Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Moskauer Bischöfe rufen Katholiken zu "kreativer Mission" auf

24. September 2023 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischöfe Pezzi und Dubinin in Hirtenbrief: Sich nicht von den "schwierigen Zeiten" und der Minderheitensituation entmutigen lassen


Moskau (kath.net/KAP) Zu einer "kreativen Mission" haben die römisch-katholischen Bischöfe in Moskau ihre Gläubige aufgerufen. Es sei falsch, bloß in "abwartenden Haltung gegenüber der Außenwelt" zu verharren und zu meinen, aufgrund "schwieriger Zeiten" sei es momentan kaum möglich, Gutes zu tun, schreiben Erzbischof Paolo Pezzi und Weihbischof Nikolaj Dubinin laut Pressedienst "Fides" in einem am Sonntag verlesenen Hirtenbrief. Die Gläubigen sollten sich mit der Realität auseinandersetzen und durch ihr Handeln und ihre Gemeinschaft Zeugnis von ihrem Glauben geben, statt auf günstige Umstände zu warten.

Die beiden Bischöfe geben in dem Schreiben ihre Beobachtungen eines "Gefühls der Hilflosigkeit" und eines "Verlusts der Hoffnung" unter vielen ihrer Gläubigen wider. Es sei wichtig, sich davon nicht erdrücken zu lassen, so die Moskauer Oberhirten, sondern "mit dem Wenigen, das man hat, Gutes zu tun". Durchaus könne die erneute Zuwendung zur Botschaft Jesu Christi "neue Initiativen" entstehen lassen. "Wir können das 'Flüchtlingsproblem' nicht lösen, wir können keinen Frieden schaffen, aber wir können konkret auf Menschen zugehen und ihnen unseren inneren Frieden vermitteln, wenn wir welchen haben", so Pezzi und Dubinin.
Die katholische Moskauer Erzdiözese trägt den Namen "Mutter Gottes", erstreckt sich über ein Gebiet von 2,6 Millionen Quadratkilometern und umfasst rund hundert kleine bis sehr kleine Gemeinden. Zwar seien die Katholiken zahlenmäßig klein - Schätzungen belaufen auf "unter einer Million" - doch auch zu Beginn des Christentums und später oftmals in der Geschichte seien Christen in der Minderheit gewesen, erinnern die Bischöfe mit Verweise auf Zitate von Papst Benedikt XVI. Stets sei es darum gegangen, "kleine Gemeinschaften zu bilden, die die Welt um sich herum heiligen, nicht nur mit einer neuen Lehre, sondern auch mit einem Lebensstil, der die Menschen zu Christus hinzog".


In ihrem Hirtenbrief kündigt Erzbischof Pezzi auch seine Teilnahme an der bevorstehenden Bischofssynode in Rom an. Er werde gemeinsam mit Oksana Pimenova - einer jungen Laiengläubigen aus Moskau, die sich seit langem in der Jugendarbeit der Diözese engagiert - an der Synodenversammlung in Rom teilnehmen, so der Oberhirte. Pimenova ist stimmberechtigtes Mitglied der Synode. Sie gehört zu jener Gruppe von 70 Laien, Ordensleuten und Geistlichen, die Papst Franziskus auf der Grundlage von Vorschlägen aus den verschiedenen Kontinenten als Synodenmitglieder ausgewählt hat. Insgesamt sind 97 der 363 Synodenmitglieder bei der von 4. bis 29. Oktober stattfindenden Versammlung Nicht-Bischöfe.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Benno Faessler-Good 24. September 2023 
 

"Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen"

Trifft hier im wahrsten Sinn des Wortes zu!

Das Tragen der "Uniform eines Bischof" ist in gewissen russischen Gegenden Pflicht!

Danke für diesen Bericht!


1
 
 SCHLEGL 24. September 2023 
 

Beispiel eines mutigen katholischen Bischofs in Russland

"Der gute Mensch von Saratow" heißt das Video (30 min), das unten angefügt ist. Es beschreibt das Leben des römisch-katholischen Bischofs Clemens Pickl in einer riesigen Diözese. Armut, Alkoholismus (wie so häufig in Russland), Betreuung von Häftlingen usw. Viele Dinge, welche die orthodoxe Kirche des Landes, die EINSEITIG auf den KULT fixiert ist, zu wenig wahrnimmt.

www.youtube.com/watch?v=FVG5kWQUa_k


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz