Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

„Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs

30. Jänner 2023 in Österreich, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Gruppe Vorarlberger Katholiken will den Missbrauch ihrer Kirchenbeitragsgelder für häretische und glaubensfremde Zwecke nicht länger hinnehmen und gründet eine Plattform, um ihren Kirchenbeitrag lehrtreuen Organisationen zukommen zu lassen.


Feldkirch (kath.net/mk) Eine Gruppe Vorarlberger Katholiken hat die Plattform „Kirchenbeitragsstopp“ ins Leben gerufen, damit mit ihrem Kirchenbeitrag keine Dinge mehr getan  werden, die Christi Auftrag klar widersprechen und geeignet sind, den Menschen zu schaden. Sie wollen erreichen, dass Bischof Benno Elbs und seine Mitarbeiter den Gläubigen die „volle geistliche Unterstützung“ in Form der Sakramente, vor allem der hl. Messe als Quelle und Höhepunkt des Glaubens, und der Verkündigung einer unverkürzten und unverfälschten Lehre gewährleisten.


Die Gläubigen sollen vor Häresien und glaubensfremden Initiativen geschützt werden, besonders wenn sie unter dem Deckmantel der Kirche Verbreitung finden. Ein Ziel ist auch die Unterstützung von Priestern, die „unbequeme“ Wahrheiten aussprechen, in den Medien dafür Schelte abbekommen, aber derzeit von der Diözese öffentlich „fallen gelassen“ werden. Solange die Vorarlberger Kirchenleitung nicht gewillt sei, diesen Anliegen zu entsprechen, werde man diesen „suizidalen Weg“ nicht mehr finanziell unterstützen.

Die Gruppe arbeitet dafür mit dem Anwalt Mag. Gernot Steier zusammen, auf dessen Treuhandkonto man den persönlichen Kirchenbeitrag überweisen kann und der sich auch darum kümmert, wenn eine Kirchenbeitragsvorschreibung ins Haus kommt und rechtliche Schritte notwendig sein sollten. Sofern der Bischof seinen Kurs nicht ändere, würden die Gelder an katholische Organisationen gespendet werden, die treu zur Lehre der Kirche stehen. Man sehe sich zu diesem Schritt gezwungen, weil man auf andere Weise kein Gehör finde. Die Plattform stehe derweil nur für Vorarlberger offen, doch sei das Konzept „auf ganz Österreich ausbaufähig, wenn sich in den jeweiligen Bundesländern Menschen finden, die mit uns kämpfen wollen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. „Wenn Gott uns erschaffen hat, so bedeutet dies, dass Er einen Plan für unser Leben hat“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz