Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

'Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen'

29. November 2022 in Familie, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


1970 warnte Max Horkheimer, der führende Kopf der Frankfurter Schule, vor der Anti-Baby-Pille - Für diesen "Fortschritt" bezahle man einen großen Preis - "Die Beschleunigung des Verlustes der Sehnsucht letztlich der Tod der Liebe" - Von Roland Noé


Frankfurt (kath.net/rn)

Hat die Kirche doch Recht?  "Die Pille macht Romeo und Julia zu einem Museumsstück. Lassen Sie es mich drastisch sagen: Heute würde Julia ihrem Romeo erklären, daß sie nur noch schnell die Pille nehmen wolle und dann zu ihm komme." Max Horkheimer, der führender Kopf der Frankfurter Schule, hatte 1970 in einem Interview im Rahmen des Buches von Helmut Gumnior "Die Sehnsucht nach dem ganz Anderen" deutlich gemacht, dass für ihn die Anti-Baby-Pille kein Fortschritt sei. "Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen", meinte der bekannte deutsche Philosoph und betonte, dass er es für seine Pflicht halte, den Menschen klarzumachen, daß  mit diesen "Fortschritt" ein großer Preis bezahlt werde. "Dieser Preis ist die Beschleunigung des Verlustes der Sehnsucht. letztlich der Tod der Liebe."


Horkheimer warnte in dem Buch auch die Religionen, dass die moderne Liberalisierung zum Ende der Religion führe. "Es muß doch jeder, bewußt oder nur halbbewußt, die Überzeugung gewinnen, daß die Liberalisierung der Theologie der gängigen Politik entgegenkommt. Man macht Konzessionen, schließt Kompromisse, paktiert mit der Wissenschaft."

Gemeinsam mit Thomas Mann regte Horkheimer laut dem Buch eine Untersuchung darüber an, welche Bevölkerungsgruppe in Deutschland den vom Nazismus Verfolgten am meisten geholfen hat. Das Ergebnis überraschte Mann wie Horkheimer. Es stellte sich heraus, dass gläubige Katholiken die größte Bereitschaft zeigten, den Verfolgten zu helfen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  2. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  3. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  4. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  5. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  6. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  7. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  8. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  12. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  13. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  14. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  15. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz