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Tiroler "Katholische-Aktion-Katholik" Klaus Heidegger verteidigt Antisemitin Greta Thunberg

21. November 2023 in Österreich, 2 Lesermeinungen
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Der "Katholische Aktion"-Aktivist verteidigt blind die Antisemitismus-Ausfälle von Greta Thunberg, obwohl sich in Deutschland inzwischen sogar die "Grünen" von ihr klar distanziert haben.


Innsbruck (kath.net)
Der Tiroler "Katholische Aktion" (KA)-Vorsitzender Klaus Heidegger hat in einem von der KATHPRESS (KAP), der Agentur der österreichischen Bischofskonferenz, verbreiteten Beitrag aus seinem Blog die Antisemitin Greta Thunberg (Link) verteidigt. Laut KAP hat sich Heidegger verständnisvoll für die jüngsten Äußerungen der "Fridays for future"-Initiatorin Greta Thunbergs zum Nahost-Konflikt gezeigt. Dann behauptet Heidegger ernsthaft, dass angeblich oft schon vorher gegen sie eingenommene Kritiker die junge Schwedin nun hämisch mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontieren würden, weil diese diese mit einem Palästinensertuch auftrete und die "Besatzung" anspreche und von den Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem palästinensischen Volk erzähle. Dass "Fridays for Future" seit Jahren auf Twitter immer wieder gegen Israel gehetzt hat, verschweigt Heidegger. Dann behauptet der KA-Vorsitzende ernsthaft, dass Thunberg das anspreche, was angeblich tatsächlich geschehe. Heidegger spricht laut KAP von einem "brutaler Vernichtungskrieg" (!) im Gaza, einer angeblichen fortdauernde Besatzungspolitik und Enteignungenen in der Westbank. Mehr als 10.000 Raketen-Angriffe, bisher 1.400 ermordete Juden sowie die weiterhin entführten Geiseln als Anlass für die Reaktion von Israel sind für Heidegger kein Thema.

Heidegger, der jahrelang Mitglied der linken Gruppierung "Pax Christi" war, behauptet dann, dass jemand, der dieses angebliche "Unrecht" und "fortdauernde Gewalttaten" anklage, angeblich nicht gegen das Existenzrecht Israels sei. Er mockiert sich dann sogar, dass man von "Fridays von Future" verlange,  sich von Thunberg zu distanzieren, "so als könnte man sich distanzieren vom unermesslichen Leid im Nahen Osten, so als hätte Greta Thunberg etwas Unredliches gesagt, so als wäre sie nicht, wie die Mehrheit der Menschen gegen den brutalen Terror der Hamas", schrieb Heidegger. "Wer jede Kritik an der Netanjahu-Politik als antisemitisch diffamiert, verharmlost letztlich das, was unter Antisemitismus zu verstehen ist", meint der KA-Tirol-Chef dann. Übrigens: "Fridays for Future"-Deutschland hat sich von antisemitischen Ausfällen von Greta Thunschuh klar distanziert.


Erst vor wenigen Tagen hat Greta Thunberg ganz offen ihren Antisemitismus erneut gezeigt und in Amsterdam gemeinsam mit der Palästinenserin Sara Rachdan demonstriert. Laut BILD ist Rachdan nicht nur Juden-Hasserin, sondern eine schlimme Holocaust-Verharmloserin.

Zwei Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel hatte Rachdan auf Instagram den Angriff bejubelt: "Ja, dieser Angriff wurde von der Hamas initiiert, aber es geht nicht um die Hamas. Es geht um den palästinensischen Widerstand. Das ist endlich ein palästinensisches Vorgehen gegen die Besatzung. Bitte unterstützt den Widerstand." Doch nicht nur das. Rachdan behauptete sogar, dass Israelis Palästinenser vergasen und zog dabei eine Parallele zum Holocaust: "Ich frage mich, wo wir das vorher schon mal gesehen haben …", zog sie den Vergleich mit Auschwitz.

Am 11. November veröffentlichte Rachdan auf Instagram eine Grafik, die  Israel mit dem Nazi-Reich und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit Nazi-Führer Adolf Hitler vergleicht. Sie behauptete, die Zustände in Gaza seien schlimmer als im KZ Auschwitz-Birkenau. Dort wurden übrigens mehr als eine Million Menschen vergast und ermordet. Laut der Zeitung zeigt sich, dass „Fridays for Future“ mittlerweile sogar schlimmste Holocaust-Verharmloser und offene Terror-Unterstützer in ihren Reihen duldet und fördert.

Der Präsident der Deutsch-israelischen Gesellschaft (DIG), Volker Beck, hat am Montag vom „Ende von Greta Thunberg als Klimaaktivistin“ auf X gesprochen; sie sei "ab jetzt hauptberuflich Israelhasserin“. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kritisierte bei „Welt TV“ Greta Thunberg massiv: „Dass sie sehr, sehr naiv ist, steht – glaube ich – außer Zweifel. Antisemitismus zu unterstellen, ist immer ein schwerer Vorwurf. Aber das, was ich hier erlebe, da bin ich sehr nahe bei diesem Vorwurf.“

Die "Katholische Aktion" hat gewisse Ähnlichkeiten zum ZdK in Deutschland, gilt aber als ingesamt in Österreich als sehr unbedeutend. Ähnlich wie in Deutschland versucht aber auch in Österreich die Gruppe sich als "Stimme der Katholiken" zu verkaufen, obwohl auch die KA - ähnlich wie das ZdK - von 99,9 % der Katholiken nicht gewählt wurde.

kath.net hat Erzbischof Franz Lackner, den Vorsitzenden der öst. Bischofskonferenz, um eine Stellungnahme zu der Verteidigung einer Antisemitin durch den Tiroler KA-Chef ersucht und wird weiter berichten.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 21. November 2023 
 

Wo sind eigentlich all diese rechts-antisemitischen Phantome,

vor denen die Linken seit Jahrzehnten permanent Panik verbreiten? Gibt es wirklich praktisch nur noch links-woken und islami(isti)schen Judenhass? Es sieht fast danach aus...
Die Lebenslügen des "neuen Deutschland" zerplatzen ebenso im Zeitraffer, wie die aus dem Nichts gezauberten Schattenhaushalte.
Der Kaiser ist nackt.


1
 
 Herbstlicht 21. November 2023 
 

Es ist wie immer ....

.... Menschen leiden, Israelis wie Palästinenser!
Und die Politiker, oder hier die Hamas machen ihr Ding.
Es sind die Menschen, hüben wie drüben, Menschen, Bürger ohne Einfluss sind deren Opfer: Kinder, Männer, Frauen, Alte, Kranke.

Greta Thunberg sollte mindestens so fair sein, auch das große Leid jüdischer Opfer in den Blick zu nehmen.


0
 

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