Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Der anderskatholische Papstkritiker
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Grenzen zu UND strikte Kontrolle - ABER Menschen in wirklicher Not helfen!

9. Juni 2023 in Kommentar, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Frankreich hat ein 31-jähriger Asylbewerber auf Kinder in Kinderwägen eingestochen und fünf lebensgefährlich verletzt - Mitverantwortlich für diese Tat sind Politiker, Medien und auch Kirchenvertreter - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net/rn)
In Frankreich hat ein 31-jähriger Asylbewerber mit einem Messerangriff auf einem Spielplatz auf Kleinkinder in Kinderwagen eingestochen und fünf Menschen lebensgefährlich verletzt. Für den Angriff hat der Täter ein Klappmesser benützt. Laut Medienberichten gebe es keinen Hinweis auf ein „terroristisches Motiv“. „Die Nation hat einen Schock“, lässt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ausrichten. Die üblichen Sprechblasen nach so einem Verbrechen, die man eigentlich nicht mehr hören kann. Inzwischen habe ich den Überblick bereits völlig verloren, wie viele Messerattacken es in den letzten Monaten in den verschiedenen Ländern durch Asylbewerber usw. gab. Keine Frage: Nicht jeder Migrant oder Asylbewerber ist ein Terrorist. ABER gleichzeitig gilt: Seit 2015-2016 (Angela Merkel – „Wir schaffen das“) hat sich einiges geändert und einiges nicht zum Guten, darunter die Sicherheitslage für die eigene Bevölkerung. Ohne Probleme konnten seit 2015/2016 Millionen Migranten aus Problemländern wie Syrien und Afghanistan usw. zu uns kommen. Besonders darauf geschaut, wer reinkommt, hat man nie, dafür hörte man Berichte über Mehrfachidentitäten. Nicht nur Politiker, auch Medien und Kirchen, die unter dem Motto „Öffnet alle Grenzen – Lasst doch alle rein“ mehr oder weniger mitgemacht haben, tragen eine Mitverantwortung an den vielen oft von Medien nicht einmal mehr aufgegriffenen Angriffen bei uns.


Es ist gut und wichtig, dass man weiterhin Menschen wie z.B. Ukrainern hilft, die vor dem dreckigen Angriffskrieg von Putin & Co. flüchten müssen. Diese sollen natürlich mindestens temporär einen Platz bekommen, soweit es die einzelnen Länder es irgendwie schaffen. Die meisten ukrainischen Flüchtlinge sind Mütter mit ihren Kindern und wollen ohnedies wieder zurück in ihre Heimat, durchaus ein großer Kontrast zur Schar der halbstarken jungen Männern aus Syrien und Afghanistan, die eben nicht zurückwollen und die eben – die Wahrheit ist den Menschen zumutbar – nur schwer oder kaum integrierbar sind. Ich kann mich noch gut an die Bilder erinnern, wie in Krakau Ukrainer zahlreiche Ukrainer mitgeholfen haben, die ganze Stadt zu reinigen. Was für ein schönes Zeichen derjenigen, denen geholfen wurde.

Das gestern von der EU verabschiedete Asylverfahren in der EU ist ein wichtiges Signal. So sollen Menschen, die aus sicher geltenden Ländern stammen, in streng kontrollierte Aufnahmeeinrichtungen kommen. Dort soll innerhalb von zwölf Wochen geprüft werden, ob der Antragsteller Chancen auf Asyl hat. Wenn nicht, soll er umgehend zurückgeschickt werden.

So wurden 2023 laut dem Angaben UN-Flüchtlingskommissariats in Italien mehr als 50.000 Migranten registriert, die über das Mittelmeer kamen. Die meisten von ihnen kamen aus Tunesien, Ägypten und Bangladesch und haben eben keine Aussicht auf eine legale Bleibeperspektive.

Noch wichtiger wird aber sein, dass man die Außengrenzen der EU auch wirklich gut kontrolliert und es eben dort nicht aussieht wie bei einem Stück Schweizer Käse mit vielen Schlupflöchern. Das muss die EU in den Griff bekommen, sonst Gute Nacht EU!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo XIV. trank in Peru seinen Kaffee gerne schwarz und stark
  3. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  4. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  5. „Wir werden erwartet“
  6. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  7. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  8. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  9. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  10. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  13. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  14. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  15. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz