Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

'Kein wahrer Christ könnte jemals das tun, was Putin jetzt mit Alexejs Leiche macht'

26. Februar 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mutter vom russischen Regime-Gegner Alexej Nawalny bekam nach 8 Tagen Verzögerung den Leichnam ihres Sohnes ausgehändigt - Witwe Julia Nawalnaja betont, dass ihr Mann ein gläubiger Christ war. Selbst im Gefängnis hab er die Fastenzeit eingehalten.


Wien (kath.net)
Der Leichnam des russische Regime-Gegner Alexej Nawalny wurde nach 8 Tagen Verzögerung durch das russische Regime endlich seiner Mutter übergeben. Zuvor berichtete Ljudmila Nawalnaja auch, dass Putins Behörden sie zu einer geheimen Beerdigung zwingen wollten man ihr drohte, dem Leichnam noch etwas anzutun. Nawalny war am Freitag vergangener Woche in einem sibirischen Gefangenenlager gestorben und ist nach Einschätzung von vielen Beobachtern offensichtlich von Putins Schergen umgebracht worden. "Geben Sie uns den Leichnam meines Mannes zurück. Wir wollen eine Trauerfeier abhalten und ihn auf menschliche Weise in der Erde begraben, wie es im orthodoxen Christentum üblich ist", appellierte Julia Nawalnaja, seine Witwe, zuvor an Putin. Julia Nawalnaja machte Putin schwerste Vorwurfe. Er foltere Nawalny im Tode so, wie er dies zu Lebzeiten getan habe. "Kein wahrer Christ könnte jemals das tun, was Putin jetzt mit Alexejs Leiche macht." Nawalnys Witwe warf Putin vor, Alexejs Mutter weiter zu quälen und brechen zu wollen.


Die Witwe betonte, dass ihr Mann ein gläubiger Christ gewesen sei, der in die Kirche gegangen sei. Selbst im Gefängnis habe er die Fastenzeit eingehalten, sein politisches Engagement sei von christlichen Werten inspiriert gewesen. Julia Nawalnaja warf Putin vor, dass sich dieser zwar gerne mit einer Kerze in der Hand als Christ verkaufen möchte, dieser aber von Hass und Rachegelüsten getrieben sei. "Nein, es ist nicht einmal Hass, es ist Satanismus, Heidentum. Und kein wahrer Christ könnte jemals tun, was Putin jetzt mit dem toten Alexej tut." Im Glauben  gehe es laut Nawalnaja aber um Güte, um Barmherzigkeit und um Erlösung.

Die Witwe verurteilte auch den Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine, für dieser ebenfalls die Kirche instrumentalisiere. Putin führe den Feldzug laut Nawalnaja unter Berufung auf traditionelle Werte gegen den Westen. "Aber Sie töten einfach nur, bombardieren schlafende Zivilisten nachts mit Raketen, die in der Kirche gesegnet wurden."

Inzwischen droht Russland erneut Polen mit einem Angriff. Pünktlich zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine wütet Putin-Propagandist Wladimir Solowjow im russischen Fernsehen und droht ganz offen Polen. Man werde das Land nicht mehr mit Europa "verhandeln". "Wollen die Polen als nächstes dran sein? Sie sind keine Ukrainer. Wir werden sie nicht wie Brüder behandeln. Wir werden alle diese Städte im Nu zerstören, ohne Bodentruppen einsetzen zu müssen“, droht Solowjow.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  3. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  4. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  5. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  6. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  9. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  10. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  11. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  14. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz