Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  4. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  5. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  6. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  7. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  13. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"

Papst dankt Kardinal Pell für Säuberung der Vatikanfinanzen

20. Dezember 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus betont in TV-Interview, die während seines Pontifikats erfolgte Stärkung von Institutionen, die Finanzen und Wirtschaft des Heiligen Stuhls überwachen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus sieht die Aufräumarbeiten bei den Vatikanfinanzen als einen Erfolg seines Pontifikats. In einem Interview mit dem italienischen Fernsehsender Tele5 sagte der Papst: "Eine Sache, die sehr sichtbar ist, auch wenn sie nicht die wichtigste sein mag, sind saubere Finanzen. Man muss vermeiden, dass es da schlimme Dinge gibt." Das Interview wurde am Sonntagabend ausgestrahlt.

Der Papst dankte den Kardinälen, die ihm in den vergangenen Jahren bei diesen Arbeiten halfen. Namentlich erwähnte er den australischen Kardinal George Pell; er habe die Notwendigkeit zum Handeln auf diesem Gebiet klar gesehen und damit angefangen. Pell habe den Plan entwickelt, um auf diesem Feld voranzukommen. "Er ist ein Großer und wir verdanken ihm viel", sagte Franziskus.


Heute seien die Institutionen, die Finanzen und Wirtschaft des Heiligen Stuhls überwachen, stark, sagte Papst Franziskus in dem Interview. Damit habe er eine Aufgabe erfüllt, die 2013 von den Kardinälen vor seiner Wahl zum Papst gefordert worden sei.

Noch wichtiger als saubere Finanzen sei aber ein missionarischer Geist, betonte Franziskus. Es genüge nicht, gut organisierte und funktionierende kirchliche Institutionen zu haben, wenn es an der Verkündigung der Botschaft und am Gebet fehle. Dies gelte für den Vatikan, aber auch für Diözesen und Pfarren.

Kardinal Pell leitete von 2014 bis 2017 vatikanische Wirtschaftssekretariat, bevor er sich in seiner australischen Heimat einem Gerichtsverfahren wegen Missbrauchsvorwürfen stellte. 2020 wurde er in letzter Instanz freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen. Pells Bemühungen, mehr Transparenz und Sauberkeit in die Vatikanfinanzen zu bringen, brachten ihn während seiner Zeit als Vatikan-"Finanzminister" immer wieder in Konflikt mit den alten Strukturen und Gewohnheiten von Verantwortlichen im Vatikan. Einer von ihnen ist der italienische Kardinal Angelo Becciu, der sich inzwischen wegen des Vorwurfs der Untreue und Unterschlagung vor einem vatikanischen Gericht verantworten muss.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  8. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  9. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  12. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  13. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz