Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?

Moskauer Bischöfe rufen Katholiken zu "kreativer Mission" auf

24. September 2023 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischöfe Pezzi und Dubinin in Hirtenbrief: Sich nicht von den "schwierigen Zeiten" und der Minderheitensituation entmutigen lassen


Moskau (kath.net/KAP) Zu einer "kreativen Mission" haben die römisch-katholischen Bischöfe in Moskau ihre Gläubige aufgerufen. Es sei falsch, bloß in "abwartenden Haltung gegenüber der Außenwelt" zu verharren und zu meinen, aufgrund "schwieriger Zeiten" sei es momentan kaum möglich, Gutes zu tun, schreiben Erzbischof Paolo Pezzi und Weihbischof Nikolaj Dubinin laut Pressedienst "Fides" in einem am Sonntag verlesenen Hirtenbrief. Die Gläubigen sollten sich mit der Realität auseinandersetzen und durch ihr Handeln und ihre Gemeinschaft Zeugnis von ihrem Glauben geben, statt auf günstige Umstände zu warten.

Die beiden Bischöfe geben in dem Schreiben ihre Beobachtungen eines "Gefühls der Hilflosigkeit" und eines "Verlusts der Hoffnung" unter vielen ihrer Gläubigen wider. Es sei wichtig, sich davon nicht erdrücken zu lassen, so die Moskauer Oberhirten, sondern "mit dem Wenigen, das man hat, Gutes zu tun". Durchaus könne die erneute Zuwendung zur Botschaft Jesu Christi "neue Initiativen" entstehen lassen. "Wir können das 'Flüchtlingsproblem' nicht lösen, wir können keinen Frieden schaffen, aber wir können konkret auf Menschen zugehen und ihnen unseren inneren Frieden vermitteln, wenn wir welchen haben", so Pezzi und Dubinin.
Die katholische Moskauer Erzdiözese trägt den Namen "Mutter Gottes", erstreckt sich über ein Gebiet von 2,6 Millionen Quadratkilometern und umfasst rund hundert kleine bis sehr kleine Gemeinden. Zwar seien die Katholiken zahlenmäßig klein - Schätzungen belaufen auf "unter einer Million" - doch auch zu Beginn des Christentums und später oftmals in der Geschichte seien Christen in der Minderheit gewesen, erinnern die Bischöfe mit Verweise auf Zitate von Papst Benedikt XVI. Stets sei es darum gegangen, "kleine Gemeinschaften zu bilden, die die Welt um sich herum heiligen, nicht nur mit einer neuen Lehre, sondern auch mit einem Lebensstil, der die Menschen zu Christus hinzog".


In ihrem Hirtenbrief kündigt Erzbischof Pezzi auch seine Teilnahme an der bevorstehenden Bischofssynode in Rom an. Er werde gemeinsam mit Oksana Pimenova - einer jungen Laiengläubigen aus Moskau, die sich seit langem in der Jugendarbeit der Diözese engagiert - an der Synodenversammlung in Rom teilnehmen, so der Oberhirte. Pimenova ist stimmberechtigtes Mitglied der Synode. Sie gehört zu jener Gruppe von 70 Laien, Ordensleuten und Geistlichen, die Papst Franziskus auf der Grundlage von Vorschlägen aus den verschiedenen Kontinenten als Synodenmitglieder ausgewählt hat. Insgesamt sind 97 der 363 Synodenmitglieder bei der von 4. bis 29. Oktober stattfindenden Versammlung Nicht-Bischöfe.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Benno Faessler-Good 24. September 2023 
 

"Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen"

Trifft hier im wahrsten Sinn des Wortes zu!

Das Tragen der "Uniform eines Bischof" ist in gewissen russischen Gegenden Pflicht!

Danke für diesen Bericht!


1
 
 SCHLEGL 24. September 2023 
 

Beispiel eines mutigen katholischen Bischofs in Russland

"Der gute Mensch von Saratow" heißt das Video (30 min), das unten angefügt ist. Es beschreibt das Leben des römisch-katholischen Bischofs Clemens Pickl in einer riesigen Diözese. Armut, Alkoholismus (wie so häufig in Russland), Betreuung von Häftlingen usw. Viele Dinge, welche die orthodoxe Kirche des Landes, die EINSEITIG auf den KULT fixiert ist, zu wenig wahrnimmt.

www.youtube.com/watch?v=FVG5kWQUa_k


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz