Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

'Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen'

29. November 2022 in Familie, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


1970 warnte Max Horkheimer, der führende Kopf der Frankfurter Schule, vor der Anti-Baby-Pille - Für diesen "Fortschritt" bezahle man einen großen Preis - "Die Beschleunigung des Verlustes der Sehnsucht letztlich der Tod der Liebe" - Von Roland Noé


Frankfurt (kath.net/rn)

Hat die Kirche doch Recht?  "Die Pille macht Romeo und Julia zu einem Museumsstück. Lassen Sie es mich drastisch sagen: Heute würde Julia ihrem Romeo erklären, daß sie nur noch schnell die Pille nehmen wolle und dann zu ihm komme." Max Horkheimer, der führender Kopf der Frankfurter Schule, hatte 1970 in einem Interview im Rahmen des Buches von Helmut Gumnior "Die Sehnsucht nach dem ganz Anderen" deutlich gemacht, dass für ihn die Anti-Baby-Pille kein Fortschritt sei. "Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen", meinte der bekannte deutsche Philosoph und betonte, dass er es für seine Pflicht halte, den Menschen klarzumachen, daß  mit diesen "Fortschritt" ein großer Preis bezahlt werde. "Dieser Preis ist die Beschleunigung des Verlustes der Sehnsucht. letztlich der Tod der Liebe."


Horkheimer warnte in dem Buch auch die Religionen, dass die moderne Liberalisierung zum Ende der Religion führe. "Es muß doch jeder, bewußt oder nur halbbewußt, die Überzeugung gewinnen, daß die Liberalisierung der Theologie der gängigen Politik entgegenkommt. Man macht Konzessionen, schließt Kompromisse, paktiert mit der Wissenschaft."

Gemeinsam mit Thomas Mann regte Horkheimer laut dem Buch eine Untersuchung darüber an, welche Bevölkerungsgruppe in Deutschland den vom Nazismus Verfolgten am meisten geholfen hat. Das Ergebnis überraschte Mann wie Horkheimer. Es stellte sich heraus, dass gläubige Katholiken die größte Bereitschaft zeigten, den Verfolgten zu helfen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. 'Ich habe mich geirrt'
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  6. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  7. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  8. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  9. Tantum ergo Sacramentum
  10. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  11. '40 Tage für das Leben' in Wien
  12. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  13. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz