoch darüber im Klaren, dass Produkte aus den sozialen Medien die Konzentration unserer Schüler beeinträchtigen und die Entwicklung globaler Schlüsselkompetenzen behindern können. Deshalb setzen wir uns für eine sicherere Social-Media-Umgebung für unsere Schüler ein.“

Viele Social-Media-Unternehmen gestatten Minderjährigen den uneingeschränkten Zugang zu ihren Diensten. 91 Prozent der kanadischen Schüler von der Junior High School bis zur High School nutzen täglich soziale Medien, ein Drittel von ihnen schätzungsweise fünf Stunden oder mehr pro Tag.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz