Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Grenzen zu UND strikte Kontrolle - ABER Menschen in wirklicher Not helfen!

9. Juni 2023 in Kommentar, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Frankreich hat ein 31-jähriger Asylbewerber auf Kinder in Kinderwägen eingestochen und fünf lebensgefährlich verletzt - Mitverantwortlich für diese Tat sind Politiker, Medien und auch Kirchenvertreter - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net/rn)
In Frankreich hat ein 31-jähriger Asylbewerber mit einem Messerangriff auf einem Spielplatz auf Kleinkinder in Kinderwagen eingestochen und fünf Menschen lebensgefährlich verletzt. Für den Angriff hat der Täter ein Klappmesser benützt. Laut Medienberichten gebe es keinen Hinweis auf ein „terroristisches Motiv“. „Die Nation hat einen Schock“, lässt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ausrichten. Die üblichen Sprechblasen nach so einem Verbrechen, die man eigentlich nicht mehr hören kann. Inzwischen habe ich den Überblick bereits völlig verloren, wie viele Messerattacken es in den letzten Monaten in den verschiedenen Ländern durch Asylbewerber usw. gab. Keine Frage: Nicht jeder Migrant oder Asylbewerber ist ein Terrorist. ABER gleichzeitig gilt: Seit 2015-2016 (Angela Merkel – „Wir schaffen das“) hat sich einiges geändert und einiges nicht zum Guten, darunter die Sicherheitslage für die eigene Bevölkerung. Ohne Probleme konnten seit 2015/2016 Millionen Migranten aus Problemländern wie Syrien und Afghanistan usw. zu uns kommen. Besonders darauf geschaut, wer reinkommt, hat man nie, dafür hörte man Berichte über Mehrfachidentitäten. Nicht nur Politiker, auch Medien und Kirchen, die unter dem Motto „Öffnet alle Grenzen – Lasst doch alle rein“ mehr oder weniger mitgemacht haben, tragen eine Mitverantwortung an den vielen oft von Medien nicht einmal mehr aufgegriffenen Angriffen bei uns.


Es ist gut und wichtig, dass man weiterhin Menschen wie z.B. Ukrainern hilft, die vor dem dreckigen Angriffskrieg von Putin & Co. flüchten müssen. Diese sollen natürlich mindestens temporär einen Platz bekommen, soweit es die einzelnen Länder es irgendwie schaffen. Die meisten ukrainischen Flüchtlinge sind Mütter mit ihren Kindern und wollen ohnedies wieder zurück in ihre Heimat, durchaus ein großer Kontrast zur Schar der halbstarken jungen Männern aus Syrien und Afghanistan, die eben nicht zurückwollen und die eben – die Wahrheit ist den Menschen zumutbar – nur schwer oder kaum integrierbar sind. Ich kann mich noch gut an die Bilder erinnern, wie in Krakau Ukrainer zahlreiche Ukrainer mitgeholfen haben, die ganze Stadt zu reinigen. Was für ein schönes Zeichen derjenigen, denen geholfen wurde.

Das gestern von der EU verabschiedete Asylverfahren in der EU ist ein wichtiges Signal. So sollen Menschen, die aus sicher geltenden Ländern stammen, in streng kontrollierte Aufnahmeeinrichtungen kommen. Dort soll innerhalb von zwölf Wochen geprüft werden, ob der Antragsteller Chancen auf Asyl hat. Wenn nicht, soll er umgehend zurückgeschickt werden.

So wurden 2023 laut dem Angaben UN-Flüchtlingskommissariats in Italien mehr als 50.000 Migranten registriert, die über das Mittelmeer kamen. Die meisten von ihnen kamen aus Tunesien, Ägypten und Bangladesch und haben eben keine Aussicht auf eine legale Bleibeperspektive.

Noch wichtiger wird aber sein, dass man die Außengrenzen der EU auch wirklich gut kontrolliert und es eben dort nicht aussieht wie bei einem Stück Schweizer Käse mit vielen Schlupflöchern. Das muss die EU in den Griff bekommen, sonst Gute Nacht EU!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. 'Ich habe mich geirrt'
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  6. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  7. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  8. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  9. Tantum ergo Sacramentum
  10. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  11. '40 Tage für das Leben' in Wien
  12. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  13. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz