Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Zerbrochene Gemeinschaft: Homo-Segnung spaltet Anglikaner nun endgültig

8. Mai 2023 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Konferenz lehrtreuer anglikanischer Kirchen, die 85 % der weltweiten Gläubigen vertreten, erklärt die Church of England für abtrünnig und ruft den Erzbischof von Canterbury zu Umkehr und Reue auf.


Kigali/Ruanda (kath.net/mk) Die Einheit der Anglikaner ist nun an der Frage der Segnung homosexueller Partnerschaften endgültig zerbrochen. Dies wurde im Abschlussdokument der in Ruandas Hauptstadt Kigali vor kurzem zu Ende gegangenen 4. GAFCON-Konferenz deutlich. GAFCON steht für einen seit 2008 bestehenden Zusammenschluss anglikanischer Kirchen unter anderem des globalen Südens, die die bei anderen Anglikanern praktizierten Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare ablehnen. Nachdem bereits die amerikanische Episcopal Church diesen unheilvollen Weg eingeschlagen hatte, zog die Church of England unter Erzbischof Justin Welby diesen Februar offiziell nach.


Dagegen betont das Abschlussdokument der GAFCON die unveränderliche, auf die Bibel gegründete Lehre der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau und verwirft die Gender-Verwirrung. Der Erzbischof von Canterbury wird von den lehrtreuen Anglikanern zu Umkehr und Reue aufgerufen. Denn Sünde zu segnen sei eine Gotteslästerung und führe zudem die Gläubigen in die Irre. Die anglikanische Gemeinschaft, in der die Church of England bisher eine Führungsrolle eingenommen hatte, wird ausdrücklich für zerbrochen erklärt. Eine „Einheit in guter Uneinheit“, wie liberale Anglikaner es vorgeschlagen hätten, könne es nicht geben. Das Abschlussdokument wurde von elf anglikanischen Primassen (Kirchenvorstehern) unterzeichnet, die zusammengenommen geschätzt 85 % der anglikanischen Gläubigen vorstehen.

Die Reporterin Lisa Nolland berichtet als Teilnehmerin der Konferenz auf Christian Today, dass das Treffen die Jugendlichkeit und Fruchtbarkeit der afrikanischen Anglikaner gezeigt habe; allein in Nigeria gebe es trotz blutiger Christenverfolgungen 25 Millionen Gläubige. Dagegen sei die Church of England zwar eine reiche Kirche, dafür aber alt und sterbend. Auch heikle Themen wie die Abgrenzung von gesunder und für jeden Menschen notwendiger Berührung zu sexueller Übergriffigkeit seien nicht ausgespart worden. Betont worden seien auch die spezifischen Bedürfnisse beider Geschlechter, nicht nur der Frauen, wie es im „Westen“ allzu häufig geschehe. Und schließlich hätten die Afrikaner gemerkt, dass die globale sexuelle Revolution auch „ihre“ Jugendlichen zu erfassen versuche, und dass auch sie gegensteuern müssten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  3. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  4. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  5. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  6. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  9. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  10. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  11. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  14. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz