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US-Bischof Paprocki: Biden verspottet den katholischen Glauben

18. Mai 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Das Kreuzzeichen sei eines der bedeutungsvollsten Zeichen, welche Katholiken machen, sagte der Bischof. Präsident Biden hatte das Kreuzzeichen bei einer Pro-Abtreibungsveranstaltung gemacht.


Springfield (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Thomas Paprocki, der Bischof von Springfield (US-Bundesstaat Illinois), hat in einer Videobotschaft US-Präsident Joe Biden vorgeworfen, den katholischen Glauben zu verspotten.

Der Bischof bezog sich dabei auf einen Auftritt von Joe Biden in Florida, bei welchem dieser das Kreuzzeichen gemacht hatte, als er von den strengen Abtreibungsgesetzen des Bundesstaates hörte. (Siehe Link)

Das Kreuzzeichen sei „eine der bedeutungsschwersten Gesten“, die ein Katholik mache um seine Ehrfurcht vor dem Tod Christi am Kreuz und seinen Glauben an die heilige Dreifaltigkeit zu zeigen, sagte Bischof Paprocki. Ein Missbrauch dieser „heiligen Geste“ sei ein Verspotten des katholischen Glaubens, stellte er fest.


Biden hatte das in Florida geltende Abtreibungsverbot bei Herzschlag als „extrem“ bezeichnet und sich für ein „Recht auf Abtreibung in der Verfassung“ der USA ausgesprochen.

Paprocki fasste Bidens Positionierung wörtlich so zusammen, dass dieser „seine Unterstützung für die Sünde der Abtreibung noch verstärkt“ habe.

Ohne Biden direkt anzusprechen skizzierte Bischof Paprocki die Lehre der Kirche über Häresie, Apostasie und Schisma. Häresie sei die hartnäckige Leugnung oder der hartnäckige Zweifel nach der Taufe an einer Wahrheit, die durch den göttlichen und katholischen Glauben geglaubt werden soll; Apostasie die völlige Abkehr vom christlichen Glauben; Schisma die Verweigerung der Unterwerfung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den ihm unterstellten Gliedern der Kirche.

Alle drei hätten die automatische Exkommunikation zur Folge, stellte Bischof Paprocki fest. Die betroffenen Personen seien nicht mehr in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, bis sie bereuen, beichten und von ihrer Sünde losgesprochen sind.

„Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten. Wer im Vertrauen auf das Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber im Vertrauen auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten“, zitierte Bischof Paprocki aus der heiligen Schrift (Gal 6,7-8).

 

© Foto Bischof Paprocki: Diözese Springfield

 


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