
Bürgerrechtsorganisation ADF im Visier des US-Finanzministeriums20. März 2024 in Chronik, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Strafverfolgungsbehörde des Finanzministeriums arbeitete mit Großbanken zusammen, um Kunden zu überwachen und ‚inländische Bedrohungen’ zu identifizieren.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Das US-Finanzministerium hat gemeinsam mit großen Banken die Bürgerrechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF), die christlichen und konservativen Organisationen mit juristischer Unterstützung hilft, untersucht. Dies ist aus Dokumenten ersichtlich, die das U.S. House Select Subcommittee on the Weaponization of the Federal Government angefordert hat. 
Die Strafverfolgungsbehörde des Finanzministeriums arbeitete mit Großbanken zusammen, um deren Kunden zu überwachen und „inländische Bedrohungen“ zu identifizieren. Sie verwendeten dabei eine Liste von „Hassgruppen“, welche das Institute for Strategic Dialogue (ISD) erstellt hat. Das ISD ist eine linksgerichtete Denkfabrik, die sich „gegen Extremismus, Hass und Desinformation“ engagiert.
Religiöse und konservative Organisationen wie das Family Research Council, Liberty Counsel, Pacific Justive Institute, Ruth Institute und ADF werden dabei mit der American Nazi Party und den Knights of Ku Klux Klan in einer Liste geführt.
Die ADF setzt sich für die Grundrechte aller Bürger ein. Sie hat bis jetzt 15 Fälle, die sie vor den Obersten Gerichtshof gebracht hat, gewonnen.
Das U.S. House Select Subcommittee on the Weaponization of the Federal Government ist ein Unterausschuss des Justizausschusses des Repräsentantenhauses, der um Januar 2023 eingerichtet worden ist. Er untersucht Fälle von möglichem Missbrauch staatlicher Autorität.
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