Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Die große Täuschung
  8. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“

Enttäuschend: Nur 7.000 Jugendliche aus Deutschland zum Weltjugendtag in Lissabon angemeldet

2. März 2023 in Jugend, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schuld laut DBK-"Jugendbischof" Corona und Missbrauchsfälle - Die Pressekonferenz zeigte deutlich, warum die DBK mit einer falschen Schwerpunktsetzung immer weniger Jugendliche anlockt - Internationale Teilnehmer: 400.000 erwartet - Von Roland Noé


Dresden (kath.net/rn)
Nur 7.000 Deutsche werden am Weltjugendtag in Lissabon teilnehmen. Insgesamt werden mindestens 400.000 Menschen erwartet. Bei einer DBK-Pressekonferenz hat der Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe, der in der DBK die Jugendkommission leitet, gemeint, dass dafür auch Corona und die Missbrauchskrise verantwortlich seien. Eine Verantwortung bzw. Schuld bei der DBK-Politik sah Wübbe nicht. Bizzar war dann die Bemerkung des Weihbischofs, dass angeblich viele Teilnehmer tagelange Busfahrten auf sich nehmen, um nicht mit dem Flugzeug anreisen zu müssen und den „ökologischen Fußabdruck“ so klein wie möglich zu halten. Die Strecke Berlin nach Lissabon beträgt übrigens fast 3000 Kilometer. Auch das Auftreten einer Teilnehmerin und die Behauptung, dass sich so viele Mitschüler bei der umstrittenen Gruppe „Fridays for future“ engagieren, zeigt, dass es bei der DBK erneut eher wenig um Jesus geht und dies möglicherweise ein Grund ist, dass dies immer weniger Jugendliche anlockt.


Der bekannte deutsche Jugendforscher Klaus Hurrelmann stellte bereits 2021 in seiner Studie „Jugend in Deutschland“ laut Berliner Zeitung klar, dass „Fridays for Future“ nur eine laute Minderheit ist sowie dass das in der breiten Gesellschaft wahrgenommene Bild einer grünen und nachhaltig lebenden „Fridays for Future“-Generation nicht stimmt und nur ungefähr 15 bis 20 Prozent anspricht. Dass die Gruppe immer wieder auch mit Antisemitismus für Schlagzeilen und möglicherweise sogar von Putin finanziell unterstützt wurde, scheint in der DBK auch Niemand zu stören.

Amüsant dann auch die Aussagen der zwei vom DBK präsentierten Weltjugendtagsteilnehmer. Laut „MK-Online“ bedeutet Weltjugendtags-Teilnehmer Philippt das marienbezogene Motto nicht sehr viel, er hat keine besondere Beziehung zur Gottesmutter. Emilie, die andere Teilnehmerin, hält die „Marienanbetung“ (!) persönlich für wichtig: „Es ist sehr schön, beim Weltjugendtag Maria dabei zu haben, weil das ja die Mutter von uns allen ist!“ – P.S. Kleine Anmerkung: In der katholischen Kirche gibt es keine Marienanbetung, nur eine Marienverehrung.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Die große Täuschung
  12. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. „Im Namen Jesu, lass das Messer fallen!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz