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Das „Goldene Kalb“ des Bischofs von Innsbruck ist eine „Schweinerei“!

12. März 2023 in Kommentar, 44 Lesermeinungen
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Das „Goldene Kalb“ des Bischofs von Innsbruck ist ganz einfach ein abstoßendes „Schweineherz“, wie armselig! Wir haben Fastenzeit, es wäre Zeit, umzukehren und Buße zu tun, Herr Bischof Glettler oder abzutreten! - Ein Kommentar von Roland Noé


Innsbruck (kath.net/rn)
Tirol ist das Land der Herz-Jesu-Verehrung. Dazu gab es einen besonderen geschichtlichen Anlass. 1796 stand Napoleon mit seinen Truppen an der Grenze zu Tirol. Damals beschlossen die Tiroler Landstände diese besondere Form der Verehrung von Christus, um den Beistand des Herrn zu erflehen. Dieser immerwährende Bund wird in Tirol jedes Jahr am Herz-Jesu-Fest erneuert. Die jüngste „Kunst-Aktion“ von Bischof Glettler, den Tirolern ausgerechnet ein überdimensionales Schweineherz zu präsentieren, wird von nicht wenigen Twitter-Usern und Facebook-Usern eindeutig als „pervers“ und als „Sakrileg“ eingestuft. Doch  kümmern wird dies den „Kunst-Bischof“ vermutlich wenig. Ist er ein Überzeugungstäter?

Die ganze Dimension dieses Vorfalls hat allerdings auch eine geistige Dimension. Denn der Teufel gilt als Nachäffer und als Jemand, der das Heilige lächerlich machen möchte. Genau das passiert mit solchen „Kunstbildern". Die hochgeliebte Verehrung des Herz-Jesu-Bildes wird lächerlich gemacht. „In so einer Kirche möchte ich nicht mehr beten“, meinte ein Leser aus Tirol und drückt damit das aus, was viele denken dürften. Kein Mensch mit einer gesunden Glaubenseinstellung wird in einer Kirche beten wollen, in dem vorne ein überdimensionales Schweinherz zur "Meditation" ausgehängt wird, daneben das Ewige Licht. "Das ist ja unpassend für eine Kirche", meinte meine älteste Tochter, als ich ihr das Bild zeigte. "Würdest Du in so eine Kirche zum Beten gehen wollen?", fragte ich dann auch noch meine jüngste Tochter. Ihre Antwort: "Nein. Das ist ekelig."


Bischof Glettler sollte bei seiner nächsten Bibelbetrachtung auch das Kapitel 32 vom Buch Exodus meditieren. Dort wird der Abfall von Israel und die Anbetung des „Goldenen Kalbes“ beschrieben: „Da sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben.“  

Das „Goldene Kalb“ des Bischofs von Innsbruck ist ganz einfach ein abstoßendes „Schweineherz“, wie armselig! Wir haben Fastenzeit, es wäre Zeit, umzukehren und Buße zu tun, Herr Bischof oder abzutreten! Kein Mensch braucht einen Bischof, der „Schweinherzen“ in Kirchen aufhängen lässt, weder in Innsbruck, noch in Wien. Und Katholiken in Tirol haben hier das Recht, sich friedlich zu wehren, sei es durch Protest vor Ort, höfliche Mails an den Bischof und die Nuntiatur oder auch durch Entzug der Kirchensteuer für die Diözese Innsbruck.

P.S. Vielleicht wäre die Aktion „Kirchenbeitragsstopp“ von Vorarlberg auch auf Tirol ausbaufähig, Rechtsanwalt Gernot Steier steht hier sicher bereit:  https://raknoe.at/anwalt/steier-gernot-rechtsanwalt-neulengbach/

Ein Hinweis für alle Katholiken in Tirol: Die "Jugend für das Leben" organisiert am kommenden Samstag einen Protest gegen die Abtreibungspläne der Tiroler Landesregierung. Samstag, 11. März 2023, 13:00 Hl. Messe in Basilika Wilten,
ca. 13:45 Beginn Demo

kath.net-Bericht: Innsbrucker Bischof Glettler lässt Schweineherz-Bild in Kirche aufhängen

Aktion Kirchensteuerstopp in Vorarlberg: https://www.kath.net/news/80654

Kontakt Bischof Glettler: [email protected]

Kontakt Öst. Nuntiatur: http://www.nuntiatur.at/kontakt.php

 


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Lesermeinungen

 Vox coelestis 16. März 2023 
 

Jetzt muss was passieren

Papst Franziskus MUSS jetzt handeln. Wenn er es nicht tut, würde die (kirchliche) Welt auf den Kopf gestellt. Dann würden sich die treuen Gläubigen gefühlt aus der Kirche ausgeschlossen vorkommen, während diejenigen welche es verdient hätten ausgeschlossen zu werden weiterhin in Gemeinschaft mit dem Papst ihr Unwesen treiben könnten.


2
 
 Mangold 15. März 2023 

Kunst in der Kirche - KRANK!

Wenn dieser "Bischof" schon nicht erkennen will, was er UNSEREM Herrgott damit antut und auch sämtliche Christen mit dieser Abartigkeit vor den Kopf stößt, dann wundert es mich um so mehr, daß man da von einem Kardinal Schönborn aber auch gar nix hört.
Stört ihn das nicht - ist es ihm egal oder heißt er es "in Ordnung"?? -
Für jede kleinste Kleinigkeit wird ein aufrechter Priester gemahnt - aber da hat der Kunstkranke - Narrenfreiheit. Erbärmlich - d.h. KEINE KIRCHENSTEUER für diesen Wahnsinn -mehr!!! Nein danke!


3
 
 greti 14. März 2023 
 

verweigern!

Diesen Herrn kann man eigentlich nur weiträumig umgehen, damit er Bischof für sich ist.


1
 
 traube 13. März 2023 
 

Hosea

Sehr geehrter Herr Bischof und Verantwortliche,

ich möchte ihnen nahelegen, zu überlegen, wie man die Menschen heute an die Gegenwart Gottes und Seinen Ruf zur Umkehr ins Vaterhaus erinnern kann. Vielleicht durch die Hinwendung zum Wahren, Guten und Schöne und durch das wirkmächtige Wort Gottes selbst?

Wenn uns der Sinn für das Heilige ganz verloren geht, wohin sollen wir uns dann noch wenden?

"Kehrt um zu mir, spricht der Herr und nehmt Worte der Reue mit!" Hosea


4
 
 Martinus Theophilus 12. März 2023 
 

Dieser Bischof macht sich zum Hermann...

Vielen Dank an Herrn Noé für den gelungenen Kommentar. Ich glaube kaum, dass man mit Briefen an Herrn Glettler etwas erreicht. Von daher hier noch einmal mein Vorschlag von gestern:

Auf Kunstaktionen reagiert man am besten mit Kunstaktionen. Ich empfehle betroffenen Gläubigen, für die Dauer dieser Fastenzeit ein Porträt des Hochwürdigsten Herrn Bischof in ihren Schweinestall - oder soweit sie nicht über einen solchen verfügen - in ihrer Waschküche unweit der Waschmaschine aufzuhängen. Und anschließend posten sie ein Foto davon in den sozialen Medien oder schicken es an kath.net.
Wie heißt es doch so schön in Artikel 17a Staatsgrundgesetz, das in Österreich Verfassungsrang hat: "Das künstlerische Schaffen, die Vermittlung von Kunst sowie deren Lehre sind frei."


1
 
 modernchrist 12. März 2023 
 

Ein Kirchenraum ist ein Sakralraum

und ist für alle da, auch für Alte und Kinder! Nicht nur für solche, die sich "mit moderner Kunst auseinandersetzen" wollen! Bischof Glettler ist in seiner Antwort auf meinen Brief nicht auf mein Argument eingegangen, was wohl Kinder für Gefühle haben und sich denken, wenn sie ein solches Bild an einem Hochaltar hängen sehen. Ich finde solch ein Bild übergriffig, ja sogar religiös schamverletzend und obszön, den Leuten so etwas aufzuoktroyieren! Warum eigentlich ein Schweinherz? Wenn man angeblich auf die Eingeschnürtheit des Menschenherzens hinweisen möchte.
Das Evangelium bringt uns doch genau das Gegenteil: Ich habe eure Fesseln zerbrochen, ihr seid frei! Ausserdem kann nicht jeder das Band um das Herz so genau erkennen und sieht eher etwas anderes.


1
 
 SalvatoreMio 8. März 2023 
 

Süßholzraspeln ist in diesem Fall nicht angebracht!

Mein Schreiben an den Künstlerbischof war auch nicht sonderlich freundlich. Der Herr Nuntius hat eine Kopie erhalten.


5
 
 priska 7. März 2023 
 

Ich habe den Bischof geschrieben !

@Gandalf danke für die Adresse von Bischof Glettler !Dieser Brief war nicht besonders freundlich !Ich hoffe ich habe nicht gesündigt?
Aber es gibt ja einen Heiligen Zorn auch,oder sehe ich das falsch?


5
 
 Hilfsbuchhalter 7. März 2023 

Immerhin ...

www.kath.net/news/80767


0
 
 Joachim Heimerl 7. März 2023 
 

"Künstlerbischof " schmeichelt Glettlers Eitelkeit.

Er ist aber kein "Bischof der Künstler" (sondern für alle Gläubigen) und selber ist er halt auch kein Künstler, sondern ein Dilettant, der meint, an ihm sein ein großer "Künstler" verlorengegangen. Wer die Ausstellung seiner Werke letztes Jahr in Wien gesehen hat, weiß, wovon ich spreche: "Sparkassenkunst" nennt man das bestenfalls. - Und einem solchen Dilettanten gefällt halt auch dieses Monstrum eines Schweineherzen, weil er Kunst unreflektiert mit Provokation verwechselt - was für eine Blamage! Übrigens: Wenn der Bischof kein Künstler ist und obendrein ein dilettantischen Kunstbegriff hat, bleibt die Frage ob er wenigstens ein guter Bischof ist - nach allem, was ich über ihn gelesen habe, ist diese Frage aber auch schon entschieden, spätestens mit dieser Perversion im Hause des Herrn. Hier ist wirklich ein Akt stellvertretender Sühne notwendig.


4
 
 lakota 7. März 2023 
 

@Menschenfischer

Ich habe auch an Bischof Glettler geschrieben, höflich, aber das "hochwürdigster" habe ich weggelassen.
Vom Sekretariat, Herrn Graf, habe ich dieselbe Antwort erhalten wie Sie. Mit diesem Geschwafel konnte ich mich aber nicht zufrieden gegeben.
Ich habe ihn an das "Kunstwerk" mit dem gekreuzigten Frosch erinnert und gefragt, ob er glaube, unserem Herrgott würde so etwas gefallen.
Dann habe ich noch einen Ausschnitt von Ephraim Kishons Satire "Zieh den Stecker raus das Wasser kocht" mitgeschickt. Da wird solche "Kunst" wunderbar entlarvt.


3
 
 Uli70 7. März 2023 
 

Die Kirche ist keine Kunstgallerie

In den bisherigen Stellungnahmen seitens der Innsbrucker Diözese wird m.E. ein wesentlicher Gesichtspunkt unterschlagen: die Kunst innerhalb der Kirche hat in erster Linie einen dienenden Charakter: sie soll (durch ihre Schönheit und Harmonie) den Menschen direkt zu Gott führen und zu Frömmigkeit und Gebet anregen. Hier aber (dem "Schweineherz") tritt eher der Künstler und seine Intention in der Vordergrund, und wenn es sich dann auch noch um eine Darstellung handelt, die weder Schönheit noch Harmonie ausstrahlt, dann dem Menschen der Zugang zu Gott regelrecht verwehrt.
Die Erklärungsversuche seitens der Diözese bergen aber auch noch eine andere Gefahr in sich: jegliche künstlerische Darstellungen werden immer dann als legitim und erlaubt angesehen, solange sich noch irgendeine Intention mit pseudo-christlichem Anstrich finden lässt: (fast) alles ist erlaubt und es gibt keine Tabus...


4
 
 bibelfreund 7. März 2023 
 

Das wichtigste vergessen: Spenden

Jetzt ist die Zeit: kath net offensiv unterstützen. Boykottieren Sie die Kirchensteuern und spenden — und geben dies demonstrativ für die Arbeit der kath net-Redaktion, die wichtiger und nötiger denn je ist. Bitte keine langen Vorsätze! Das kann man online in dieser Minute tun.


1
 
 bibelfreund 7. März 2023 
 

Corona ist eine HIRNkrankheit

Anders kann man esnicht mehr sehen. Dieser Mann darf nicht weiter finanziert werden. Roland Noe ist zu danken für diesen hervorragenden, treffenden(!) Kommentar. Jeder Satz ein Hammerschlag gegen den Granit von Unglaube, Ignoranz und Dummheit. Denkt eigentlich niemand an die normalen Gläubigen, die diese naive, ideologische Pseudo-Kunst finanzieren (müssen)? Sofort boykottieren und das Geld für ebangelisierungs-Projekte spenden


5
 
 ontheway 7. März 2023 
 

Künstler Bischof Glettler

Auf der Ankündigung des Augsburger Edenfestivals 2023 steht bei den Sprechern u.a.
Bischof Glettler, Künstler und katholischer Bischof.
Was stimmt davon?;-)
https://eden-fest.de/


1
 
 Stefan Fleischer 7. März 2023 

Apropos Kunst

"Kunst kommt von können. Wenn sie von denken kämme, müsste sie doch Dunst heissen!"


4
 
 Vox coelestis 7. März 2023 
 

Die Antwort der Diözese

Im Antwortschreiben der Diözese wurde mir mitgeteilt, dass das Schweineherz nicht in der Kirche hängt um Schweineherz zu sein, sondern um unsere eingeschnürte Verfasstheit aufzuzeigen. Das Bild soll zum Nachdenken anregen und eine Einladung zur Versöhnung sein(???).
Zeitgenössische Kunst ist oft sperrig und braucht Erklärungen, dann aber ist sie umso ergreifender.

Ja, stimmt, das Bild ergreifen und hinauswerfen!
Und Versöhnung finden wir im Herzen Jesu, da braucht es wahrlich kein Schwein dazu!


5
 
 gebsy 7. März 2023 

Das Sturmgebet

der Entrüsteten schreit zum Himmel.
Gott wird es zur rechten Zeit erhören.
GLAUBT IHR DAS?


3
 
 Gandalf 7. März 2023 

Dieser Bischof dreht jetzt völlig durch!

Mehr morgen!


2
 
 Gandalf 7. März 2023 

Hier Kontakt zur Nuntiatur!

www.nuntiatur.at/kontakt.php


1
 
 Hilfsbuchhalter 7. März 2023 

Mit Beschwerdebriefen hat ein Bischof, der aus solchem Holz geschnitzt ist, höchstwahrscheinlich noch seine Freude. Wenn die Provokation aufgegangen ist, hat sich die Aktion für Bischof Glettler gelohnt.


3
 
 SalvatoreMio 7. März 2023 
 

Beschwerde an den Herrn Nuntius

Die vorgegebene E-mail-Adresse von kath.net wurde nicht akzeptiert. Habe alles Mögliche probiert. Man soll sich normalerweise brieflich an den Herrn Nuntius wenden:
Exzellenz
Erzbischof Dr. Pedro López QUINTANA
Theresianumgasse 31
1040 Wien


1
 
 SalvatoreMio 7. März 2023 
 

Bescjwe


0
 
 153fische 7. März 2023 
 

Eben habe ich eine Mail an Herr Bischof Glettler geschrieben

Leider zeigt die Antwort oben, dass es in der Hierarchie
das Empfinden was sich gehört und was abstoßend ist nicht mehr vorhanden ist.

Mail an Herr Bischof:
Aus dem Internet habe ich erfahren, dass ein Schweineherz in der Spitalkirche den Hochaltar verdeckt.

Sie haben diesbezüglich sicherlich schon viel Post bekommen. Gerne würde ich Ihre Motivation erfahren, die Sie hatten als Sie ein solches Bild genehmigt haben. Jüdische und moslemische Gläubige wären sicherlich empört und entsetzt über ein solches Bild in der Synagoge und Moschee.

Als Gläubige empfinde ich das Bild als abstoßend und die Kirche als nicht geeigneten Ort dafür. Darüberhinaus ist es aus meiner Sicht verstörend und befremdlich für viele, die gerne in die Kirche kommen um Gott die Ehre zu erweisen…


3
 
 joh14,6 7. März 2023 
 

Schweineherz im Kondom


3
 
 Menschenfischer 7. März 2023 
 

Antwort Bischofssekretariat Fortsetzung

Waffen angebracht sind).

Im Anhang schicke ich Ihnen die Texte zu den Kunstwerken mit und hoffe, dass die Kunstinstallationen nach der Lektüre verständlicher sind. Zeitgenössische Kunst ist oft etwas sperrig und braucht Erklärungen und Zeit, sich damit auseinanderzusetzen, aber dafür ist sie nachher oft umso ergreifender.



In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Lektüre und eine besinnliche Fastenzeit,

herzliche Grüße,

Stefan Graf


1
 
 Menschenfischer 7. März 2023 
 

Antwort vom Bischofs Sekretariat

Sehr geehrter Herr...,
vielen Dank für Ihr Schreiben, es zeigt auf, dass Menschen auf Kunst reagieren und genau das will Kunst bewirken: eine Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Menschen. Das Schweineherz hängt nicht in der Kirche, um Schweineherz zu sein, sondern zeigt in seiner Eingeschnürtheit unsere Verfasstheit auf: viele Menschen haben ein zugeschnürtes Herz, Sorgen und Ängste. Besonders wenn man in die Welt hinausschaut: Krieg, Zerstörung, Umweltverschmutzung (das sind die Themen, die im Dom und der Servitenkirche vom Künstler Christian Eisenberger aufgezeigt werden). Die Fastenzeit ist eine Zeit des Innehaltens, des Zur-Ruhe-Kommens und auf sein Herz zu hören.

Das Bild in der Spitalskirche soll keine Gefühle verletzen, nicht beleidigen und ist auch kein Herz-Jesu-Bild. Es soll vielmehr zum Nachdenken anregen, Einladung für Versöhnung sein, gleich wie die Waffen im Dom daran erinnern sollen, dass Frieden möglich ist (durch die Videoarbeiten verdeutlicht, die an den


1
 
 Menschenfischer 7. März 2023 
 

Mein Schreiben an den Bischof (Antwort sende ich gleich danach)

Hochwürdigster Herr Bischof,

sollte Ihnen tatsächlich diese Mail vorgelegt werden, dann rufe ich Sie hiermit zur Umkehr auf!

Normalerweise wähle ich nicht diese Art, meinem Ärger Luft zu verschaffen, aber selbst unsere deutschen "Synodaler-Weg-Bischöfe" würden einer solch blasphemischen Aktion den Rücken kehren.

Ich hoffe, dass Sie nicht nur von einem kleinen Vikar, sondern auch von Mitbrüdern im Bischofsamt entsprechende Beschwerden zu dieser Sau-erei erhalten, umdenken und dieses "Kunstwerk" sofort aus dem Gotteshaus entfernen!

Mit freundlichen Grüßen


3
 
 Waldi 7. März 2023 
 

Ich erinnere mich noch gut an die Herz Jesu Feiern,

die im Herz-Jesu-Monat Juni seit vielen Jahren sowohl in Südtirol, Osttirol und Nordtirol stattfanden und auf den Bergen die Herz-Jesu-Feuer loderten. Dazu erklang aus allen Tiroler Kehlen voller Ehrfurcht das Herz-Jesu-Lied: "Auf zum Schwur, Tiroler Land, heb zum Himmel Herz und Hand. Was die Väter einst gelobt, das der Kriegssturm sie umtobt. Das geleoben wir aufs Neue, Jesu Herz, dir ew'ge Treue!" Und heute, welch unverzeihliche Schande, ersetzt ein Tiroler Bischof das edle Herz Jesu durch das Herz von einem Schwein! Das ist geistige und religiöse Perversität in erschreckender Dimension! Was, um Gottes Willen, treibt diesen unseligen Bischof Glettler, zum Schrecken aller aufrichtigen Katholiken, zu dieser perversen Schnapsidee?


3
 
 Gipsy 7. März 2023 

Die Gläubigen

haben eine Mitverantwortung zu tragen, wenn sie da nicht dagegenhalten.

Der Bischof ergeht sich in Blasphemie und muss ausgebremst werden . Er kann doch nicht einfach machen was er will.

Das mit dem Schweineherz als Herz-Jesu ist nicht mehr an Hohn zu überbieten.

Die Gläubigen sind dazu verpflichtet hier Einhalt zu gebieten, wenn die Hirten es nicht tun.


6
 
 Leopold Trzil 7. März 2023 

Die Spitze des Provinzialismus

erreicht, wer um jeden Preis mondän wirken will. Niemandem kann man etwas Mieseres andrehen als dem, der zeigen muß, daß er keine kleinbürgerlichen Vorurteile hat.
Mosebach hat schon vor Jahren darauf hingewiesen, daß das bei kirchlichen Kulturverantwortlichen seit Jahrzehnten so beliebte „Stören frommer Sehgewohnheiten“ schon längst die Stelle des „Röhrenden Hirsches“ eingenommen hat, von dem man sich um jeden Preis distanzieren will.


3
 
 SalvatoreMio 7. März 2023 
 

Es reicht!

Auch ich schreibe noch heute an den Bischof und an den Nuntius! Diese Auswüchse reichen! Und da wir schließlich Weltkirche sind, gehen solche Schweinereien uns alle an.


8
 
 joh14,6 7. März 2023 
 

Vielleicht findet sich ja ein Beherzter

der wie damals die Pachamamas kurzerhand in den Tiber jetzt das Bild vielleicht zu einem Fleischereifachbetrieb (Ironie aus) oder sonstwohin verfrachtet, wo es nicht die Gefühle sovieler Gläubiger verletzt...


6
 
 lakota 7. März 2023 
 

Danke kath.net


1
 
 Vox coelestis 7. März 2023 
 

Adresse

Vielen Dank übrigens an das kath.net Team für die Bereitstellung der E-Mail-Adresse von Bischof Glettler. Habe ihm gerade geschrieben.
Lassen wir so eine Perversität nicht ohne entsprechende Reaktionen und protestieren wir heftig dagegen.


5
 
 lesa 7. März 2023 

Es ist so traurig - als gäbe es in dieser Welt nicht schon genug Leid. Aber Gott sei Dank lassen das nicht alle wortlos über den Herrn un die Kirche ergehen. Danke Danke für den Artikel und die Kommentare hier ...
Der Bischof und die für diese Aktion Verantortlichen brauchen Befreiungsgebete, am besten gleich den Exorzismus. Die sind nicht mehr bei Trost. Eine kräftige Kopfwäsche würde ihnen vielleicht ebenfalls helfen.


5
 
 Herbstlicht 7. März 2023 
 

Freiheit?

Ist es wirklich so?:
"Kunst ist frei!"
"Kunst darf alles!"
Gilt das auch für den Innenraum einer Kirche?
Ist ein fotografiertes Schweineherz jetzt plötzlich zur Kunst avanciert?
Oder aber alternativ zur gewollten Provokation geworden, die bewusst eingesetzt wird?

Schon in der Bibel ist zu lesen:
Der Mensch steht über dem Tier!
Hat neuerdings ein Schweineherz den selben Stellenwert wie ein menschliches Herz oder sogar wie das Herz Jesu?


5
 
 Vox coelestis 7. März 2023 
 

Als Bischof nicht mehr tragbar

...und dann noch die Erklärung der Diözese zu diesem Bild: "Es sammelt, strahlt Vertrautheit aus."
Ich sage: Von diesem Bild strahlt Ekelgeruch aus und kein Mensch wird beim Anblick desselbigen Vertrautheit in sich verspüren. Im Gegensatz zu den vielen schönen Herz-Jesu-Bildern in Tirol.

Wer so ein Bild verteidigt und gut findet, der hat jedwede Qualifikation für das Amt eines Bischofs verloren.


8
 
 Passero 7. März 2023 
 

Subito!

Die Verantwortlichen sollten ihrer Ämter enthoben werden! Subito!


8
 
 aloysius 7. März 2023 
 

Schweineherz und Kuhzyklus

Die antiken Griechen kannten vorchristlich die Einheit aus dem Schönen und Guten (gr. kalokagathia). Leider hat sich nicht nur die Moderne, sondern offenbar auch in Teilen die kath. Kirche von diesem dem Menschen entsprechende Ideal entfernt, zu dem noch die Wahrheit zu addieren wäre. Ob ein Schweineherz in Innsbruck oder der "Himmlische Kuhzyklus" des Christian Stadelbacher im Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern, ob so manche ebenso kahle wie kühle Kirche der Betonphase. Ich gehöre zu den "altmodischen" Menschen, die Herz und Sinn gerne zu Gott erheben wollen. Von himmlischer Schönheit sollten die Kirche eine irdische Ahnung geben. Ekelbilder dienen diesem Anliegen sicher nicht.


2
 
 J. Rückert 7. März 2023 
 

Braucht es eine Fatwa?

Es gab ein Theaterstück, in dem das letzte Abendmahl als eine ausschweifende Fete unter Schwulen gefeiert wurde. Der Angriff kam von außen. Kommen sie jetzt von innen?
Jesus mit einem Schweineherzen - für Muslime wäre so etwas unerträglich, und dann, erst dann (!), würden sich Bischöfe wie Glettler umorientieren. Man kann sich nicht genug fremdschämen.


9
 
 Hilfsbuchhalter 7. März 2023 

Der Applaus von Fernstehenden der Kirche ist ihm sicher.

In den Medien wird Bischof Glettler schon als Nachfolger von Kardinal Schönborn gehandelt. Die Welt braucht Leute wie ihn. Ob auch die Kirche solche Bischöfe braucht, ist nicht von Belang.


5
 
 Taubenbohl 7. März 2023 
 

Mehr als peinlich...so elitär und verachtend...sieh mal die Christen die beten Schwein Götzen an sagt die Muslimische Welt...so wie Pachamama sagen die Pfingstkirchler Brasiliens. Alles ist Framing heutzutage.

Aber der Sozialer Volksprediger (siehe Glettler webseite) ist in Gründe genommen ein elitäre Herabschauer auf die Menschen und zeigt Verachtung

Ein selbst Anbeter.....


3
 
 Cejazar 7. März 2023 
 

Blasphemie durch die eigenen Kirchendiener

Wer das das heiligste Herz Jesu mit einem Schwein vergleicht, begeht Blasphemie par Excellence - und das durch den Klerus selbst.

Da soll sich ein Bischof noch mal über satirische Darstellungen von Jesus beschweren…

PS das Ganze scheint ja auch nach can. 1369 CIC 1983 geeignet zu sein, eine Straftat darzustellen.


6
 

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