Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  4. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  5. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  6. Brava Giorgia!
  7. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  8. Demnächst Vatikan-Kongress über Schwarze Löcher und Urknall
  9. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  10. Der Grundton der Heiligen Schrift
  11. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  12. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert
  13. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  14. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  15. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle

Keinen Euro mehr für Zeitgeist-Bischöfe, die Unmoral als Moral verkaufen

2. Oktober 2023 in Kommentar, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischöfe, die sich dem Zeitgeist anbiedern, brauchen Konfrontation, auch durch Kirchensteuerboykott - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)
O „heilige Einfalt“! Nicht anders kann man auf manche Bischöfe reagieren, denen als Antwort auf die Missbrauchsfälle, für die sie selbst mitverantwortet haben, nur einfällt, dass Schluss mit dem Zölibat sein sollte und die Sexuallehre der Kirche geändert gehörte. So billig soll man den Bischöfen das nicht durchgehen lassen. Hätten ihre Priester sich an der Sexuallehre der Kirche orientiert, dann gäbe es sicherlich weniger Missbrauchsfälle. 

Doch Marx, Bätzing, Bode, Gmür, Bonnemain und wie sie alle heißen, wollen lieber die Sexualmoral ändern, ohne dafür zu sorgen, dass diese den Menschen erklärt wird. Was wollen sie eigentlich, diese "Zeitgeist"-Bischöfe? Sie reißen mit solchen Bemerkungen die Türen weit auf, damit auch Katholiken flächendeckend überschwemmt werden mit dem, was die Welt so bietet, nämlich Gay-Propaganda, Promiskuität, Pornographie und Co. 


Beispiel gefällig? Der Churer Bischof Bonnemain hatte bis vor kurzem eine Missbrauchspräventionsbeauftragte, die meinte, Pornographie dürfe nicht pauschal verurteilt werden; man müsse unterscheiden zwischen illegaler und legaler Pornographie. Fakt ist: Pornographie ist menschenverachtend, ein Beziehungskiller und macht süchtig. Weiß Bischof Bonnemain das nicht? 

Wenn sich Bischöfe von Menschen beraten lassen, die über offensichtlich Schlechtes das Mäntelchen der "Differenzierung" werfen, dann wird offensichtlich, wie sehr die Verwirrung jene erfasst hat, die in Weisheit, Klugheit und Wahrhaftigkeit ihre Gläubigen führen sollten. 

"Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde." (Mt. 18,6). Vielleicht sollten manche Bischöfe aus dem deutschsprachigen Raum diese Bibelstelle meditieren, bevor sie an eine Änderung der Sexualmoral der Kirche denken.

Hätten Bischöfe (auch konservative) besser aufgepasst, was in Priesterseminaren vor sich geht und hätten sie nicht immer wieder "Augen zugedrückt", dann wäre einiges zu verhindern gewesen. Denn bei den Missbrauchsfällen geht es überwiegend um adoleszente Jungen, die von Priestern missbraucht wurden. 2022 hatte Erzbischof Broglio, Vorsitzender der US-amerikanischen Bischofskonferenz, daran erinnert. Im deutschsprachigen Raum hört man davon nichts, wahrscheinlich weil Bischöfe Angst haben vor den Medien. 

Es gibt innerkirchlich einen deutlichen Zusammenhang zwischen Missbrauch und homosexuellen Priestern, stellte Broglio klipp und klar fest. In Zahlen: „90 Prozent der Missbrauchsfälle betreffen Jungen über 12 Jahren.“ Hat irgendwer diese Fakten schon einmal von Vorsitzenden der österreichischen, deutschen oder Schweizer Bischofskonferenz gehört?

Bischöfe sollen mutig aufstehen und sich dieser unangenehmen Wahrheit stellen anstatt Gläubige damit zu ködern, dass sie ihre Pforten für den Zeitgeist öffnen. Wer Priester sein möchte, soll sich nach den Spielregeln der Kirche verhalten, wer ins Priesterseminar will, ebenso. Bischöfe, die sich dem Zeitgeist anbiedern, sollten von Gläubigen konfrontiert werden, auch durch Kirchensteuerboykott. Jeder Gläubige ist gefragt, sich zu positionieren und Bischöfe darauf hinzuweisen, wenn sie auf ihre Herde nicht acht geben.  
 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 pfaelzer76857 6. Oktober 2023 
 

@veritatis

Selbstverständlich gibt es diese Gründe. Die Kirchen sind ein riesiger Arbeitgeber im sozialen Bereich. Ein Kirchenaustritt wird dort als Loyalitätsbruch angesehen, kann man irgendwie nachvollziehen, wenn man es ganz sachlich betrachtet. Viele Pflegekräfte oder sonstige dort Beschäftigte können sich das gar nicht erlauben, ihren Arbeitsplatz durch einen Kirchenaustritt aufs Spiel zu setzen. Für mich sind das gewichtige Gründe.

Wenn die von Ihnen des Öfteren angeführte "Tradition" mehr konfessionelle Pflegeeinrichtungen betreiben würde, wäre das mit dem Austritt wahrscheinlich weniger ein Thema. Da würden sich Zehntausende Pflegekräfte aber vermutlich fragen, ob das die Lösung ist. Für mich klar Nein!


0
 
 veritatis 6. Oktober 2023 
 

Jeder wie er möchte!

Nun, werte @Tante Ottilie, niemand wird gezwungen, bequemst in Bus und Bahn eine doch kurze Fahrt zu unternehmen, um die Alte Messe zu besuchen. In anderen Ländern würden sich die Menschen freuen, die Jahrtausende alte Liturgie der Messe aller Zeiten mitfeiern zu DÜRFEN! Man muss seine Prioritäten setzen, nicht wahr? Ein Glück dass die vielen eifrigen Priester der Tradition große Wegstrecken zurücklegen. Schade wenn dieses Engagement für den Herrn nicht gewürdigt wird.


0
 
 Tante Ottilie 5. Oktober 2023 
 

@Veritatis

Um Messen von "Priestern der Tradition" beiwohnen zu können, müsste ich wohl 50km weit fahren - und zwar durch die ganze Großstadt Hamburg.
Nicht nur von der Entfernung sondern auch von der aufzuwendenden Zeit her ein Opfer, welches ich nicht Sonntag für Sonntag sowie feiertags erbringen kann noch gewillt bin.
Also zumindest derzeit für mich/uns (noch) KEINE Alternative zu einem Verbleib in der RKK.


0
 
 veritatis 4. Oktober 2023 
 

Gute Gründe???

Nun, @pfaelzer76857, frage ich mich, welche guten Gründe das sein sollten? Man muss nicht in dieser Kirchensteuerorganisation Zwangsmitglied sein, um die Gnaden zu erfahren, die durch wahre römisch-katholische Kirche gespendet werden. Vielleicht ist ein Blick zur Tradition hin hilfreich?? Die Messe aller Zeiten zu besuchen ist nicht davon abhängig, das deutsche System zu unterstützen!!!

Es gibt keine wirklichen Gründe! Die begnadeten Priester der Tradition bieten Alternativen!!!


0
 
 modernchrist 3. Oktober 2023 
 

Merken diese Pfarreien,

die die knallfarbigen Buntstreifenfahnen aufhängen nicht, dass keine Relilehrerin mehr die Arche-Noa-Geschichte normal für die Kleinen verwenden kann ohne missverstanden zu werden? Dass ein ganz klar jüdisch-christliches Zeichen einfach okkupiert worden ist, ohne irgendeinen Zusammenhang mit der Queer-Ideologie? Dass damit geradezu dämonisch auf die Kleinsten zugegriffen wird, wenn wir die Sintflutgeschichte erzählen mit ihrem zartfarbigen Abschluß Gottes am Himmel? Der Regenbogen gehört in die Bibel und sonst nirgendwo hin! Wir können es erwarten, dass bald Brot und Wein okkupiert werden, wenn wir uns nicht wehren!


0
 
 Herbstlicht 2. Oktober 2023 
 

Anpassung!

@Werner Wunder
Sie sprechen von der "irren Regenbogenkultur innerhalb der röm.-kath Kirchen?"
Auch auf dem Vorplatz unserer Dorfkirche war schon öfters die Regenbogenflagge gehisst, obwohl wir hier in einem relativ kleinen Dorf leben.
Die Priester und Bischöfe glauben wohl, sich dem herrschenden Zeitgeist andienen zu müssen, um so nicht vollständig in der heutigen Gesellschaft abgemeldet zu sein.
Die einen begrüßen dies tatsächlich vollumfänglich.
Ich vermute, vielen anderen ist das Hissen der Flagge vollkommen wurscht.
Die dritte Gruppe wiederum heißt das nicht gut und ist befremdet, so auch ich.

Nicht mehr allein die Worte unseres Herrn Jesus Christus scheinen verbindlich zu sein, sondern Anpassung.
Dies nennt man dann kaschierend "Weiterentwicklung der Lehre".

Wie die Gesellschaft im allgemeinen, so ist inzwischen auch die Kirche in sich gespalten. So zumindest nehme ich dies wahr und das tut weh.
Daher meine regelmäßigen Besuche bei der FFSPX.
Dort kann ich auftanken.


2
 
 physicus 2. Oktober 2023 
 

Es mag regional sehr unterschieldlich sein. Zum Glück gibt es auch noch "normal" katholische Priester und Kirchen ohne Zeitgeistbeflaggung. Diese Priester müssen wir unterstützen.


2
 
 Werner Wunder 2. Oktober 2023 
 

Gute Zeit!

@Herbstlicht
@TanteOttilie
Sehr nett! –
Danke für ihre Wortmeldung und für die persönlichen Antworten.
Was isch nicht verstehe: Die höheren Prälaten an den Entscheidungsknöpfen unserer Kirche
sind ja nicht blöde, zumindest nicht blöder als wir, das Fußvolk. Denen dürfte doch nicht entgangen sein, wie der WM Auftritt mit dem Waschlappen am Oberarm der Frau Faeser nicht nur bei den Kataris, sondern auch in Japan und anderswo irgendwie gestört aufgenommen worden ist.
Also was soll diese Etablierung einer irren Regenbogenkultur innerhalb der röm.-kath Kirchen?
Wollen Sie damit die Täter des Mußbrauchs entschuldigen oder gar eine Täter-Opfer-Umkehr herbeiführen? Ich danke Herr Noé für die explizite Statistik, denn die Leitmedien in Deutschland versuchen alles, um genau diese Tatsachen zu vertuschen.
Beste Zeit


1
 
 Herbstlicht 2. Oktober 2023 
 

Gottes Segen für Sie!

Sehr geehrter Kommentator!
Leider habe ich erst jetzt Ihren Kommentar bemerkt.
Ihre Entscheidung kann ich menschlich nachvollziehen.
Vor Jahren war ich auch einmal für einige Zeit aus der katholischen Kirche ausgetreten, habe aber nach einem sehr schweren Unfall wieder zurückgefunden.
Es war ein längerer Prozess!

Heute sage ich mir: Jesus Christus kann ja nichts dafür, wenn die Kirche ein solches Bild abgibt.
Es sind die Kirchenvertreter, Bischöfe, Priester, die in Teilen dafür verantwortlich sind.
Der verantwortliche Priester unserer SE agiert ähnlich, wie der von Ihnen beschriebene, was auch mich sehr verwirrt.

Mein Verlangen ist es, Jesus Christus nahe zu sein und oft die Kommunion zu empfangen.
Daher besuche ich oft alternativ die Hl. Messe der FSSPX.


3
 
 Tante Ottilie 2. Oktober 2023 
 

@Werner Wunder

Ich kann Sie verstehen, habe großen Respekt für Ihre kath. Vergangenheit und kann Ihren Schritt des Austritts auch nachvollziehen.

Auch ich entfremde mich immer mehr von "dieser Kirche", die vielmals nicht mehr diejenige ist, die ich in meinen vergangenen 70 Lebensjahren in der norddeutschen Diaspora erlebt habe.

Gestern beim Erntedankgottesdienst mit reich gedeckten Erntedankaltar zum Einhang das Oosterhuis-Lied " Ich steh vor Dir mit leeren Händen, Herr" - einfach absurd, singe ich NICHT mit. Der Priester versuchte dann noch einen Bogen in der Begrüßung zu schlagen - aber nicht überzeugend, denn die Früchte des Erntedanks sind ja AUCH mit menschl. Arbeit gewachsen und gediehen.
In der Predigt Werbung u.a. für Segnung Gleichgeschlechtlicher etc.
Ich ging aus Protest nicht zurHl. Kommunion!
Außer Kirchensteuer von Pension gibt's von mir schon lange keinen Cent mehr für irgendwas - und sei's noch so edel.


2
 
 Werner Wunder 1. Oktober 2023 
 

Persönliches Fazit zum Austritt! jetzt

Nach62 Jahren ist Schluss, bin aus d. röm-kath Kirche ausgetreten, klar kein einfacher Schritt.
Warum der Austritt?
Zum einen: Weil unser Priester der Pastoralgegion alles tut, um die Messfeiern massiv zu reduzieren, wo es nur geht. Wo-Go-Feiern werden etabliert. Zitat „Dieser Fokus auf die hl. Messe ist unerträglich…“
Zum anderen: Als ich kürzlich wieder mal mehrere Tage zu Besuch in meiner Heimatstadt war, durchstreifte ich tagelang den Süden Berlins – von Kirche zu Kirche.
Vor den Kirchen an den Kirchtürmen und an Fahnenmasten, vor Pfarrhäusern u. Kirchenfassaden ergoss sich ein Meer an Regenbogenfahnen. Nicht nur vor den Evi. Kirchen, sondern auch vor Kath. Kirchen: Mein persönl. Erweckungserlebnis. Dieses ideologische Beflaggen erinnerte mich an das Fahnenmeer der 1930iger Jahre.
Ich bin sicher, mein Austritt hat niemand bemerkt, er wird auch keine Hauptamtlichen zum Nachdenken bringen, denn der verbeamtete Priester ist inzwischen mit dem laufenden Betrieb beschäftigt. na denn.


2
 
 Werner Wunder 1. Oktober 2023 
 

Schluss mit lustig

@Johannes 14,6
Ob nun 522.000 oder 5 Millionen aus der Kirche austreten, ist mir völlig schnuppe. Ob viele oder wenige Austritte ist doch für den persönlichen Glauben eher unerheblich.
Ich habe als DDR-Katholik vieles riskiert, saß immer wieder stundenlang bei der Stasie in U-Haft usw.,
weil mir der Glauben wichtig war und ist!
@Tante Ottilie, ob ich nun Mitspracherecht habe oder nicht, spielt in Fragen Verbleib in der apostatischen Kirche für mich keine Rolle u. ist mir völlig Rille. Auch die rituell Beerdigung muss ich nicht mehr haben, zu sehr bin ich entfremdet!


2
 
 pfaelzer76857 30. September 2023 
 

@Heiligenverehrer

Es gibt für viele Menschen einfach gute und nachvollziehbare Gründe, welche sie diesen Schritt nicht machen lassen.


1
 
 proetcontra 30. September 2023 

Empfehlung ohne Umsetzung?

Keine Frage, dass viele Leserinnen und Leser auf kath.net ähnlich oder gleich wie Roland Noé empfinden. Was aber mit einer Empfehlung tun, deren Umsetzungsmöglichkeiten nicht aufgezeigt werden?
1. Was bedeutet die Verweigerung der Kirchensteuer oder des Kirchenbeitrags kirchenrechtlich?
2. Kann jemand um "in der Kirche zu bleiben" aus ihr austreten? Um welche "Kirche" handelt es sich da?
3. Wie schon in der Jüngerschaft Jesu, in de Frühkirche und zu allen Zeiten der Kirche selbst: Das Ideal trägt man im Herzen! In "Demut kniende, zugleich" von "hohe(r) Intellektualität" ausgezeichnete "Kirchen-`Fürsten`" gab es im Verthältnis zur Gesamtzahl zu allen Zeiten sehr, sehr wenige!
4. Vertrauen wir eigentlich der "Wirkmacht" unserer Gebete?


4
 
 Herbstlicht 29. September 2023 
 

Dynamik in "bestimmte Richtungen"?

Bischof Bätzing:
"Wir sind in einer Phase in der Kirche, in der vielleicht nicht Sicherheit das einheitswahrende und -stiftende Element ist, sondern Dynamik in bestimmten Richtungen."

Da kommen einige Fragen auf!
Dynamik:
eine Entwicklung, ein Prozess, damit zwangsläufig einhergehend eintretende Veränderungen ...
Ist dies tatsächlich die erstrebte und gewünschte Zukunft der katholischen Kirche?
Wer gibt die Richtlinien vor?
Eigenmächtige Bischöfe, die sich evtl. zu wichtig nehmen und die Tugend der Demut kaum kennen?

Gelten die Worte und die Lehre Jesu heute nicht mehr?
Wer ist das Herz der Kirche?
Jesus Christus - oder etwa Bischof Bätzing und einige seiner libertären, zeitgeistigen Kollegen im Bischofsamt?

Beim Schreiben kam in mir ganz spontan ein Gedanke hoch:
Dynamik! = Dynamit!


1
 
 Tante Ottilie 29. September 2023 
 

Bedenken gegen den Austritt

Viele gerade Katholiken im Rentenalter brauchen ja gar keine Kirchensteuern mehr zu zahlen.

Ergo können Sie die Amtskirche durchführen Austritt nicht finanziell "bestrafen".

Andererseits haben sie nach einem Austritt auch keinerlei Mitspracherecht mehr. Wie z.B. bei uns, als es in den letzten Monaten hier auf Pfarrei- bzw. Gemeindeebene darum ging, welche Gebäude denn im Zuge einer sog. Vermögens- und Immobilienreform erhalten bleiben und welche abgestoßen oder umgewidmet werden sollen.

Schließlich erfuhr ich kürzlich, dass z.B. ein freier Trauerredner bei einer Trauerfeier 800€ kostete, während bei Kirchenmitgliedern kirchl. Mitarbeiter das übernehmen ohne Zusatzkosten!


2
 
 Heiligenverehrer 29. September 2023 
 

Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft

Man mag mir nicht böse sein, aber was muss denn noch passieren, dass auch der Letzte versteht, dass es unklug oder gar unmöglich ist, diesen Wahnsinn mit eigenen Geldern zu unterstützen? Ich bereue es, nicht 10 Jahre früher aus diesem Verein, der rein gar nichts mehr mit der Kirche Gottes zu tun hat, ausgetreten zu sein!


2
 
 Johannes14,6 29. September 2023 
 

522.000 Gläubige haben in 2022 die katholische Kirche in D verlassen

interessant fände ich, die Beweggründe zu erfahren.

Mein Eindruck ist, daß ein nicht unerheblicher Teil aus den von Herrn Noe geschilderten Gründen der Kirche den Rücken gekehrt hat, weil sie die ewigen Diskussionen, den Umgang miteinander beim Synodalen Weg und dessen Zielsetzung nicht in Ordnung finden und Leid sind.

Die Konsequenz, noch intensiver weiterzumachen mit den "Reformen", ist ein kirchenzerstörender IRRWEG.


6
 
 Theotocopulos 29. September 2023 
 

Bischofsleiden

Woher leiten derartige Bischöfe, mehr und mehr nicht sublimierte, sondern praktizierend auffällig Deviante, ihre Autorität denn überhaupt noch ab, die sie ja auch nicht aufgeben, sondern nach wie vor darstellen, ausüben und mit zeitgeistigen Flatulenzen dem Mainstream der weltlich Herrschenden gefällig und feig garnieren, indem sie zugleich aber die Autorität von Kirche, Tradition und überliefertem Lehramt in Frage stellen und unterminieren, ohne ihre eigene, gut dotierte aufzugeben? Eine Autorität der geleugneten und abgeschnittenen Tradition, in der miasmischen Gegenwartsluft schwebend,allein institutionell und managerial aufrechterhalten und mit der Salbung privat-“jesuanischen“ Ursprungszugangs windelweicher Neotheologien, öliger Spiritualität geschmiert und betonharter Akademizität und Beamtenhaftigkeit armiert. Wo sind Demut und knieende, zugleich hohe Intellektualität der Kirchen-“Fürsten“ geblieben? Eine verräterische Generation hilfloser Witzfiguren!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  2. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  3. Brava Giorgia!
  4. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  5. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  6. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  7. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  8. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  9. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  10. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  11. Der Räuber und das Fitnessstudio
  12. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom
  13. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  14. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  15. Bischof Davies: „Wir werden Zeugen eines nahezu katastrophalen Niedergangs der Institution der Ehe“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz