Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

Erzbischof Lackner "erleichtert" über Abhängung des Innsbrucker "Fastentuches" von Glettler

24. März 2023 in Österreich, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz nahm gegenüber "kath.net" zur "Kunst-Aktion" von Bischof Glettler Stellung - Inzwischen sind auch Katholiken aus dem Süden Österreichs über ein "Fastentuch" im Klagenfurter Dom verärgert.


Salzburg (kath.net)

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, hat jetzt gegenüber kath.net zu der umstrittenen "Kunst-Aktion" vom Innsbrucker Bischof Glettler Stellung genommen. Lackner erklärte, dass er grundsätzlich daran festhalten möchte, dass die Frage nach dem Platz und der Berechtigung zeitgenössischer Kunst in Kirchenräumen sich nicht erst im 21. Jahrhundert stelle. "Über die Jahrhunderte lieb gewordene Kunstwerke wurden mitunter zur Zeit ihres Entstehens auch als störend oder gar blasphemisch empfunden, eben weil sie zeitgenössisch waren", so Lackner.

Der Erzbischof erinnert dann daran, dass Bischof Glettler die moderne Kunst vor zwei Jahren auf einem Treffen im Päpstlichen Kulturrat im Vatikan als „Fremdprophetie“ bezeichnet habe, als eine Stellungnahme „von außen“, anhand derer Gläubige ihren Glauben betrachten können. "Sofern eine moderne Installation mit entsprechendem gegenseitigem Respekt erfolgt, zu dem ja auch Bischof Glettler aufruft, kann sie durchaus inspirieren."


Angesprochen auf den konkrete Fall betont Lackner, dass er mitunter "emotionalen Reaktionen" sowie die "Berichterstattung dazu selbst mit Sorge verfolgt" habe. "Bei allen möglichen Betrachtungsweisen der Thematik und dieser speziellen Installation sind Überlegungen wie eine Anzeige des Innsbrucker Ordinarius nach § 188 StGB jedenfalls in keinem Fall gutzuheißen oder zu billigen. Die Nachricht, dass mit der angekündigten Abhängung des betreffenden Fastentuchs nun ein Weg der Versöhnung eingeschlagen ist, hat mich daher erleichtert. Gerade in der Fastenzeit sollte das Überwinden von Spaltung und das Einüben von Buße von besonderer Bedeutung sein. "

Der Innsbruck Bischof Herman Glettler hat übrigens auf einfache Journalistenanfragen zu dem Thema Antworten mehrfach verweigert. Auch der Wiener Kardinal Christoph Schönborn, der als Glettler-Förderer gilt, hat auf eine Anfrage bis heute nicht reagiert.

In den letzten Tagen gab es auch Aufregung bei einigen Katholiken über ein Fastentuch im Klagenfurter Dom. Auch dort sind Katholiken über ein "Fastentuch" not amused. Laut der Tageszeitung "Heute" zeigt dort eine "Künstlerin" den Gläubigen die Zunge. Die Installation "Lingua – sprachlos" von Ina Loitzl ziert seit dem Aschermittwoch den Altar und soll laut offizieller Darstellung eine "gigantische Zunge" darstellen, die Zeitung selbst schreibt, dass manche es eher für eine Vulva hielten. "Nicht alle Kirchengänger können sich an dem wenig frommen Kunstwerk erfreuen", so "Heute". Verantwortlich für das Tuch ist der Klagenfurter Dompfarrer Allmaier. "Dem Un- und Übermaß wird die Zunge gezeigt. Das ist im gesellschaftlich Diskurs zwar verboten, doch das jugendkulturelle Durchbrechen der bürgerlichen Konvention ist eine geeignete Maßnahme, sich gegen die eigenen fehlgeleiteten Gewohnheiten zu stellen." So steht es im Text von Dompfarrer Allmaier. Auch im Wiener Stephansdom sorgte vor einigen Jahren ein riesiger lila Pullover im Wiener Stephansdom für Ablenkung von Gott.

Foto (c) kathpress/Paul Wuthe

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz