Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Pecunia non olet - Die DBK sollte einen AfD-Beauftragten ernennen

27. Februar 2024 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Deutsche Bischofskonferenz hat jetzt einen "Queer-Beauftragten", aber keinen für Lebensschutz oder auch keinen Beauftragten für "AfD"-Pastoral - Ein Wirtschaftstipp für die DBK - Kommentar von Roland Noé


München (kath.net)
„Weihbischof Ludger Schepers (Essen) wird Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die queere Pastoral.“ Mit diesem Einzeiler hat die DBK Weihbischof Schepers vergangene Woche „befördert“. Wird Schepers jetzt diesen Dienst auf der Grundlage des Katechismus bei dem Thema ausüben oder auf der Grundlage des "Synodalen Irrwegs"? Ob man dem Bischof dazu gratulieren sollte, darf bezweifelt werden. Ich frage mich aber, warum diese kleine Personenkreis überhaupt eine „Spezialbetreuung“ durch die DBK braucht und ob diese denn das überhaupt wollen oder es hier nicht um billige Anbiederung an einen Zeitgeist geht? Bei dem Thema ist die DBK  ja „Weltmeister“.

Aber die Frage ist doch, warum hat die Deutsche Bischofskonferenz nicht für deutlich wichtiger Themen einen "Beauftragten" hat. Warum gibt es keinen Pro-Life-Bischof, der für den Lebensschutz zuständig ist? In der US-Bischofskonferenz gibt es seit vielen Jahren, auch in anderen. Selbst in der Österreichischen Bischofskonferenz hat dies jahrzehntelange Tradition, auch wenn die derzeitig Besetzung mit Bischof Glettler eindeutig eine Fehlbesetzung ist. Also, liebe Lebensschützer, verlangt von euren Bischöfen die Ernennung eines Pro-Life-Bischofs, der sich auch der Sache annimmt und an den Märschen für das Leben teilnimmt. Wie wärs mit Bischof Voderholzer oder Weihbischof Wörner?


Und die andere Frage ist angesichts dieses umstrittenen Schreibens der DBK über die AfD von vergangener Woche, das schon von Peter Winnemöller (und anderen) auseinandergenommen wurde und sogar auf falschen Fakten beruhen soll, nicht auch ein Anlass sein sollte, das die DBK einen AfD-Beauftragen für den Dialog mit der Partei ernennen sollte. Ich vermute, dass des deutlich mehr katholische Wähler im AfD-Bereich gibt als in den queer-Communitys. Allein schon aus wirtschaftlichen Gründen sollte die Bischöfe das mal ernsthaft in Betracht ziehen. Die DBK möchte ja laut eigenen Angaben nicht, dass AfD-Wähler in einem Pfarrgemeinderat sitzen, aber das Kirchensteuergeld der AfD-Wähler wollen sie schon. Oder hatte Bischof Bätzing letzte Woche den AfD-Wählern konsequenterweise auch ausgerichtet: "Tretet doch endlich aus!". Nein, das würde er nie machen.

Also, liebe DBK, go for it und ernennt bei der nächsten Vollversammlung auch einen einen Verantwortlichen für die „AfD-Pastoral“, wie wärs mit dem Bischof von Mainz?  Denn was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Und wenn es euch schon nicht um die Seelen geht, denkt an die alten Römer: "pecunia non olet" ("Geld stinkt nicht") ;-)

P.S. Unabhängig davon würde ich Deutschen Bischöfen beim Thema mal einen ähnlichen Tipp wie Jan Fleischauer im FOCUS geben: "Was hat man im Kampf gegen die AfD nicht alles unternommen: szenische Lesungen, Talkshow-Boykotte, Demonstrationen. Warum es zur Abwechslung nicht mal mit einer anderen Politik versuchen? Klingt verrückt, könnte aber helfen."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz