Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Spanien am moralischen Abgrund
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  8. Besser keine Laienpredigt
  9. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  10. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  11. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!

USA: Lebensschützer nach Protestaktion bei Abtreibungsklinik verurteilt

6. Februar 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ihnen drohen hohe Haft- und Geldstrafen. Das Urteil soll im Juli verkündet werden.


Nashville (kath.net/LifeNews/jg)
Die sechs angeklagten Lebensschützer, denen vorgeworfen wurde, im März 2021 den Eingang zu einer Abtreibungsklinik in Mt. Juliet nahe Nashville blockiert zu haben (siehe Link), sind von einem Gericht im Bundesstaat Tennessee schuldig gesprochen worden.

Da sie nach dem FACE Act (Freedom of Access to Clinic Entrances) angeklagt sind, der den freien Zugang zu Abtreibungskliniken sicherstellen soll, drohen jedem von ihnen bis zu elf Jahre Haft und Geldstrafen bis zu 250.000 US-Dollar. Das Strafausmaß soll Anfang Juli verkündet werden.


Die Anwaltskanzlei Thomas More Society, die Paul Vaughn, den Anführer der Protestaktion, vertritt, hat Berufung gegen dessen Verurteilung angekündigt. Es habe sich bei der Aktion um eine friedliche Demonstration friedlicher Bürger gehandelt, bei der gebetet und gesungen worden sei. Ziel sei es gewesen, mit den schwangeren Frauen ins Gespräch zu kommen, welche die Abtreibungsklinik aufgesucht hätten, um ihnen Unterstützung anzubieten und sie davon zu überzeugen, ihr Kind nicht abzutreiben. Das Justizministerium habe sich entschieden, die friedliche Aktion als „Verschwörung gegen die Ausübung von Rechten“ zu klassifizieren. Vaughn und die anderen Lebensschützer sollten mit diesem Vorgehen eingeschüchtert werden, sagte ein Vertreter der Thomas More Society.

Die Thomas More Society wies auf einige Faktoren hin, welche die Verurteilung aus ihrer Sicht anfechtbar machen. Unter anderem gebe es keine ausreichenden Beweise dafür, dass die Demonstration das Ziel gehabt habe, den Betrieb der Abtreibungsklinik direkt zu stören. Die Staatsanwaltschaft habe einen Mitarbeiter der Abtreibungsklinik als Zeugen aufgerufen, der behauptet habe, er sei in der Klinik „gefangen“ gewesen, obwohl Videoaufzeichnungen zeigen, dass der Personenverkehr von und zu der Abtreibungsklinik nicht behindert war. Die Staatsanwaltschaft habe versucht zu zeigen, dass Vaughn die Polizei in die Irre geführt habe, obwohl ein Mitarbeiters der Polizei als Zeuge ausgesagt habe, dass Vaughn hilfsbereit, kooperativ und friedlich gewesen ist.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  7. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  8. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  9. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  10. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  11. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  12. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Besser keine Laienpredigt
  15. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz