Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

Italienischer Priester verstößt ständig öffentlich gegen kirchliche Lehre: Nun suspendiert

6. Oktober 2022 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Basisthemen wie Abtreibung, Euthanasie, Homosexualität stellte sich Priester Giulio Mignani wissentlich gegen die katholische Lehre – Bischöfliche Ermahnung war erfolglos geblieben – Er darf nun keine Messe mehr feiern, keine Sakramente spenden


Spezia (kath.net) Medien stilisieren ihn schon zum „Rebellenpriester“ hoch: Don Giulio Magnani. Nach Jahren des öffentlichen Verstoßes gegen das kirchliche Lehramt in Basisthemen wie Abtreibung, Euthanasie, Regenbogenfamilien und Homosexualität und unfruchtbar gebliebenen Ermahnungen des Bischofs kommt nun endlich der Klartext der Diözese Spezia-Sarzana-Brugnato. In einem Bulletin mit Datum 3.10.2022 wurde auf der Website des Bistums darüber informiert, dass der Pfarrer von Bonassola nun suspendiert ist. Vorausgegangen war, erläuterte das Bulletin, dass der Priester bereits im Dezember 2021 in einem förmlichen Akt durch den Bischof ermahnt worden war, seine „pastoralen und kanonischen Pflichten“ zu erfüllen, die er „mit der Heiligen Weihe und mit der Ausübung des Pfarramtes freiwillig angenommen hatte“. Bereits bei dieser Ermahnung war Magnani informiert worden, dass die Nichtbeachtung dieser Anweisung die Suspendierung von der öffentlichen Feier der Sakramente sowie von der Predigt latae senteniae nach sich ziehen würde.


Die Erklärung der Diözese statuiert nüchtern: „Leider hat Pfr. Giulio in den letzten Monaten weitere Erklärungen abgegeben“, das bedeutet also, er hat weiterhin öffentlich Positionen vertreten, die nicht mit dem Lehramt der Kirche vereinbar sind. Hintergrund ist, dass sich Pfr. Giulio immer wieder in Zeitungen und Fernsehinterviews mit seinen öffentlichen Äußerungen gegen die Lehre der Kirche verstoßen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 6. Oktober 2022 
 

Wessen Regeln gelten?

@Ulrich Motte: Die Frage ist schlicht: Wer ist der Herr der Kirche? Gott und seine Kirche? Oder doch willkürliche Untereinheiten? Nach nationalen Grenzen zusammengewürfelte Bischofskonferenzen? Die von Franziskus verfügte Willkür jedes einzelnen Bischöfe in Sachen Verbot des überlieferten Ritus der Kirche? Das ebenso einseitig wie zur Änderung der Lehre unbefugt zusammengesetzte Forum des SW? Gerade bei letzterem ist die Macht (buchstäblich) diverser Pressuregroups massiv zu spüren, vor denen viele Bischöfe kuschen mehr oder freiwillig sogar das Heft aus der Hand geben...


0
 
 Heinz1 6. Oktober 2022 
 

Sehr gut

Wer sich offen gegen den Willen Gottes stellt ist kein Gottesmann.


1
 
 Chris2 6. Oktober 2022 
 

@Ulrich Motte

Durchaus, durchaus. Alle, die diesen Augiasstall ausmisten möchten, sind nicht zu beneiden...


2
 
 Ulrich Motte 6. Oktober 2022 
 

Frage:

Könnte es sein, daß bei strikter Anwendung hier von Lesern vorgestellter Regeln noch weitere Geistliche
(verschiedener Ränge...) betroffen sein könnten (müßten)?


0
 
 Hilfsbuchhalter 6. Oktober 2022 

Da ist Italien doch anders. In D, A und CH gibt es so etwas nicht. Da schert es die Bischöfe nicht, ob Priester gegen die Lehre predigen. Im Gegenteil, hier werden fromme, katholische Priester zusammengestaucht.


4
 
 winthir 6. Oktober 2022 

Ich kenne außer obigem Artikel keine Details,

doch kann ich mir vorstellen, daß der Priester seinen Rausschmiss bewußt provoziert hat.


1
 
 dalet 6. Oktober 2022 

Basisthemen?

Naja, als Basisthemen würde ich diese Themen nicht unbedingt bezeichnen. Sie stehen gerade sehr im Fokus, das ja.
Aber die Basis ist doch, dass der Vater Schöpfer aller Dinge ist, Jesus Gottes Sohn ist, gezeugt nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, dass er gekreuzigt, gestorben und auferstanden ist, und dass der Geist Gottes Herr ist und lebendig macht.

Natürlich muss ein Priester in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche sprechen. Sowohl bei den Basics wie auch bei "Randthemen".


0
 
 SalvatoreMio 6. Oktober 2022 
 

Suspendierung von der öffentlichen Feier der Sakramente

Das reicht gewiss nicht. So findet er andere Möglichkeiten, sein Unwesen zu treiben, da er offensichtlich überzeugt ist von sich selbst. Alle sakramentalen Handlungen müssten ihm öffentlich verboten werden. Was er dann tut, ist dann nicht mehr Schuld der Kirche.


3
 
 HeikeSti 6. Oktober 2022 
 

Dem Bischof ein Dank, dass er seiner Aufgabe als Oberhirte nachkommt!

Ihm gilt mein Gebet, denn ich vermute, dass jetzt in manchen Medien eine "Hexenjagd" gegen ihn entfesselt wird!


6
 
 Chris2 6. Oktober 2022 
 

Deo gratias. Es tut sich doch noch etwas.

Erfahrungsgemäß muss man leider annehmen, dass auch bei "noch zentraleren Kernthemen" entweder Häresien vorlagen oder diese gar kein Thema mehr waren (häufig z.B. wegfall der Hl. Beichte / Sakrament der Versöhnung). Möge Rom auch bei den massiven bis himmelschreienden Häresien (Missbrauch des Missbrauchs, um Missbrauchsnetzwerke zu legalisieren - oder die geradezu dämonischen Forderungen der ZdK-Chefin) endlich einschreiten...
Denn:
Qui tacet consentire videtur
Wer schweigt, scheint zuzustimmen


7
 
 Zeitzeuge 6. Oktober 2022 
 

Gem. c. 1364 § 1 CIC ziehen sich Häretiker die Exkommunikation

als Tatstrafe selber zu.

Im vorliegenden Fall hätte gegen den Priester nach

vergeblicher Abmahnung vom zuständigen Bischof

in Bestätigung der von selbst eingetretenen

Exkommunikation diese auch als Spruchstrafe

verhangen werden müssen, ein Suspension reicht

nicht aus, das erinnert an den Fall Küng, der

ebenfalls niemals öffentlich exkommuniziert wurde.

Daß Lehrabweichler nicht oder nicht hinreichend

gem. dem kirchl. Strafrecht sanktioniert werden,

ist nicht nachvollziehbar, die hierfür

Verantwortlichen machen sich mitschuldig vor

GOTT und den Gläubigen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  3. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  4. Was auch immer Synodalität sein soll
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Europa „entseuchen“?
  7. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  8. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  9. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  10. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  11. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  12. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  13. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  14. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  15. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz