Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  5. Wahrheit ist heilsrelevant
  6. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  9. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  13. "Ich glaube, dass ich glaube"
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Was du wirklich im Leben brauchst, hast du schon…

18. Jänner 2024 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Was ist, wenn…?“ Wer sich von Ängsten leiten lässt, findet in der Bibel ein wundervolles Beispiel einer Vertrauensübung, erklärt Father David Michael Moses.


Linz (kath.net / pk) „Aber was ist, wenn…?“ Öfter als wir meinen, denken und sprechen wir diesen Satz. Er blockiert und hindert uns daran, mutig nach vorne zu gehen, erklärt der amerikanische Priester und You-Tuber Father David Michael Moses in einem seiner Videos.

Ein biblisches Prinzip lehre uns, komplett anders zu denken, erläutert er. „In Matthäus 10 sendet Jesus die Apostel aus, um zu evangelisieren, und er sagt ihnen, sie sollen kein Essen mitnehmen, kein Geld und Gewand zum Wechseln.“ Was heißt das nun in Bezug auf mögliche Ängste?

Moses verweist auf Psychologen, die es für eines der besten Dinge im Umgang mit Ängsten halten, die „Was ist, wenn…?“-Frage zu ändern. Anstatt also zu denken „Was ist, wenn ich krank werde?“ oder „Was ist, wenn ich den Kredit nicht abbezahlen kann?“, gilt es umzuformulieren in „Selbst wenn ich krank werde…“ oder „Selbst wenn ich den Kredit nicht abbezahlen kann…“.


„Ich denke, dass Jesus seinen Jüngern genau das beibringen will“, meint Moses. Möglicherweise habe Jesus seine Jünger genauso vorbereitet hinauszugehen in die Welt. Vielleicht habe er jedem von ihnen ein wenig Essen und etwas Geld gegeben und gemeint „Hoffen wir, dass die Menschen euch mögen!“

Und vielleicht habe Petrus dann geantwortet: „Warte mal, Jesus, aber was ist, wenn uns das Essen ausgeht? Wenn wir kein Geld mehr haben? Wenn uns die Leute nicht mögen?“ Möglicherweise habe Jesus darauf gesagt: „Hey, das ist ein guter Punkt. Es gibt eine Planänderung. Nehmt gar nichts mit!... Aber selbst wenn die Leute euch nicht mögen, wird es euch doch gut gehen, weil ihr mich habt!“

Jesus habe den Jüngern dadurch ermöglicht, den Glauben nicht nur zu verkündigen, sondern auch zu leben. Deswegen seien Momente von Unsicherheit in unserem Leben eine große Chance, dasselbe zu tun. „Oft, wenn wir glauben, eine Krise zu durchleben, sei es nicht wirklich eine Krise sondern ein Durchbruch“, zitiert Moses seinen geistlichen Begleiter.

Jesus gebe uns immer die Möglichkeit, unsere „Was ist, wenn…“ umzuwandeln in „Selbst wenn…“, fasst der Priester den Kern der biblischen Lehre zusammen. Er wolle nicht damit sagen, dass Gott unser Bankkonto auffüllen werde. „Ich sage, dass das, was du wirklich im Leben brauchst, etwas ist, das du schon hast.“

Wenn dir das bewusst wird, kannst du vertrauensvoll sagen „Selbst wenn diese Welt mein Geld weg nimmt, meine Freunde. Oder sogar mein Leben, wird es mir trotzdem gut gehen, weil sie mir nicht meinen Jesus wegnehmen kann.“

If You’re Anxious - Try THIS (youtube.com)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 18. Jänner 2024 

@ Mariat

Ja, was wäre wenn?
Was wäre z.B. wenn wir Christen alle, wenn unsere Kirche, wenn ich selbst Gott ganz bewusst (viel) mehr danken würden? Und der wichtigste Dank wäre dann wohl der Dank für unsere Erlösung aus Sünde und Schuld, welche uns Christus, der Herr, am Kreuz erworben hat. Die Grundfrade ist doch: "Wozu ist Christus Mensch geworden?" Sie Antwort der Schrift ist deutlich: "Er wird sein Volk aus seinen Sünden erlösen." (vgl. Mt 1,21 oder auch Tit 2,14)


0
 
 Mariat 18. Jänner 2024 

"Fürchtet euch nicht"

Diese Worte stehen in der Bibel sehr oft. Es gilt für immer, für jeden Tag.
Wenn man im Leben zurückblickt - dann bemerkt man, dass einem Jesus aus jeder schwierigen Situation geholfen hat. Es geschieht anders - aber so, war es das Beste.
Dank sei Gott.
Ja, wir denken oft: was wäre wenn? Auch ich.


1
 
 Stefan Fleischer 18. Jänner 2024 

@ gebsy

Dbei düfen wir aber eines nich vergessen, was un Palus sehr ans Herz gelegt hat:
"Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten MIT DANK vor Gott!"
Auch wir Menschen geben doch auch viel lieber jenden, die uns danken


0
 
 gebsy 18. Jänner 2024 

D U R C H B R U C H

ist das Erlösungserlebnis schlechthin:
Wenn ich in der Versuchung mit meinem Latein am Ende bin, hat mein Gottvertrauen seine Chance; Hl. Schutzengel jetzt übergebe ich dir das Ruder, damit ich nicht (wieder) sündigen werden ...
Diese HELFENDE LIEBE zu erleben, kann nur jedem Menschen gewünscht, erbetet und erlitten werden!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  11. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  12. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  15. Wahrheit ist heilsrelevant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz