Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  6. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  13. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

Was ist der Preis für „Mehr Fortschritt wagen“?

27. März 2023 in Kommentar, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die religionsfeindliche Gesellschaftspolitik unserer Regierung. Gastkommentar von Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a. D.


Berlin (kath.net/Zeitschrift „Der Fels“ 3/2023) Schon bei der ersten schnellen Lektüre des Koalitionsvertrages der Ampel-Koalition (SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP) muss man neugierig werden. Da wird nämlich von „unseren Werten“ gesprochen, die „entschlossen mit demokratischen Partnern zu verteidigen“ sind. Aber leider wurden diese Werte nicht weiter definiert.

Stattdessen war schon im nächsten Absatz der Präambel von „Umbrüchen“ und der Aufgabe der Koalition die Rede, „die dafür notwendigen Neuerungen politisch anzuschieben und Orientierungen zu geben“. Daraus ergab sich die spannende Frage, welche Neuerungen das sind und wie sie umgesetzt werden sollen.

In diesem Beitrag werden wir uns auf die wichtigen Fragen Ehe und Familie sowie Gender-Transfer beschränken.

Beginnen wir mit der ersten Frage Ehe und Familie, wozu es u. a. heißt:
—    Zur Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen sollen Rechtsnormen vom Familienrecht bis zum Staatsbürgerschaftsrecht „modernisiert“ werden.
—    Kinder haben eigene Rechte, die im Grundgesetz verankert werden sollen („ein eigenes Recht auf Umgang mit den Großeltern und Geschwistern“!)
—    Familien sollen überall dort sein, „wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen“.
—    Es wird ein „Institut für Verantwortungsgemeinschaft“ eingeführt. Dieses Institut soll (jenseits der Ehe) „zwei oder mehr volljährigen Personen ermöglichen, rechtlich füreinander Verantwortung zu übernehmen. Diese Personen können gleichen oder verschiedenen Geschlechts sein.
—    Die Ehe ist kein „ausschlaggebendes Kriterium bei der Adoption minderjähriger Kinder“.

Abgesehen von zahlreichen weiteren Einzelbestimmungen ist im Ergebnis zu bilanzieren, dass diese politischen Ziele die traditionelle heterogene Ehe mit Mutter, Vater (und Kindern) bedrohen, weil ihr keine besondere Rolle mehr zugesprochen wird. Eine solche herausgehobene Rolle wird stattdessen vielfältigen Regenbogen-Familien zugewiesen. Unterschiedliche gleichgeschlechtliche Paare sollen u. a. zukünftig das Recht auf Adoptionen oder „Leihmutterschaften“ haben.

Wir befinden uns in der Phase einer aktiven Transformation unserer Gesellschaft, die von allen drei Parteien der Ampel-Regierung gewollt und längst eingeleitet ist, sowie zielgerichtet mit dem Programm „Vielfalt“ vorangetrieben wird.  
Dass dies zweifelsfrei ist, beweist vor allem der im November 2022 vorgestellte „Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“, der die Umwälzung unserer Gesellschaft wie folgt abbildet:

—    „flächendeckende LSBT – Schulungen und ‚Sensibilisierung‘ von Mitarbeitern im öffentlichen Dienst sowie in pädagogischen und medizinischen Einrichtungen,
—    zahlreiche Forschungsprojekte sowie Ausbau und Förderung von LSB-Gruppen und -Beratungsstrukturen,
—    die Aufnahme von ‚Gendermedizin‘ in der Approbationsordnung für Ärzte,
—    die Kostenübernahme bei Geschlechts-OPs durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV),
—    ‚diskriminierungsfreie‘ Kostenübernahme von künstlichen Befruchtungen auch bei lesbischen Paaren durch die GKV (= Grundlage für anschließende ‚notwendige‘ Legalisierung von Eizellspende und Leihmutterschaft für Männerpaare),
—    gesetzliches Totalverbot von Konversionstherapien sogar für Erwachsene, die eine solche ausdrücklich wünschen (Anmerkung: Was ist eigentlich der Grund, eine solche Konversion grundsätzlich zu verbieten, aber alle Geschlechtsumwandlungen zu erlauben??)
—    die Erweiterung des Strafrechts ‚gegen die sexuelle Orientierung gerichtete‘ Tatmotive,
—    die Einführung eines ‚Gesetzes gegen digitale Gewalt‘ wegen angeblicher ‚Hassrede‘ gegen LSBT im Netz und —    die Ausrichtung der Außen- und Entwicklungspolitik auf LSBT-Themen“ (s. hierzu die Mitteilung von „Demo für alle“ vom 24. 11. 2022).


Außerdem hat die Bundesregierung ihre Absicht bekräftigt, die notwendigen gesetzlichen Umsetzungen noch in dieser Legislaturperiode zu vollziehen.

Und so, wie die Regierung, wie schon im Koalitionsvertrag angekündigt, den § 219a (Verbot der Werbung durch Ärzte für Abtreibungen) bereits aus dem Gesetz gestrichen hat und an der Streichung des § 218 (Verbot der Abtreibung) arbeitet, ist auch die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass zu den obigen Vorhaben die notwendigen weiteren Gesetze ebenfalls zeitgerecht vorgelegt werden.
Es steht außer Frage, dass die Regierung anstrebt, Deutschland zu einem „Genderstaat“ zu machen, in dem alle gesellschaftlichen Bereiche von der dargestellten Ideologie durchdrungen werden.

Es ist höchste Zeit, die Absicht unserer Regierung zur Neudefinition unserer bewährten Familienstruktur zu erkennen und sich dagegen zu wehren, weil sie damit die Anthropologie und unser christliches Menschenbild bekämpft.

In dieser Darstellung soll noch ein zweites Themenfeld behandelt werden: die Transgender-Thematik. Die Bundesregierung hat den Entwurf eines neuen „Selbstbestimmungsgesetzes“ vorgelegt, das das bisherige „Transsexuellengesetz“ novellieren soll. Zentraler Punkt hierin ist, dass eine bloße Willenserklärung eines Menschen ab 14 Jahren ausreicht, um sein eigenes Geschlecht neu zu bestimmen und, wenn gewünscht, jährlich zu ändern und sich dabei auch einen neuen Vornamen zu geben. Dass es lediglich zwei Geschlechter, nämlich ein männliches und ein weibliches gibt, wird ebenso verneint wie die Tatsache, dass es nach wie vor Ei- und Samenzellen gibt, und keine Wissenschaft bisher eine dritte Zellgruppe erforscht hat, weshalb es auch kein drittes Geschlecht gibt.

Der „Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ – er selbst nennt sich lieber „Queer-Beauftragter“ –, Staatssekretär Sven Lehmann, räumt die 2-Geschlechter-Realität nassforsch mit dem Satz ab: „Welches Geschlecht ein Mensch hat, kann kein Arzt von außen attestieren“. Dieses „Selbstbestimmungsgesetz“ erlaubt es im jetzigen Entwurf-Text jedem Menschen ab 14 Jahren sogar ohne rechtliche Hürden gegen den Willen seiner Eltern eine Geschlechtsumwandlung zu fordern, wobei in einer solchen Situation dann die zuständigen Gerichte entscheiden. Der soeben erwähnte Sven Lehmann sieht dies auch nicht als Problem an, weil, wie er sagt, die Jugendlichen ohnehin „seit Jahren wissen, dass das ihnen zugewiesene Geschlecht nicht ihrer Identität entspricht“ (s. hierzu „FAZ“ vom 23. 03. 2022).

Ich finde es unverantwortlich, wie ein Staatssekretär der Grünen als „Beauftragter der Bundesregierung“ mit fundamentalen Problemen von Eltern wegen einer fast immer irreversiblen Entscheidung ihrer Kinder, häufig im Pubertätsalter, umgeht. Auch die Kinder müssten eine andere Form von Sensibilität erwarten, weil sie die Folgen ihrer Entscheidung gar nicht absehen (können). Der totale Irrsinn dieser Denkweise kommt aus einer Queer-Gruppe der SPD in Berlin, die in einem Antrag für ihren Bundesparteitag die Forderung erhoben hat, einem Kind schon mit 7 und nicht erst mit 14 Jahren dieses Recht einer Geschlechtsumwandlung einzuräumen.

Zwei weitere Aspekte dieses Gesetzesvorhabens halte ich noch für wesentlich:

    Wenn, wie beabsichtigt, dieses Gesetz eine Personenstandsänderung ohne weitere Voraussetzungen erlaubt, dann sind auch weiterführende medizinische Maßnahmen wie die Verabreichung von Pubertätsblockern und gegengeschlechtliche Hormonpräparate sowie Operationen erlaubt, die Nebenwirkungen und auch irreversible Folgeschäden hervorrufen, die später vielleicht bereut werden. Z. B. können Angstzustände, Depressionen oder Suizid-Gedanken auftreten und Männer können selbst keine Kinder mehr zeugen.

Cornelia Kaminski informiert in dem sehr gut recherchierten Artikel „Wem nutzt die Transgenderhype?“ („Die Tagespost“, 12. 01. 2023) darüber, dass besonders Mädchen es schick finden, trans zu sein. Von denen, die eine Geschlechtsumwandlung anstreben, sind 80% Mädchen, und das Ausmaß der Transgenderoperationen in Deutschland ist von 419 im Jahr 2007 auf 2598 im Jahr 2021 gestiegen.

Und es wird inzwischen auch kaum jemanden wundern, dass der BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) der Entscheidung für die Festschreibung einer eigenen Geschlechtsidentität zugestimmt hat, allerdings ohne Festlegung von Altersgrenzen, weil diese „willkürlich gesetzt sind“.

Erfreulicherweise hat aber die AGV (Arbeitsgemeinschaft Katholischer Studentenverbände) diesem Beschluss des BDKJ widersprochen, indem sie die Festlegung eines Mindestalters und die Zuschreibung einer stärkeren Rolle für die Eltern als gesetzliche Vertreter ihrer minderjährigen Kinder fordert.

    Dieser Aspekt betrifft den Verlust von „Schutzräumen“, die abgeschafft werden für
a.    Frauen und Mädchen, weil Männer nach einem Geschlechterwechsel den Zutritt in solche Räume verlangen können, die ihnen bisher verschlossen waren (z. B. Bäder, Saunen und Duschen … für Frauen). Aus den USA und Großbritannien liegen bereits Informationen darüber vor, dass solche Personen verlangt und auch durchgesetzt haben, an Sportwettbewerben für Frauen teilzunehmen und fordern, Haftstrafen in Frauengefängnissen abzusitzen, wo sie Vergewaltigungen an Frauen verübt haben.

Außerdem werden „Schutzräume“ abgeschafft

b. für Eltern, die in der Auseinandersetzung mit ihren minderjährigen Kindern oft unterliegen, wenn diese auf ihrer Geschlechtsumwandlung bestehen und ein Gerichtsverfahren verlangen, bei dem sie hoffen, dass ihre Position Erfolg hat und die Eltern unterliegen. Ob das tatsächlich für minderjährige Kinder „ein Erfolg“ ist, wagen wir zu bezweifeln. Denn Kinder im Alter von 14 Jahren können die Konsequenzen ihrer Entscheidung oft noch gar nicht beurteilen, weil sie nicht selten nur unzureichend informiert werden und die Folgen ihrer Entscheidung, die sie später korrigieren möchten, oft irreversibel sind.

In dem bereits zitierten Artikel erwähnt Cornelia Kaminski, dass in London die Tavistock-Klinik, die in den Jahren ihrer Tätigkeit ca. 19000 Kinder und Jugendliche zu Transpersonen umgewandelt hatte, aus folgendem Grund geschlossen worden ist: „Statt sorgfältiger Anamnese gab es Hormone, statt Psychotherapie Operationen“. Hier wird deutlich, wie oft aus Geldgier Kinder ruiniert werden können.

Und außerdem: Wenn jeder Mensch in Zukunft sein Geschlecht ab 14 Jahren selbst bestimmen und auch jedes Jahr, wenn er das will, wieder ändern kann, dann ist dies doch nichts anderes mehr als eine persönliche Selbstdefinition seines Geschlechtes, die die biologischen Gesetze unberücksichtigt lässt und unsere Gesellschaft insgesamt in totale Verwirrung stürzt.

    Ich fasse zusammen:

Bereits Marx und Engels und viele andere Kommunisten haben gewusst, dass man eine Gesellschaft nur dann beherrschen kann, wenn der politischen „Elite“ der Zugriff auf die Familien gelingt. War es nur ein „Zufall“, dass Olaf Scholz schon vor Jahren die „Hoheit über die Kinderbetten“ als Ziel für seine Partei ausgegeben hat?

Mit der Gender-Ideologie und dem Transgenderhype wird die bestehende Familie von Mann, Frau und Kindern intensiv bedroht. Kinder und Jugendliche werden unseren herkömmlichen Familien entfremdet, weil diese neu konstruierten „Familien“ durch die Reduzierung auf eine „Verantwortungsgemeinschaft“ das herkömmliche Familiensystem auseinanderreißen. Und welche Vorteile hat denn eine „soziale“ oder eine „Mehrfach-Elternschaft“? Es bleiben viele Fragen und Zweifel.

Die Gender-Thematik ist nicht, wie immer noch zahlreiche Menschen meinen, auf Veränderungen unserer Sprache reduziert, sondern sie ist eine Transformation unserer Gesellschaft. Deshalb ist es kein Zufall, dass eine öffentliche Diskussion über die Folgen für Mensch und Gesellschaft tabuisiert wird. Die Zweigeschlechtlichkeit und die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau werden durch neue Partnerkombinationen immer mehr in Frage gestellt. Dies passiert, obwohl es in einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes von Juni 2012 unmissverständlich heißt: „Die Ehe als allein der Verbindung zwischen Mann und Frau vorbehaltenes Institut erfährt einen eigenen verfassungsrechtlichen Schutz“. Genau deshalb gibt es in unserem Grundgesetz den Art. 6, Abs. 1: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“. Diese grundgesetzliche Bestimmung wird von unserer Regierung negiert, denn der „Gender-Mensch“ steht außerhalb dieser Bestimmung. Außerdem lehnt er seinen Körper ab und wendet sich durch seine Leibfeindlichkeit auch von Gott ab (ergänzend hierzu s. die lesenswerte Schrift „Dein Leib – Dein Zuhause. Über die Wahrung von Geist und Körper“ von Gabriele Kuby).

Selbstverständlich wissen wir, dass es eine (Gender-) Dysphorie gibt („Störung der Affektivität mit misslauniger, gereizter Stimmung“, Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, S. 404). Jeder Mensch, der damit belastet ist, kann eine behutsame Anamnese sowie eine gründliche Diagnose und keine schnelle Therapie mit sofortiger Hormonbehandlung und Operation verlangen. Im übrigen sind von dieser Dysphorie lediglich ca. 0,01 % der Bevölkerung betroffen.

Uns kommt es darauf an, dass wir uns über die geschilderten Tatsachen sachgerecht und wahrheitsgemäß informieren. Ihre Verschleierungen und Tabuisierungen helfen uns nicht weiter. Die erkannten Wahrheiten müssen wir dann auch mutig vertreten, was häufig nicht leicht ist, weil wir viele Gegner haben, die ihre persönliche Freiheit absolut setzen. Aber wir haben eine Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder, die wir erfüllen müssen.

Die Gesellschaftspolitik der Ampel geht den Weg in eine neue, wirre Zukunft, die nach meiner Bewertung nicht Fortschritt, sondern Rückschritt bedeutet. Und weil wir den nicht wollen, müssen wir uns mit allen demokratischen Mitteln dagegen wehren!

Archivfoto Prof. Münch (c) Werner Münch


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 joh14,6 28. März 2023 
 

Heilloses Durcheinander im Familienregister - grüne Planspiele

Zur Reform des Namensrechtes:

"Den Grünen gehen die Pläne einmal mehr nicht weit genug, weshalb sie sich für eine Verschmelzung von Nachnamen aussprechen, wie sie etwa in Großbritannien üblich ist. Der „Spiegel“ veranschaulicht dies am Beispiel der fiktiven Eheleute James und Harrison, die nach der Hochzeit den gemeinsamen Familiennamen Jamison tragen können. In Deutschland würde demnach aus Schneider und Müller die Familie Schnüller"

Die Grünen finden dieses "Meshing" = Verschmelzung der Nachnamen statt Doppelnamen mit Bindestrich " erfrischend charmant"

Ich finds nur noch unfassbar, in welchem Paralleluniversum bewegen sich diese Koryphäen - die Bürger treiben andere Sorgen um als so ein Nonsense!

reitschuster.de/post/gruene-fuehren-reform-des-namensrechts-ad-absurdum/


0
 
 joh14,6 28. März 2023 
 

Entwurf zum Selbstbestimmungsgesetz liegt vor

"Demo für alle" hat dazu ein Positionspapier herausgegeben, weil trotz einiger Änderungen ( 3 Monate Bedenkzeit bis Änderung des Geschlechtseintrags, "Hausrecht" in Frauenschutzräumen, zB Sauna - nicht durchzusetzen wg Offenbarungsverbot) große Bedenken bestehen, dass Kinder zu früh zu irreversiblen Massnahmen verführt werden könnten.

demofueralle.de/2023/03/28/demofueralle-positionspapier-zum-selbstbestimmungsgesetz/


0
 
 Chris2 28. März 2023 
 

Volle Zustimmung, wie bisher immer

Das exakte Zitat von Scholz hatte übrigens gelautet: "Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“. Das ist eine rein militaristische Sprache - übrigens zum seinerzeit beschlossenen "Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz" gesagt. Damals sagte man eben noch ganz offen, was man vorhat...
Noch Fragen?


0
 
 Hängematte 27. März 2023 
 

Früher glaubte man,

dass die Kirchen leibfeindlich seien.
Was braucht es noch Beweise, um festzustellen, dass der Mainstream , die Ampelkoalition und der "Synodale Weg" äußerst leibfeindlich sind sind, indem sie das natürliche Geschlecht nicht nur ignorieren, sondern leugnen!


0
 
 J. Rückert 27. März 2023 
 

Wer ist wie Gott?

Das Biotop ist gekippt. Es riecht schon. Immer mehr tote Fische schwimmen oben.
Bitten wir Gott um sein reines Quellwasser.


3
 
 Adamo 27. März 2023 
 

@joh14,6 Der Grund für den Nichtaufschrei unserer Bischöfe ist,

dass sie fortlaufend mit mit sich selbst und der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs beschäftigt sind.

Sie ignorieren u.a.sträflich die Wahrheiten der Worte Jesu in der Hl.Schrift und passen sich vielmehr dem unseligen Zeitgeist an.

Bei dieser Zeitgeistanpassung merken sie auch nicht mehr dass dies auch ein Grund dafür ist, dass kein junger Mensch mehr Priester werden möchte, dass die Menschen ihrer selbstgemachten Kirche davonlaufen und aus ihr austreten.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die protestantische Kirche.


3
 
 Hängematte 27. März 2023 
 

Früher hat man behauptet,

dass die Krichen leibfeindlich seien.
Was braucht es noch Beweise, um festzustellen, dass der Mainstream , die Ampelkoalition und der "Synodale Weg" äußerst leibfeindlich sind sind, indem sie das natürliche Geschlecht nicht nur ignorieren, sondern leugnen! Wie wird sich die Natur, die Schöpfung furchtbar rächen durch alle möglichen Arten von Krankheiten.
Dann wird man fragen, warum hat niemand aufgeschrieen???


3
 
 joh14,6 27. März 2023 
 

Danke, Herr Prof. Münch, volle Zustimmung !

Als der Koalitionsvertrag bekannt wurde, habe ich mich gewundert, daß angesichts der zerstörerischen Vorhaben der Regierung betr. Abtreibung, Familien- und Abstammungsrecht kein Aufbegehren, keinerlei vernehmbare Einwände seitens der Bischöfe kamen.

Einige Synodalversammlungen und Leitlinien zur Sexualmoral ( Bistum Limburg) und neuem kirchlichem Arbeitsrecht später, jetzt - wundert mich gar nichts mehr, leider.


3
 
 Nachdenklich68 27. März 2023 
 

Vorauseilender Gehorsam

Wie immer (!) trifft Prof. Münch den Nagel auf den Kopf. Leider ist die Kirche bzgl. Gender/Divers mindestens genauso schnell wie der Staat. So hat das Erzbistum Freiburg das Familienreferat in vorauseilendem Gehorsam in "Frauen-Männer-Gender" umbenannt. Gerade im Erzbistum Freiburg fallen in dieser Hinsicht alle Festlegungen, die die biblische Schöpfungstheologie darlegt. Selbstverständlich wird diese Vorgehensweise sogleich mit dem theologisch fragwürdigem "Todschlagsargument" untermauert: Zeitbedingtheit biblischer Botschaft! Leider ist in Freiburg das "Hase-Igel-Spiel" die liebste Beschäftigung des Ordinariats geworden: "Ich bin schon da!" (= wir sind schneller als der woke Zeitgeist") ...


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  6. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  9. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  10. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz