SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nicht mehr ernst zu nehmen
- Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
- Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
- Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
- Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
- Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
- Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
- US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
- Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
| 
Tiroler "Katholische-Aktion-Katholik" Klaus Heidegger verteidigt Antisemitin Greta Thunberg21. November 2023 in Österreich, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der "Katholische Aktion"-Aktivist verteidigt blind die Antisemitismus-Ausfälle von Greta Thunberg, obwohl sich in Deutschland inzwischen sogar die "Grünen" von ihr klar distanziert haben.
Innsbruck (kath.net)
Der Tiroler "Katholische Aktion" (KA)-Vorsitzender Klaus Heidegger hat in einem von der KATHPRESS (KAP), der Agentur der österreichischen Bischofskonferenz, verbreiteten Beitrag aus seinem Blog die Antisemitin Greta Thunberg (Link) verteidigt. Laut KAP hat sich Heidegger verständnisvoll für die jüngsten Äußerungen der "Fridays for future"-Initiatorin Greta Thunbergs zum Nahost-Konflikt gezeigt. Dann behauptet Heidegger ernsthaft, dass angeblich oft schon vorher gegen sie eingenommene Kritiker die junge Schwedin nun hämisch mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontieren würden, weil diese diese mit einem Palästinensertuch auftrete und die "Besatzung" anspreche und von den Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem palästinensischen Volk erzähle. Dass "Fridays for Future" seit Jahren auf Twitter immer wieder gegen Israel gehetzt hat, verschweigt Heidegger. Dann behauptet der KA-Vorsitzende ernsthaft, dass Thunberg das anspreche, was angeblich tatsächlich geschehe. Heidegger spricht laut KAP von einem "brutaler Vernichtungskrieg" (!) im Gaza, einer angeblichen fortdauernde Besatzungspolitik und Enteignungenen in der Westbank. Mehr als 10.000 Raketen-Angriffe, bisher 1.400 ermordete Juden sowie die weiterhin entführten Geiseln als Anlass für die Reaktion von Israel sind für Heidegger kein Thema.
Heidegger, der jahrelang Mitglied der linken Gruppierung "Pax Christi" war, behauptet dann, dass jemand, der dieses angebliche "Unrecht" und "fortdauernde Gewalttaten" anklage, angeblich nicht gegen das Existenzrecht Israels sei. Er mockiert sich dann sogar, dass man von "Fridays von Future" verlange, sich von Thunberg zu distanzieren, "so als könnte man sich distanzieren vom unermesslichen Leid im Nahen Osten, so als hätte Greta Thunberg etwas Unredliches gesagt, so als wäre sie nicht, wie die Mehrheit der Menschen gegen den brutalen Terror der Hamas", schrieb Heidegger. "Wer jede Kritik an der Netanjahu-Politik als antisemitisch diffamiert, verharmlost letztlich das, was unter Antisemitismus zu verstehen ist", meint der KA-Tirol-Chef dann. Übrigens: "Fridays for Future"-Deutschland hat sich von antisemitischen Ausfällen von Greta Thunschuh klar distanziert. 
Erst vor wenigen Tagen hat Greta Thunberg ganz offen ihren Antisemitismus erneut gezeigt und in Amsterdam gemeinsam mit der Palästinenserin Sara Rachdan demonstriert. Laut BILD ist Rachdan nicht nur Juden-Hasserin, sondern eine schlimme Holocaust-Verharmloserin.
Zwei Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel hatte Rachdan auf Instagram den Angriff bejubelt: "Ja, dieser Angriff wurde von der Hamas initiiert, aber es geht nicht um die Hamas. Es geht um den palästinensischen Widerstand. Das ist endlich ein palästinensisches Vorgehen gegen die Besatzung. Bitte unterstützt den Widerstand." Doch nicht nur das. Rachdan behauptete sogar, dass Israelis Palästinenser vergasen und zog dabei eine Parallele zum Holocaust: "Ich frage mich, wo wir das vorher schon mal gesehen haben …", zog sie den Vergleich mit Auschwitz.
Am 11. November veröffentlichte Rachdan auf Instagram eine Grafik, die Israel mit dem Nazi-Reich und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit Nazi-Führer Adolf Hitler vergleicht. Sie behauptete, die Zustände in Gaza seien schlimmer als im KZ Auschwitz-Birkenau. Dort wurden übrigens mehr als eine Million Menschen vergast und ermordet. Laut der Zeitung zeigt sich, dass „Fridays for Future“ mittlerweile sogar schlimmste Holocaust-Verharmloser und offene Terror-Unterstützer in ihren Reihen duldet und fördert.
Der Präsident der Deutsch-israelischen Gesellschaft (DIG), Volker Beck, hat am Montag vom „Ende von Greta Thunberg als Klimaaktivistin“ auf X gesprochen; sie sei "ab jetzt hauptberuflich Israelhasserin“. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kritisierte bei „Welt TV“ Greta Thunberg massiv: „Dass sie sehr, sehr naiv ist, steht – glaube ich – außer Zweifel. Antisemitismus zu unterstellen, ist immer ein schwerer Vorwurf. Aber das, was ich hier erlebe, da bin ich sehr nahe bei diesem Vorwurf.“
Die "Katholische Aktion" hat gewisse Ähnlichkeiten zum ZdK in Deutschland, gilt aber als ingesamt in Österreich als sehr unbedeutend. Ähnlich wie in Deutschland versucht aber auch in Österreich die Gruppe sich als "Stimme der Katholiken" zu verkaufen, obwohl auch die KA - ähnlich wie das ZdK - von 99,9 % der Katholiken nicht gewählt wurde.
kath.net hat Erzbischof Franz Lackner, den Vorsitzenden der öst. Bischofskonferenz, um eine Stellungnahme zu der Verteidigung einer Antisemitin durch den Tiroler KA-Chef ersucht und wird weiter berichten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
- Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
- Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
- Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
- Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
- Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
- Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
|