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Keinen Euro mehr für Zeitgeist-Bischöfe, die Unmoral als Moral verkaufen

2. Oktober 2023 in Kommentar, 16 Lesermeinungen
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Bischöfe, die sich dem Zeitgeist anbiedern, brauchen Konfrontation, auch durch Kirchensteuerboykott - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)
O „heilige Einfalt“! Nicht anders kann man auf manche Bischöfe reagieren, denen als Antwort auf die Missbrauchsfälle, für die sie selbst mitverantwortet haben, nur einfällt, dass Schluss mit dem Zölibat sein sollte und die Sexuallehre der Kirche geändert gehörte. So billig soll man den Bischöfen das nicht durchgehen lassen. Hätten ihre Priester sich an der Sexuallehre der Kirche orientiert, dann gäbe es sicherlich weniger Missbrauchsfälle. 

Doch Marx, Bätzing, Bode, Gmür, Bonnemain und wie sie alle heißen, wollen lieber die Sexualmoral ändern, ohne dafür zu sorgen, dass diese den Menschen erklärt wird. Was wollen sie eigentlich, diese "Zeitgeist"-Bischöfe? Sie reißen mit solchen Bemerkungen die Türen weit auf, damit auch Katholiken flächendeckend überschwemmt werden mit dem, was die Welt so bietet, nämlich Gay-Propaganda, Promiskuität, Pornographie und Co. 


Beispiel gefällig? Der Churer Bischof Bonnemain hatte bis vor kurzem eine Missbrauchspräventionsbeauftragte, die meinte, Pornographie dürfe nicht pauschal verurteilt werden; man müsse unterscheiden zwischen illegaler und legaler Pornographie. Fakt ist: Pornographie ist menschenverachtend, ein Beziehungskiller und macht süchtig. Weiß Bischof Bonnemain das nicht? 

Wenn sich Bischöfe von Menschen beraten lassen, die über offensichtlich Schlechtes das Mäntelchen der "Differenzierung" werfen, dann wird offensichtlich, wie sehr die Verwirrung jene erfasst hat, die in Weisheit, Klugheit und Wahrhaftigkeit ihre Gläubigen führen sollten. 

"Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde." (Mt. 18,6). Vielleicht sollten manche Bischöfe aus dem deutschsprachigen Raum diese Bibelstelle meditieren, bevor sie an eine Änderung der Sexualmoral der Kirche denken.

Hätten Bischöfe (auch konservative) besser aufgepasst, was in Priesterseminaren vor sich geht und hätten sie nicht immer wieder "Augen zugedrückt", dann wäre einiges zu verhindern gewesen. Denn bei den Missbrauchsfällen geht es überwiegend um adoleszente Jungen, die von Priestern missbraucht wurden. 2022 hatte Erzbischof Broglio, Vorsitzender der US-amerikanischen Bischofskonferenz, daran erinnert. Im deutschsprachigen Raum hört man davon nichts, wahrscheinlich weil Bischöfe Angst haben vor den Medien. 

Es gibt innerkirchlich einen deutlichen Zusammenhang zwischen Missbrauch und homosexuellen Priestern, stellte Broglio klipp und klar fest. In Zahlen: „90 Prozent der Missbrauchsfälle betreffen Jungen über 12 Jahren.“ Hat irgendwer diese Fakten schon einmal von Vorsitzenden der österreichischen, deutschen oder Schweizer Bischofskonferenz gehört?

Bischöfe sollen mutig aufstehen und sich dieser unangenehmen Wahrheit stellen anstatt Gläubige damit zu ködern, dass sie ihre Pforten für den Zeitgeist öffnen. Wer Priester sein möchte, soll sich nach den Spielregeln der Kirche verhalten, wer ins Priesterseminar will, ebenso. Bischöfe, die sich dem Zeitgeist anbiedern, sollten von Gläubigen konfrontiert werden, auch durch Kirchensteuerboykott. Jeder Gläubige ist gefragt, sich zu positionieren und Bischöfe darauf hinzuweisen, wenn sie auf ihre Herde nicht acht geben.  
 

 


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