Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Achtjähriger schreibt nach Hamas-Geiselhaft Brief an Papst

13. Februar 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bub bittet um weiteren Einsatz für Freilassung der noch verschwundenen Geiseln, darunter sein Vater - "Ich hoffe die Welt vergisst uns nicht"


Jerusalem/Wien (kath.net/KAP) Einen bewegenden Brief hat ein Achtjähriger, dessen Vater sich unter den von der Terrorgruppe Hamas verschleppten Geiseln befindet, an Papst Franziskus geschrieben. "Ich hoffe, die Welt vergisst nicht, dass er noch immer gefangen ist", steht in dem Schreiben von Naveh Shoham, der selbst bei dem Terrorüberfall im israelischen Kibbuz Be'eri am 7. Oktober nach Gaza entführt und nach 50 Tagen Gefangenschaft mit seiner vierjährigen Schwester sowie seiner Mutter, Großmutter, Tante und Cousine freigelassen worden ist. Sein Vater Tal Shoham, dessen Schicksal ungewiss ist, hat österreichische Staatsbürgerschaft, geht aus einem Bericht der "Krone" (Sonntag) hervor.


Besonders die Unterstützung von Papst Franziskus für die Geisel-Befreiung hob Naveh hervor. Der Pontifex hatte Anfang Februar seinen "jüdischen Brüdern und Schwestern in Israel" seine Hilfe zugesagt, die Hamas-Angriffe verurteilt und erneut an die noch verbleibenden Geiseln erinnert. "Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken", so der Bub - auch dafür, dass Franziskus versichert habe, er bete für die Freilassung. "Ich bete auch jeden Tag. Wir haben einen kleinen Tisch in unserem Haus, den wir unseren, Tisch der Hoffnung' nennen. Hier zünden wir Kerzen an und beten für das Wohl und die Freilassung meines Vaters", so der Achtjährige, der schloss mit: "Sie sind ein großer Mann. Bitte setzen Sie sich weiterhin für die Freilassung unserer Familien und für den Frieden ein."

Naveh berichtete in seinem Brief von seinen Erlebnissen als Geisel. Angesichts der Ungewissheit über das Schicksal seines Vaters schmerze sein Herz vor Trauer, "ich vermisse meinen Vater und mache mir große Sorgen über ihn", so der Bub. Auch seinen Großvater, der bei dem Überfall ebenso wie seine Tante, sein behinderter Onkel und dessen Pflegerin ermordet wurde, vermisse er sehr.

Bei der Großattacke der Terrorgruppe Hamas auf Israel vom 7. Oktober wurden über 1.200 Menschen ermordet und 253 in den Gazastreifen verschleppt. 105 von diesen wurden seither freigelassen. Neue Opferlisten gibt es bisher nicht, US-Medien zufolge sollen Dutzende der noch verbliebenen Geiseln bereits tot sein. Im Zuge der israelischen Bodenoffensive hat die Hamas am vergangenen Mittwoch erstmals ein Waffenstillstandsangebot unterbreitet, wonach alle verbliebenen 136 Geiseln im Gegenzug zu einer Feuerpause im Gazastreifen von viereinhalb Monaten freikommen sollen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Schillerlocke 13. Februar 2024 
 

Welch ein liebes Kind!

Das ist doch sehr rührend, dass dieses Kind sich für seinen Vater einsetzt. Der Vatikan sollte dieses Schreiben ins Arabische übersetzen lassen, vervielfältigen und über dem Gaza-Streifen abwerfen. Vielleicht findet sich ja dann jemand, der den Vater aufspürt? Ohnehin sollte der Vatikan die dortige Bevölkerung zum Aufstand gegen die Hamas aufrufen. Dass es bislang in Gaza keinen Aufstand gegen die Hamas gab, ist äußerst verwunderlich. Ich verstehe auch die Weltpolitik nicht, dass sie die Gaza-Bevölkerung nicht längst dazu aufgerufen hat.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz