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Polens Bischöfe bekräftigen Position der Kirche zu Abtreibung

12. Mai 2024 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Bischofskonferenz spricht in Erklärung von "Mord an Kindern im Mutterleib" und kritisiert den Begriff "Schwangerschaftsabbruch".


Warschau (kath.net/ KAP)
Sorge über die von der polnischen Regierung betriebenen Legalisierung der Abtreibung und den wachsenden Druck in der Öffentlichkeit bei diesem Thema haben die Bischöfe des Landes geäußert. Die Schwere dieser Praxis sei nicht zu unterschätzen, handle es sich dabei doch um "Mord an Kindern im Mutterleib", hieß es in einer Erklärung des Ständigen Rats der Bischofskonferenz zum Kirchenfest Christi Himmelfahrt. Bekräftigt wird darin die klar ablehnende Haltung der Kirche.


Auch Papst Franziskus habe mit dem jüngsten Dokument "Dignitas infinita" über die Menschenwürde die Abtreibung klar verurteilt, betonen die Bischöfe. Kritik äußern sie an der Umschreibung als "Schwangerschaftsabbruch", verwische dieser Begriff doch die Schwere der Abtreibung und spiele sie herunter. "Keine Worte haben die Macht, die Realität zu ändern: Abtreibung ist die absichtliche und direkte Beseitigung eines menschlichen Wesens in der Anfangsphase seiner Existenz, die sich von der Empfängnis bis zur Geburt erstreckt, mit welchen Mitteln auch immer", so die Bischöfe.
Das Kommuniqué schließt mit einem Aufruf mit Blick auf den von Papst Franziskus ausgerufenen Weltkindertag, mit dem die Würde von Kindern und ihres Rechts auf Leben anerkannt und gefördert werden soll. Alle Gläubigen sollten für jene Kinder beten, "die nie das Licht der Welt erblicken durften". Zudem gelte es, das Engagement für alle Menschenrechte, insbesondere für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, zu stärken.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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