Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Voll in die Falle getappt
  14. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

'Klimaterroristen' stehen im Vatikan vor Gericht

25. Mai 2023 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


'Klimaterroristen' der "Letzten Generation" hatten sich im vergangenen Jahr am Podest der weltbekannten Laokoon-Skulptur in den Vatikanischen Museen festgeklebt - Ihnen drohen bis zu drei Jahre Haft


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Im Vatikan stehen Aktivisten der "Letzten Generation" seit Mittwoch wegen möglicher Sachbeschädigung vor Gericht. Vergangenen August hatten sich zwei von ihnen - eine 25 Jahre alte Kunststudentin sowie ein 62 Jahre alter Gesundheitspfleger - am Podest der weltbekannten Laokoon-Skulptur in den Vatikanischen Museen festgeklebt. Ein weiteres Mitglied filmte die Aktion.

Der Vorsitzende Richter Giuseppe Pignatone befragte am Mittwoch die Studentin und den Gesundheitspfleger. Die dritte Angeklagte war zu dem Termin im Vatikan nicht erschienen. Die beiden Anwesenden versicherten, sie hätten das rund 2.000 Jahre alte Kunstwerk aus Marmor nicht beschädigen wollen. Sie habe sich im Vorfeld über das Material, den Kleber und ein Lösungsmittel informiert, sagte die Kunststudentin, die auch Kurse in Restauration belegt hat. Auf ihrer Haut seien keine Rückstände geblieben, "nur ein wenig Staub".


Als Zeuge sagte unter anderem der Restaurator aus, der sich nach der Aktion um das Podest des Kunstwerks kümmerte. Die Schäden seien verdeckt worden, erklärte der Mann. Die Arbeiten hätten etwa eine Woche in Anspruch genommen - weniger als zunächst erwartet. Die Museen hätten zur Eile gedrängt, um die Laokoon-Gruppe rasch wieder zugänglich zu machen. Der Experte erklärte zudem, dass der vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammende Sockel wesentlich jünger sei als die Statue, die den Todeskampf der antiken Figur Laokoon zeigt. Auf die Frage, ob das Podest zum Kunstwerk gezählt werden müsse, antwortete er: "Ganz sicher ja."

Der Prozess geht am 12. Juni weiter. Italienischen Medien zufolge droht den Aktivisten eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren sowie ein Bußgeld bis zu rund 3.000 Euro. Vor dem Prozess richtete die "Letzte Generation" einen Appell an Papst Franziskus, die "dramatische Dringlichkeit" des Klimawandels deutlich zu machen.

In den vergangenen Wochen hat die Organisation in Italien wiederholt für Schlagzeilen gesorgt, etwa mit einer Farb-Attacke auf den Trevi-Brunnen in Rom. Italiens Kulturminister Gennaro Sangiuliano forderte daraufhin ein Gesetz gegen Öko-Vandalismus. Vergangenen Dienstag übergossen sich zwei Aktivistinnen in Anspielung auf die Flutkatastrophe in der Emilia-Romagna vor dem Senatsgebäude in Rom mit Schlamm.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 don_camillo 28. Mai 2023 
 

@lakota

Für aufrichtige Katholiken sollte Vergebung nichts Au0ergewöhnliches sein, oder?


0
 
 SCHLEGL 25. Mai 2023 
 

@bibelfreund

Wieder einmal IHRE starken Sprüche!
Es wäre besser die Angeklagten zu Sozialarbeit in einem kirchlichen Behindertenheim zu verurteilen! Da lernen sie vielleicht etwas dazu!


2
 
 lakota 25. Mai 2023 
 

Ich bin sicher,

P.Franziskus wird das verstehen :-) "Vor dem Prozess richtete die "Letzte Generation" einen Appell an Papst Franziskus, die "dramatische Dringlichkeit" des Klimawandels deutlich zu machen." Er predigt so oft Barmherzigkeit, bestimmt vergibt er ihnen :-)


3
 
 Hängematte 25. Mai 2023 
 

@bibelfreund

Wie lässt sic Ihr urteil biblisch begründen?


1
 
 bibelfreund 25. Mai 2023 
 

Jawohl! Ab in den Knast!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  13. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  14. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  15. Die große Täuschung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz