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Franziskus bei Pressekonferenz: Tod von Benedikt XVI. wurde instrumentalisiert

6. Februar 2023 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Der Papst behauptete auch, er habe mit seinem emeritierten Vorgänger über alles reden und Meinungen austauschen können. "Er war immer an meiner Seite" - Aussage steht aber im Gegensatz zu Aussagen von Erzbischof Georg Gänswein


Juba/Rom (kath.net/KAP/red) Franziskus hat bei der Rückreise seiner Afrika-Reise im Rahmen der Pressekonferenz auch den Tod von  Benedikt XVI. zum Thema gemacht und gemeint, dass dessen Tod gegen ihn "instrumentalisiert" worden sei. Wer seinen verstorbenen Vorgänger, einen guten und gottesfürchtigen Mann, dazu benutze, habe keine Ethik und handle nicht als Mensch der Kirche. Die betreffenden Personen verfolgten nur ihre eigene Agenda, so der Papst.

Franziskus sagte, man sehe immer wieder die Tendenz, aus theologischen Positionen heraus Konflikte heraufzubeschwören. Er selbst erzählte eine Anekdote, wie er von einer "Person, die sich für einen großen Theologen hält", bei Benedikt XVI. "angeschwärzt" worden sei. Anlass war demnach eine würdigende Äußerung von Franziskus über die Zivilehe von gleichgeschlechtlichen Paaren, bei der es um die Frage rechtlicher und sozialer Absicherung ging.


Benedikt XVI. habe sich über den Sachverhalt aufklären lassen, sagte Franziskus. "So war die Geschichte aus der Welt." Geschichten, wonach Benedikt XVI. sich darüber geärgert habe, seien erfunden. Der Papst sagte weiter, er habe mit seinem emeritierten Vorgänger über alles reden und Meinungen austauschen können. "Er war immer an meiner Seite. Wenn ich irgendwelche Schwierigkeiten hatte, haben wir gesprochen. Es gab keine Probleme", sagte Franziskus.

Die Behauptung von Franziskus steht aber völlig konträr zu Aussagen von Erzbischof Georg Gänswein, der in seinem jüngsten Buch klargemacht hat, dass Benedikt die Entscheidung von Papst Franziskus missbilligt habe, die sogenannte "außerordentliche Form" der Messe in lateinischer Sprache und ad orientem weitgehend zu verbieten.

Mit Material der KAP - Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Alecos 9. Februar 2023 
 

@serafina

Ich hatte auch von Anfang an ein ungutes Gefühl bei diesem Papst. Jedoch hatte ich insgeheim die Hoffnung gehabt, dass noch ein Umdenken und eine innere Besinnung bei ihm erfolgen könnten. Schon beim Balkonauftritt hat sich nicht nur bei mir, sondern bei vielen Katholiken ein Unbehagen bereit gemacht. Die ersten 100 Tage als Führungskraft sind entscheidende Wegbereiter auch für einen Papst. Im optimalen Fall nutzt ein neugewählter Papst die ersten 100 Tage für eine ehrliche Selbstreflexion. Dieser Prozess hat offenbar bei dem derzeitigen Papst nicht stattgefunden. Für mich persönlich sind nach neun Jahren Franziskus jegliche Zweifel in Bezug darauf, dass es sich bei ihm um einen liberalen Reformer handelt, der eine andere Kirche will, aus dem Weg geräumt. 


0
 
 lakota 9. Februar 2023 
 

@Krysia

Tja....und es gibt noch welche, die denken darüber nach, ob die Kritik nicht vielleicht gerechtfertigt war...und geben das zu...
Leider sind auch die in der Minderheit :-)


1
 
 SalvatoreMio 8. Februar 2023 
 

"et - et" oder "sowohl als auch" ("kath. UND")

Lieber@wandersmann: das katholische 'UND' ist schon sehr wichtig und deutet die Ausgewogenheit an: "Glaube UND Tradition" oder Glaube UND gute Werke"usw. Was es aber gerade nicht bedeutet: ein "Heute so, morgen so", dieses Unklare, Undefinierbare, womit wir seit Jahren irritiert werden: das nämlich ist pures Gift.


1
 
 Krysia 7. Februar 2023 
 

winthir
Danke, dass ich jetzt weiß, dass Sie nicht dickfellig sind, wenn Sie von anderen kritisiert werden


3
 
 winthir 7. Februar 2023 

ja, Evagrius.

"Papst Franziskus ist sehr dünnhäutig, wenn er kritisiert wird."

Auch ich bin nicht dickfellig, wenn ich von Anderen kritisiert werde.


0
 
 wandersmann 7. Februar 2023 
 

Warum beantwortet er die Dubia nicht? @chorbisch

Ich habe dazu eine interessante Bemerkung von PF gefunden und zwar eine ziemlich befremdliche:

"Ein Katholik könne nicht „entweder –oder“ denken und alles auf eine Polarisierung reduzieren. Das Wesen des Katholischen sei das „sowohl – als auch“ („et – et“)."
https://www.kath.net/news/80375


Die Dubia sind als Fragen gestellt auf die man einfach nur mit "Ja" oder "Nein" antworten kann. Also eine böse Polarisierung. Das widerspricht natürlich seinem et-et Prinzip, was ja angeblich das WESEN des Katholischen sei. Aus Sicht von PF geben die Dubia einen Rahmen vor, der selbst schon unkatholisch ist und deshalb gar nicht katholisch beantwortet werden kann. (So als würde man einen Mathematik fragen, welche Farbe die Zahl drei hat).

Das muss jeder selber wissen, ob das WESEN des Katholischen im et-et besteht und ob er da mit PF mitgehen will.

Ich kann das nicht. Aus meiner Sicht ist das ein Widerspruch zu allem, was die katholische Kirche bisher gelehrt hat.


3
 
 wandersmann 7. Februar 2023 
 

@ chorbisch

... daß "die Fragen bleiben", liegt doch nur daran, daß manche Leute nicht akzeptieren wollen, daß Franziskus der rechtmäßige, amtierende Papst war und ist.

Ja. PF hat eben sehr viel dafür getan, dass man anfängt zu suchen, ob etwas schief gelaufen ist.

So scheint beispielsweise die Weihe Russlands und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens durch PF quasi keine Wirkung zu zeigen. Es läuft so weiter als wäre nichts geschehen. Warum????


"Aber einige, die Franziskus nicht mögen, ..."
Darum geht es doch überhaupt nicht, ob man PF nun mag oder nicht. Die Leute sehen einfach, dass er sich so verhält, wie sie bisher dachten, dass ein Papst sich so nicht verhalten kann. Das hat mit mögen oder nicht mögen gar nichts zu tun.


2
 
 chorbisch 7. Februar 2023 
 

@ Coburger, Cosmas

@ Coburger, daß "die Fragen bleiben", liegt doch nur daran, daß manche Leute nicht akzeptieren wollen, daß Franziskus der rechtmäßige, amtierende Papst war und ist.

Das hat meines Wissens auch Papst Benedikt mehrmals bestätigt, auch wenn die Schaffung des "Papa Emeritus" vielleicht keine gute Entscheidung war.

Aber einige, die Franziskus nicht mögen, suchen immer noch nach Möglichkeiten, ihn zu delegitimieren. Das wirkt krampfhaft und ob es katholische ist, weiß ich nicht.

@ Cosmas, Ihre Bemerkung ist geschmacklos. Auch von Papst Benedikt gibt es Fotos, auf denen er nicht besonders gut aussieht, aber hier hätte es niemand gewagt, darüber zu spotten.


2
 
 Coburger 7. Februar 2023 
 

Es stellt sich bei allem die P-Frage.
Die Kardinäle vermieden es bislang, nach dem Hinüberscheiden von Papst Benedikt XVI. die Papst-Frage zu stellen.
Die Dinge sind schummrig, und man dreht und wendet sich und stopft sich die Ohren zu, als wäre alles geregelt.
War das Konklave von 2013 gültig usw. In der Declaratio von Papst Benedikt war von einer Abdankung, dem Quittieren des munus, keine Rede. Die Fragen bleiben und sollten angegangen werden.


3
 
 joh14,6 7. Februar 2023 
 

Polnische Eltern besorgt über Weltjugendtags Inhalte

Brief an die Organisatoren:

"Die Eltern lenkten ihre Aufmerksamkeit auf die GTI und erklärten, dass ihre Website „de facto den Buddhismus fördert, indem sie es jungen Menschen erleichtert, die Lehren unter anderem des 14. Dalai Lama kennenzulernen, der sich für die Zulässigkeit von Abtreibungen einsetzt und homosexuelle Beziehungen akzeptiert .“

Der sogenannte Dialog mit anderen Religionen, die teilweise glaubenswidrige oder sogar dämonische Elemente enthalten, kann neben dem Licht der Wahrheit Kinder und Jugendliche, die auf eine solche Auseinandersetzung nicht vorbereitet sind, zu Verwirrung, Glaubensabkehr und Glaubensabkehr führen sogar in extremen Fällen zu dämonischer Versklavung oder Besessenheit. Das wollen wir nicht für unsere Kinder...."

www.lifesitenews.com/news/catholic-parents-seek-answers-to-why-world-youth-day-is-promoting-uns-pro-abortion-2030-agenda


4
 
 Cosmas 6. Februar 2023 
 

PF sitzt zwischen allen Sesseln

...wie auf diesem Bild.... mit zunehmend betropeztem (Wienerisch für konsterniert, niedergeschlagen) Gesichtsausdruck. Seine Glaubwürdigkeit schmilzt dahin....


3
 
 Vita Aeterna 6. Februar 2023 
 

Letzte Prüfung

@dottrina ""Papst Franziskus rüttelt an den Grundfesten der katholischen Kirche". Dieser Satz sagt doch wirklich vieles aus."

Die Weltsynode wird es leider bestätigen. Was vor Jahren prophezeit worden ist, (BdW, Fatima, La Salette, Katharina Emmerich , um nur ein paar Quellen zu nennen) ist eingetroffen und wird weiter gehen.
Der Weltkatechismus spricht ja auch von einer "letzten Prüfung"
»Vor dem Kommen Christi muß die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird [Vgl. Lk 21,12;Joh 15,19 -20]. Die Verfolgung, die ihre Pilgerschaft auf Erden begleitet, wird das „Mysterium der Bosheit“ enthüllen: Ein religiöser Lügenwahn bringt den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste religiöse Betrug ist der des Antichrist, das heißt eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias [Vgl. 2 Thess 2,4-12; 1 Thess 5,2-3; 2Joh 7; 1 J


6
 
 SalvatoreMio 6. Februar 2023 
 

Schreck, lass nach!

@dottrina: was Sie da gehört haben, lässt sehr tief blicken! Danke, dass Sie es preisgeben.


8
 
 golden 6. Februar 2023 
 

Gott erwählt uns, basta !

Wenn heute so viele von der wahren Religion "fort-Geschrittene" Menschen meinen, sie hätten Recht und macht, sich eine laszive Ethik zu zimmern, so mögen sie durch die Hl. Schrift sich erinnern lassen:
Wer Jesus Christus nachfolgt, ist gerettet.Er/sie wurde von Gott erwählt.In SEINER Gnade und Kraft werden wir standhaft bleiben. EGAL in welcher gewaltigen Zahl Menschen noch abfallen und sich "Autonom" nennen...


2
 
 Dottrina 6. Februar 2023 
 

Hier glaube ich P. Franziskus

nur seeeehr bedingt. Worte und Taten sprechen eine ganz andere Sprache (siehe Beispiele der Vorposter). Dazu noch eine kleine Begebenheit aus dem Jahre 2017: Meine Freundin und ich waren zu Gast bei Georg Ratzinger. Kurz vor Ende unseres Besuchs und seines liebevollen Segens sagte er uns wortwörtlich: "Papst Franziskus rüttelt an den Grundfesten der katholischen Kirche". Dieser Satz sagt doch wirklich vieles aus.


8
 
 Evagrius 6. Februar 2023 
 

Roma locuta ...

Papst Franziskus ist sehr dünnhäutig, wenn er kritisiert wird, und teilt dann vor allem gegen die Traditionalisten aus. Generell fällt mir zu seinen Interviews nur eines ein: Roma locuta, confusio aucta ...


5
 
 joh14,6 6. Februar 2023 
 

Weltsynode: die Linie des deutschen synodalen Weges wird internationalisiert

Mit u.a. dem Brief von MC Elroy wird die Linie des synodalen Weges in D auch international aufgenommen,die Gruppen bringen sich in Stellung, "die Büchse der Pandora ist geöffnet".

Wie vorausgesagt (Kard. Pell) und zu erwarten war, entfaltet der Prozess der "Synodalität" eine Eigendynamik, die nicht mehr aufzuhalten sein wird.
Der Beschwichtigungsbrief der Kardinäle Grech und Hollerich wirkt wie ein hilfloser, aber untauglicher Versuch,den Un-Geist wieder zurück in die Flasche zu bringen.

Und das ist erst der Anfang.

youtu.be/ArRRRSEiHTY von Gersdorff, Video 10 min


1
 
 SalvatoreMio 6. Februar 2023 
 

"Über alles miteinander reden" - muss nicht heißen, eines Sinnes sein.

Zur Erinnerung: Mons. Gänswein hatte geäußert, das Verbot des Tridentinischen Ritus habe Benedikt das Herz gebrochen. - Und 2020 entschied Papst Franziskus, Mons. Gänswein dürfe Präfekt des Päpstlichen Hauses bleiben, solle aber "ab morgen nicht an diesen Arbeitsplatz zurückkehren". Reaktion von Papa Benedikt: „Papst Franziskus traut mir nicht mehr, und darum sollen Sie mein Wächter sein“. Überdies habe Benedikt den Papst daraufhin vergeblich um Rücknahme der Entscheidung gebeten.


7
 
 Taubenbohl 6. Februar 2023 
 

Das alte Sprichwort..acta non verba trifft beim jetzigen Papst weil er selbst eine kritische Haltung (leider im seinen Sinne) von uns verlangt. Zum Beispiel die Rigidität anstatt die Flexibiltät des Geistes die seine Synodalität als dynamik hervorhebt.

Acta non verba...was man macht nicht was man sagt.

Für mich kam der grosse Fragezeichen auf und er hiess McCarrick. Dann China...und den schwachen Lob für Kardinal Zen.

Und die fehlende Antwort auf die Dubia...usw, usw und usw.


4
 
 Flims 6. Februar 2023 
 

Wo ist da der Gegensatz?

Ich erkenne nicht, wieso die Aussage des Papstes "völlig konträr" zur Aussage vom Erzbischof steht?
Nur weil er sagt, dass Benedikt an seiner Seite stand und er mit ihm über alles reden konnte, muss es doch nicht heißen, dass sie immer einer Meinung waren.


3
 
 lakota 6. Februar 2023 
 

Weiß er was er sagt,

denkt er die Gläubigen merken nichts oder lügt er mit Absicht?

"Der Papst sagte weiter, er habe mit seinem emeritierten Vorgänger über alles reden und Meinungen austauschen können. "Er war immer an meiner Seite. Wenn ich irgendwelche Schwierigkeiten hatte, haben wir gesprochen. Es gab keine Probleme", sagte Franziskus."

Hat er über Traditionis Custodes auch mit ihm gesprochen? Hat Benedikt gesagt, ja mach das nur oder wie?? Das ist schlicht gelogen.

Um das zu sehen, brauche ich auch keine Bücher von Erzbischof Gänswein, Seewald oder sonst jemandem.


7
 
 Maxim 6. Februar 2023 
 

JP2B16

Stimmt: Nur den Betern kann es gelingen...!
Wenn man denkt, dass der Jesuitenorden auch sehr viele Heilige hervorgebracht hat.
Haben zu viele moderne Theologie studiert oder gar gelehrt?
Ich kenne einen Mann, der als Gymnasiast und Student immer bei den Jesuiten beichtete und nach mehreren Beichten fragen musste: "Ist das noch katholisch? Letzte Beichte bei den Jesuiten in München!


3
 
 anjali 6. Februar 2023 
 

@UweLay

Welches Internetportal ist das? Dann weiss ich dass ich dort nicht hingehen soll. Ich liebe Papst Benedikt!!


0
 
 JP2B16 6. Februar 2023 
 

Für den Hl. Vater muss noch mehr gebetet werden ...

...denn man kann sich nur schwerlich des Eindruckrs erwehren, dsss es ihm doch sehr um seine eigene Person geht.


4
 
 Uwe Lay 6. Februar 2023 
 

2 Umgänge mit Papst Benedikt XVI

Ein uns allen bekanntestes Internetportal bekämpft offen Papst Benedikt,indem dort der Befreiungstheologe Boff zitiert wird, Benedikt sei ein "Feind der Freunde der Armen" gewesen,während Papst Franziskus die Legende in die Welt setzen möchte, daß er jetzt ganz im Einklang mit seinem Vorgänger die Kirche leite. Dabei wird er aber von seinen Anhängern gerade für seine Antihaltung zu Papst Benedikt gelobt!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


4
 
 Chris2 6. Februar 2023 
 

Es freut einen zwar, zu hören,

dass Franziskus und Benedikt immer miteinander reden konnten. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass unter Franziskus teilweise eine "andere Kirche" einzieht bzw. ausgerechnet der "Felsen Petri" ständig für Verwirrung sorgt. Und die Aufhebung von Summorum Pontificum unmittelbar vor einer OP von Franziskus (offenbar zog man diese wohl lange geplante Maßnahme sicherheitshalber vor) war sicher nicht im Sinne Benedikts, der diese klaffende Wunde wie ein guter Arzt behandelt hatte. Wer den Kult des Allerhöchsten seiner Kirche bekämft, der 400 Jahre lang fast unverändert galt, unzählige Generationen von Heiligen hervorbrachte und im Kern mindestens 1500 Jahre alt ist, der will mehr, als nur "reformieren"...


7
 
 Gandalf 6. Februar 2023 

Erzbischof Gänswein kann man 100 % in der Sache vertrauen

Aber nicht nur. Jeder, der 2 und 2 zusammenzählen kann, weiß, dass sich diese Aussage zumind. beim Thema "Alte Messe" nie ausgeht. Wer sagt, dass das zusammenpassen sollte, kennt entweder das Schreiben von Benedikt zu dem Thema nicht oder das, was Franziskus dazu angeordnet hat. Nur ich kenn das aus dem Theologiestudium. Man versucht da immer krampfhaft irgendwas auf einen Nenner zu bringen, was nicht möglich ist. Da ist die Mathematik viel genauer und exakter. Da ist 2 + 2 immer 4 und nicht 5 oder 7 oder irgendwas.. p.s. das Problem für Franziskus ist, dass es bei dem Thema noch andere Zeuge geben dürften, die ebenfalls genau wissen, was Benedikt zu dem Thema gesagt hat... UND das ist wirklich tragisch.


8
 
 Vergilius 6. Februar 2023 
 

Wer hat denn nach dem Tod von Benedikt XVI. gesagt,

dass man nicht wie ein Professor predigen soll?


4
 
 Ehrmann 5. Februar 2023 

Wer hat die Predigt verfasst? Wo blieb Kardinal Sarah?

Ich bete seit seinem Amtsantritt dafür, daß der Verwalter des Herrn auf Erden den Mut finden möge, zur Wahrheit zu stehen - wie haben jetzt 2 Fürsprecher mehr im Himmel, die dabei beistehen mögen - und sicher auch werden! Ich denke, sie haben es in Afrika bereits begonnen - ganz zu schweigen von der Hl Bagkhita. Denn die Kirche muß wieder ihre Funktion als ungetrübter Leuchtturm der ewigen Hoffnung für die verzweifelte Welt ungetrübt ausüben dürfen.

Unser Auftrag: Salz der Erde und Licht der Welt


5
 
 girsberg74 5. Februar 2023 
 

Lassen !

Einfach reden lassen.
Weiter nichts.


4
 
 Bene16 5. Februar 2023 
 

Aussage gegen Aussage

Da weiss ich, wem ich glaube...


11
 
 Vita Aeterna 5. Februar 2023 
 

Er verdient vollstes Vertrauen.

("Die Behauptung von Franziskus steht aber völlig konträr zu Aussagen von Erzbischof Georg Gänswein, der in seinem jüngsten Buch klargemacht...)

EB Gänswein vertraue ich zu 100%. Freue mich auf sein neustes Buch.


10
 
 wandersmann 5. Februar 2023 
 

Gänswein lügt nicht

"dass dessen Tod gegen ihn "instrumentalisiert" worden sei."
Das macht doch niemand. Wie soll so etwas überhaupt funktionieren?

Dass jetzt nach dem Tod wohl für PF unangenehme Wahrheiten an das Licht kommen ist was ganz anderes, als die Instrumentalisierung des Todes von Papst Benedikt.

Bekanntlich wollte Bischof Gänswein Kartäuser-Mönch werden. Das hört sich für mich nicht gerade nach Karriere strebend an.
Auch kann er sich denken, dass PF über seine Äußerungen nicht erfreut sein wird. Warum also schreibt Gänswein solche Sachen, obwohl sein weiteres "Berufsleben" von PF abhängig ist?

Ich denke, dass er wie so viele frustriert ist über den Weg, den PF eingeschlagen hat. PF sollte ja die Kirche bekanntlich erneuern und nicht zerstören. Gänswein scheint es wichtig zu sein, dass Benedikt eben nicht (immer) mit PF einverstanden war. Er geht um die Wahrheit

Ich hatte Bischof Gänswein übrigens einmal angeschrieben. Er hat mir persönlich und handschriftlich sehr liebvoll geantwortet!


9
 
 serafina 5. Februar 2023 
 

@Alecos

Ich habe keine neun Jahre für diese Erkenntnis gebraucht. Mir haben bereits die ersten 100 Tage gereicht. Es ist nur zunehmend schlimmer geworden, auch wenn Erzbischof Gänswein zu Anfang meinte, es passe kein Blatt Papier zwischen Papst Benedikt XVI und PF.


6
 
 joh14,6 5. Februar 2023 
 

Auf dem Weg zur Klimareligion - Schulungszentrum für ÖKOLOGISCHE Bekehrung

"Papst Franziskus hat in der traditionellen päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo ein Bildungszentrum eröffnet, um die „ökologische Bekehrung“ zu fördern, die er in Laudato Si forderte. ...

Das neue Projekt würde versuchen, dem wahrgenommenen Bedürfnis des Papstes nach solchen „Überzeugungen, neuen Einstellungen und Lebensstilen“ zu entsprechen, die somit „in der Lage wären, die erhoffte ‚ökologische Bekehrung‘ zu fördern, die nur aus einer von der Umwelt inspirierten Bewusstseinsbildung entstehen kann Teilen von Gütern, Respekt für die Würde jedes Menschen und die Unentgeltlichkeit des Arbeitens und Gebens."

www.lifesitenews.com/news/pope-francis-launches-ecological-conversion-training-center-at-papal-summer-residence/


2
 
 Joachim Heimerl 5. Februar 2023 
 

Das wievielte Interview des Papstes war das - in diesem Jahr??

Und wen interessiert es eigentlich noch? Ein Interview jagt das nächste, dann kommt wieder eine Klarstellung....meine Güte! - Dass Benedikt XVI. alles für gut befunden hat, was in diesem Pontifikat geschieht? Pardon, aber das glaube ich ganz sicher nicht. Mir scheint, der Papst spielt hier " schwarzer Peter"... " Tu es Petrus" wäre aber besser!


8
 
 Paddel 5. Februar 2023 

Das war/ist meine Sorge

dass das Buch von Erzbischof Gänswein genau diese Auswirkung hat.

Ist das gut? Aussage gegen Aussage?

Bringt das der Kirche Segen?


3
 
 Alecos 5. Februar 2023 
 

Eins weiß ich nach neun Jahren Franziskus-Effekt ganz sicher, dass dieser Papst nicht auf der Seite von Papst Benedikt und Johannes Paul II stand. Taten sprechen immer lauter als Worte.


16
 
 joh14,6 5. Februar 2023 
 

Papst Benedikt, ein guter und gottesfürchtiger Mann -
Es sei schön, einen Großvater in der Nähe zu haben ( bei 7 Jahren Altersunterschied schon ein biologisches Wunder)- eigenartig herablassend die Äußerungen von Papst Franziskus über seinen Vorgänger, so als wolle er das Gewicht seines theologischen Erbes herabmindern und eine Auseinandersetzung damit unterbinden. Stattdessen zieht er es vor, sich persönlich angegriffen zu fühlen.

Papst Benedikt hat Jesus Christus verkündet und sagte: er hat GOTT gebracht.

Wen verkündet Papst Franziskus ?


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