Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  4. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  5. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  6. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  7. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  13. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  14. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  15. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge

Lauda, Sion, Salvatorem…!

8. Juni 2023 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es besteht also eine ganz enge Beziehung zwischen der Eucharistiefeier und der Verkündigung Christi. - Gedanken des Hl. Johannes Paul II. zu Fronleichnam


Rom (kath.net)

1. »Sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn bis er kommt« (1 Kor 11,26).

Mit diesen Worten erinnert der hl. Paulus die Christen von Korinth daran, daß das »Herrenmahl « nicht nur eine Mahlgemeinschaft, sondern auch – und vor allem – das Gedächtnis des Erlösungsopfers Christi ist. Wer daran teilnimmt, so erklärt der Apostel, vereint sich mit dem Geheimnis des Todes des Herrn, ja, er wird dessen »Verkünder«.

Es besteht also eine ganz enge Beziehung zwischen der Eucharistiefeier und der Verkündigung Christi. Mit Ihm im Gedächtnis des Pascha- Geheimnisses in Gemeinschaft zu treten bedeutet zugleich, Sendboten des Ereignisses zu werden, das dieser Ritus gegenwärtig setzt; in gewisser Weise bedeutet es, dieses Ereignis mit jeder Epoche zeitgleich zu machen, bis der Herr kommen wird.

2. Liebe Brüder und Schwestern, wir erleben diese wunderbare Wirklichkeit am heutigen Hochfest des Leibes und Blutes Christi, an dem die Kirche nicht nur die Eucharistie feiert, sondern sie feierlich in Prozession trägt und öffentlich verkündet, daß das Opfer Christi zum Heil der ganzen Welt vollbracht wurde.


Dankbar für dieses unermeßliche Geschenk sammelt sie sich um das Allerheiligste Sakrament, weil es die Quelle und der Höhepunkt ihres Lebens und Handelns ist. »Ecclesia de Eucharistia vivit!« Die Kirche lebt von der Eucharistie, und sie weiß, daß diese Wahrheit nicht nur eine tägliche Glaubenserfahrung ausdrückt, sondern zusammenfassend den Kern des Geheimnisses enthält, das sie selbst ist (vgl. Enzyklika Ecclesia de Eucaristia, 1).

3. Seitdem die Kirche, das Volk des Neuen Bundes, am Pfingsttag »ihren Pilgerweg zur himmlischen Heimat begonnen hat, prägt dieses Göttliche Sakrament unaufhörlich ihre Tage und erfüllt sie mit vertrauensvoller Hoffnung« (ebd.). Von diesen Gedanken erfüllt, wollte ich der Eucharistie die erste Enzyklika des neuen Jahrtausends widmen, und mit Freude kündige ich jetzt ein besonderes »Jahr der Eucharistie« an. Es wird mit dem Eucharistischen Weltkongreß beginnen, der für die Zeit vom 10. bis 17. Oktober 2004 in Guadalajara (Mexiko) vorgesehen ist, und wird mit der nächsten Ordentlichen Versammlung der Bischofssynode enden, die im Vatikan vom 2. bis 29. Oktober 2005 stattfinden wird unter dem Thema: »Die Eucharistie: Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche«.

Durch die Eucharistie wird die kirchliche Gemeinschaft aufgebaut zum neuen Jerusalem, dem Prinzip der Einheit in Christus zwischen verschiedenen Personen und Völkern.

4. »Gebt ihr ihnen zu essen« (Lk 9,13).

Der Abschnitt aus dem Evangelium, den wir soeben gehört haben, zeigt ein deutliches Bild der engen Verbindung, die zwischen der Eucharistie und dieser universalen Sendung der Kirche besteht. Christus, »das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist« (Joh 6,51; vgl. Ruf vor dem Evangelium), ist der einzige, der den Hunger des Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten der Erde stillen kann.

Er will es aber nicht allein tun und bezieht die Jünger mit ein, wie bei der wunderbaren Brotvermehrung: »Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie: dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten« (Lk 9,16). Dieses Wunderzeichen ist Sinnbild für das größte Geheimnis der Liebe, das in der heiligen Messe jeden Tag erneuert wird: Durch die geweihten Amtsträger gibt Christus seinen Leib und sein Blut hin für das Leben der Menschheit. Und alle, die sich würdig an seinem Tisch nähren, werden lebendige Werkzeuge seiner Gegenwart der Liebe, der Barmherzigkeit und des Friedens.

5. »Lauda, Sion, Salvatorem…! Deinem Heiland, deinem Lehrer, deinem Hirten und Ernährer, Zion, stimm ein Loblied an.«

Mit innerer Ergriffenheit vernehmen wir im Herzen den Widerhall dieser Einladung zum Lobpreis und zur Freude. Am Ende der heiligen Messe tragen wir das Göttliche Sakrament in Prozession zur Basilika »Santa Maria Maggiore«. Wenn wir auf Maria schauen, werden wir die verwandelnde Kraft der Eucharistie besser erfassen. Und wenn wir auf Maria hören, werden wir im eucharistischen Geheimnis den Mut und die Kraft finden, Christus, dem guten Hirten, nachzufolgen und ihm in den Brüdern und Schwestern zu dienen. (Fronleichnam, 10. Juni 2004, Lateran)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  8. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  9. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  12. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  13. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz