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Erzbischof von Islamabad: "Wir brauchen mehr Schulen"20. Mai 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
"Wir müssen mehr Schulen bauen, denn alle Städte Pakistans wachsen, und die Kirche muss weiterhin einen Beitrag zur Bildung der pakistanischen Bevölkerung leisten".
Islamabad (kath.net/ KAP)
Die katholische Kirche in Pakistan möchte den Schulzugang für Kinder aus benachteiligten Gruppen, aus abgelegenen Gebieten oder in extremer Armut fördern. "Heute sind die Hälfte der Bevölkerung Pakistans noch immer Analphabeten, und unter den Christen ist die Zahl der Menschen ohne Schulbildung noch höher", sagte Erzbischof Joseph Arshad von Islamabad im Interview mit "Vatican News" (Sonntag). Arshad ist auch Vorsitzender der pakistanischen Bischofskonferenz.
"Wir müssen mehr Schulen bauen, denn alle Städte Pakistans wachsen, und die Kirche muss weiterhin einen Beitrag zur Bildung der pakistanischen Bevölkerung leisten." Die katholischen Schulen seien auch für Angehörige anderer Religionen offen. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler katholischer Schulen seien mittlerweile Muslime. "Aber sie erkennen an, dass wir ihnen ein höheres Bildungsniveau bieten", so der Erzbischof. 
Den interreligiösen Dialog hält Arshad für "sehr wichtig": "Aber ich glaube, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, denn der Dialog muss unter den normalen Menschen, in der Gesellschaft, ankommen."
Arshad ging auch auf das Jahr der Familie ein, das die katholische Kirche in Pakistan im Jahr 2023 begeht. "Mit der Zeit hat sich das Leben verändert: Die Ausbreitung des Digitalen und das schnellere Lebenstempo in der Gesellschaft machen eine Rückbesinnung auf die Familie dringend notwendig", sagte er.
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Lesermeinungen| | rosengarten1997 20. Mai 2024 | |  | Hilfe für Waisenkinder / Schulkinder in Lahore Seit mehreren Jahren kümmern wir, die Antoniushilfe e.V., uns um Waisenkinder in Lahore. Als eine Organisation die einst von Bischof Andrew Francis (dem ehemaligen Bischof von Multan) gegründet wurde helfen wir vor allem christlichen Kindern, die ohne Eltern oder mit nur einem Teil, in einer besonders schwierigen Situation sind. In Zusammenarbeit mit den Dominikanern, werden mittlerweile 87 Kinder in einem Schulprojekt unterrichtet. Auch kümmern wir uns nicht zuletzt um die Grundbedürfnisse der insgesamt 116 Kinder, die ansonsten in Ziegelfabriken, als Arbeitssklaven (ab 5 einem Alter von 5 Jahren !!!) missbraucht werden. Wenn Sie nähere Informationen benötigen, finden Sie diese auf unserer unten angegebenen Webseite. Vergelt´s Gott www.antoniushilfe.de/ |  1
| | | | | Chlodwig 20. Mai 2024 | | | |
Ob es klug ist, dass man christliche Schule von moslemsichen Leuten quasi schwemmen lässt... |  2
| | | | | Karlmaria 20. Mai 2024 | |  | Das ist ja immer die Frage wie ändert sich das Bewusstsein In der Mission kann man ja auch nicht einfach sagen nun glaubt mal. Das funktioniert ja nicht. Vor vierzig Jahren war ich im CMC Christian Medical College in Ludhiana dem besten Krankenhaus in Nordindien wegen einem Motorrad Unfall. Da hat 1894 in einer Zeit wo es in ganz Asien keine Medizinstudentinnen gegeben hat eine Frau einfach mal angefangen mit vier Studentinnen. Zu der Zeit als ich dort war hat man darüber diskutiert dass es in Indien den Mittleren Abschluss nicht gibt. Heute ist ein weiterer Schwerpunkt im CMC dass Krankenschwestern ein Diplom machen können und dann hoffentlich mehr anerkannt sind gegenüber den Ärzten. Es gab in Ludhiana natürlich eine kleine christliche Szene auch mit einigen wenigen einheimischen Gläubigen. Natürlich in der totalen Diaspora. Es ist nicht so dass wegen einem berühmten und auch sehr erfolgreichen Werk - das CMC kennt jeder Arzt in Indien - sich gleich alle bekehren. Aber der Same ist da und kann jederzeit einen großen Baum hervorbringen! |  0
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